Sie wollen den Menschen erklären, wie die Welt funktioniert – und stolpern dabei am laufenden Band über ihre eigenen Widersprüche. Ein viraler Clip einer linken Demonstrantin zeigt, mit welcher einfachen Frage man Anhängern der woken Ideologie in Sekundenschnelle einen kognitiven Kollaps bescheren kann.

Ein Clip von einer linken Demonstrantin geht seit vergangenem Jahr in regelmäßigen Abständen viral – so auch jetzt wieder. Das Video stammt ursprünglich von Charlie Kirks Organisation “Turning Point USA” (TPUSA) und dürfte bei einer Gegen-Demo zum jährlichen “March for Life” in Washington entstanden sein. Das Gespräch mit Menschen mit anderen Standpunkten zu suchen, ist seit jeher die Mission von TPUSA. Der Clip zeigt allerdings, wie leicht man die “liberals” auf dem falschen Fuß erwischen kann.

Eine Demonstrantin der Pro-Abtreibungsfraktion wird im Video gefragt: “Was ist deine Botschaft an heterosexuelle, weise, konservative Männer?” Die junge Frau antwortet selbstbewusst: “Hört auf Minderheiten, hört auf Frauen, hört auf Leute, die versuchen, euch zu bilden. Lebt nicht in Ignoranz, nur weil es einfach ist.”

Das nutzt der Interviewer für eine simple Nachfrage: “Was ist eine Frau?” Die junge Frau schweigt, verzieht das Gesicht und zuckt schließlich die Schultern.

Ein Einzelfall ist das nicht – selbst Politiker wie Tim Walz, aktuell Gouverneur von Minnesota (und schwer gebeutelt durch den Somali-Betrugsskandal), 2024 sogar demokratischer Vizepräsidentschaftskandidat, tut sich schwer, diese Frage zu beantworten. Als Nancy Mace, republikanische Abgeordnete in South Carolina, Walz im Sommer 2025 in einer Anhörung fragte, was eine Frau sei, reagierte der sichtlich irritiert: “Ich glaube, ich verstehe die Frage nicht”, antwortete er nach einer längeren Pause. Dann hakte er nach: “Was wollen Sie, dass ich sage?”

An der Mimik der jungen Demonstrantin auf dem Pro-Life-Gegenprotest ist ablesbar, dass sie die Antwort sehr wohl geben könnte. Jeder geistig gesunde Mensch weiß, was eine Frau ist. Jeder geistig gesunde Mensch kann Männlein und Weiblein unterscheiden – diese Fähigkeit erlangen Kinder schon bevor sie in der Schule in den Genuss von Sachkunde- und Biologieunterricht kommen. Wer sich der woken Ideologie verschrieben hat, darf solche simplen Rückbezüge auf biologische Fakten aber schlichtweg nicht mehr herstellen.

Und so kommt es dann, dass man fordert, konservative Männer mögen gefälligst auf Frauen hören – aber was genau eine Frau ist, dazu kann man sie dann irgendwie doch nicht “schulen” (oder eher belehren). Denn: In dem Moment, wo ein Mann ein Kleidchen überwirft und sich selbst als Frau bezeichnet, ist er gemäß dieser Wahnideen ja selbst eine – und muss praktischerweise auch nur noch auf sich selbst hören. Ist das dieser moderne “Feminismus”?



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