Im Regierungsprogramm der Verlierer-Ampel wird der politische Islam als Bedrohung für unsere Gesellschaft bezeichnet. In der Realität aber würden Politiker mit ihrem opportunistischen Verhalten Islamisten verharmlosen, behauptet Efgani Dönmez, der weder bei den Grünen noch bei der ÖVP das Problembewusstsein für den politischen Islam schärfen konnte und den Parteien den Rücken kehrte. 

Parteien gegen vor Islamisten in die Knie

Es sei unerträglich, wie die Parteien vor Islamisten in die Knie gehen, sagte Dönmez jetzt in einem Aufsehen erregenden Interview mit dem exxpress. Wenn die SPÖ so weitermache, werde sie noch mehr unterwandert und längerfristig zur Scharia Partei Österreichs (SPÖ) mutieren. Es sei unverständlich, wie österreichische Parteien („auch die ÖVP ist falsch abgebogen“) verfassungsfeindliche, islamistische Bewegungen, welche aus dem Ausland gesteuert werden und das Vereinsrecht und die Religionsfreiheit missbrauchen, den roten Teppich ausrollen und vor Erdogan-Ablegern dermaßen in die Knie gehen würden. 

Rückgratlose Politiker

Statt null Toleranz für Islamisten, wie es im Regierungsprogramm verankert sei, würden Ankündigungen zur Bekämpfung des politischen Islam und ausländische Einflüsse zu inhaltsleeren Floskeln verkommen – es sei nichts anderes als Augenauswischerei. Wörtlich meinte Dönmez:

Solche rückgratlosen Politiker gehören mit einem nassen Fetzen aus jeder Funktion und Partei verjagt. 

Fastenbrechen mit Van der Bellen und Ludwig

Ob der Ex-Politiker der Grünen und der ÖVP damit auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und den Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig gemeint hat? Beide hatten – wie berichtet – im Februar an Veranstaltungen des traditionellen Fastenbrechens teilgenommen.

Feststeht für Dönmez jedenfalls: Die ÖVP mit Teilen der Kirche und die SPÖ hätten bereits großen Schaden für Österreich angerichtet. Das Ergebnis vor allem in den Kindergärten und Schulen sei unübersehbar. 



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