Wer wirklich glaubte, der Sohn des Schah sei eine ernsthafte Alternative für die Zukunft des Iran, sollte spätestens nach dem Besuch Reza Pahlavis in Berlin merken, auf was für eine absurde Erzählung er da hereingefallen ist


Unterstützer von Reza Pahlavi mit der Löwen-und-Sonne-Flagge vor dem Bundestag in Berlin, 23. April 2026 in Berlin

Foto: Sean Gallup/Getty Images


Was ich hier schreibe, schreibe ich in Respekt vor all denen, die im Iran leben und nach dem, was ihnen im Januar angetan worden war, keine andere Alternative sahen, keine andere Hoffnung hatten, als die Hilfe von außen. Die in dieser Hilflosigkeit nach dem letzten Strohhalm griffen, der in diesem Fall Reza Pahlavi hieß. Denen dieser eine Hilfe versprochen hatte, die viel zu spät kam und nichts nutzte.

Was ich hier schreibe, schreibe ich aber auch in gemäßigter Verachtung für diejenigen, die im Ausland lebten, die die Möglichkeit hatten, sich das Programm des Plastik-Prinzen durchzulesen, sich die Frage zu stellen: Was, wenn es nicht klappt? Die das aber nicht taten. Die es sich einfach machten mit Sätzen wie „Die Menschen im Iran rufen seinen Namen!“ Als hätten 93 Millionen gleichzeitig „Javid Shah!“ (übersetzt: „Für immer Schah!“) geschrieen. Denen der Widerspruch nicht auffiel zwischen „Für immer“ und dem Übergang, den er behauptete, verwalten zu wollen. Die sich nicht beirren lassen wollten von empirischen Erhebungen.

Bomben selbst auf den Golestanpalast

Die mittels von Israel finanzierter Propaganda und Deepfakes und auf Pahlavi-nahen Fernsehsendern die Abschiedsvideos derer sahen, die mit dem Namen Pahlavi auf den Lippen in den Tod rannten. Emotional aufgepeitscht und ideologisch aufgeladen von eben jenen Sendern, über die Pahlavi verkündete, Hilfe (in Form von ausländischen Luftangriffen) sei unterwegs, sie sollen wieder die Straßen besetzen, als schon Tausende erschossen waren.

Die sich nicht zu schade waren, um auf Demonstrationen mitzulaufen, auf denen Flaggen mit dem Emblem des folternden Geheimdienstes des Schahs geschwenkt wurden. Neben den Flaggen jener Staaten, die ihre Heimat gerade zerbombten und mit der Auslöschung der Zivilisation drohten, auf die sie doch in ihrem national-chauvinistischen Denken so stolz waren. Jene Länder, die – als wollten sie ihnen ihre Dümmlichkeit vor Augen führen – auch den Golestanpalast, also den offiziellen Sitz des Schahs bombardiert hatten.

Der Pahlavi-Hype war vor allem eine Simulation

Die diejenigen mit dem Vokabular von Faschisten beschimpften und zu vergewaltigen drohten, die einen Nebensatz weiterdenken konnte als sie. Die keinen Anstoß daran nahmen, dass ihr Zirkusprinz nichts zu den zivilen Opfern der israelisch-amerikanischen Bomben sagte, aber keinen Moment verstrichen ließ, um eine Thoughts- and Prayers-Nachricht loszuschicken für die US-amerikanischen Soldaten, die in dem – nochmal – völkerrechtswidrigen Krieg gegen sein Land gefallen waren.

Immerhin: Ihre Zahl hat deutlich abgenommen. Der Pahlavi-Hype war vor allem eine Simulation, ein wieder erloschenes mediales Strohfeuer. Zu viele haben am Ende doch das Offensichtliche zumindest gesehen und begriffen, dass er enttäuschen wird, noch bevor das jetzige Regime gefallen ist. Dass er den Iran wahrscheinlich niemals betreten, geschweige denn einen Thron besteigen wird. Dass er, wenn er nicht schon immer irrelevant war, es doch spätestens jetzt ist. Ein Strohhalm, der die Iraner letzten Endes nicht nur nicht retten konnte, sondern auch verraten hat. Zuletzt hielt er oft nicht einmal mehr die Mehrheit in den Kommentarspalten der eigenen Sender. Und das trotz israelischer Bots und Fake Accounts.

Die ermüdeten Untertanen am Hauptbahnhof in Berlin

Und so standen am späten Nachmittag des Pahlavi-Besuchs in Berlin am Hauptbahnhof nur noch seine Die-Hard-Fans: Angekarrt aus der Provinz. Ermüdete Untertanen, die fertig gewinkt und sich ausgekreischt hatten. Die morgen die Arbeit rief. Orientierungslos auf der Suche nach den Zügen, die sie in die Kleinstädte zurückfahren würden, aus denen sie angereist waren. Fahl sahen sie aus. Zerrupft und verloren. Vereinzelt die dünnen Polyesterfahnen mit dem Löwen und der Sonne auf ihren Schultern zusammengebunden wie ein Cape, die Poster mit dem Konterfei von Papa-Schah wieder eingerollt. Wie Fußballfans nach einer Auswärtsniederlage. Ein bisschen aber auch wie die einfache Landbevölkerung, die das islamistische Regime im Iran zu seinen Veranstaltungen aus dem Umland ankarren lässt, wenn es mal wieder eine Masse braucht.

Einer Freundin schrieb ich noch vom Bahnhof aus: „So viel Bräsigkeit in den Gesichtern habe ich das letzte Mal gesehen, als ich an eine Querdenker-Demo vorbeifahren musste.“ Ich glaube, dass Leugnen hässlich macht.

Reza Pahlavi ist eine Privatperson

Wo sein Auftritt im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz noch als überraschender Erfolg vermeldet werden konnte – die Teilnehmerzahl der Demonstranten hatten die Schätzungen der Veranstalter um etwa das Doppelte übertroffen – war der Berliner Akt eine blamable Niederlage.

Hier wurde der von den Medien oft fälschlicherweise als Kronprinz Bezeichnete – die Monarchie wurde abgeschafft, die Dynastie damit beendet – als das behandelt, was er ist: eine Privatperson. Er kann sich in einer Besenkammer am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz mit Wolodymyr Selenskyj treffen und so tun, als wären es wichtige Dokumente, die er – in wessen Namen auch immer – unterschreibt. Er kann auf einer Pressekonferenz Verschwörungstheorien von sich geben, nach denen sich die Bundesregierung von der iranischen diktieren ließe, wen sie zu empfangen habe und wen nicht.

Er bleibt, was er ist. Eine Privatperson mit einem Anzug, der in die Reinigung muss.

Tilo Jungs Frage und Pahlavis Nicht-Antwort

Amüsant war seine Antwort auf die direkte Frage des Journalisten Tilo Jung, in der Bundespressekonferenz in Berlin, ob Pahlavi ein „israelisches Asset“ sei. Pahlavi trällerte daraufhin ein irreführendes, anachronistisches, jahrtausendegroße Lücken enthaltendes Liedchen von der biblischen Freundschaft zwischen Juden und Persern, aus dem sich, selbst wenn das Liedchen nichts als Wahrheit enthielte, keinen Zusammenhang, keine Argumentation und schon gar nicht eine adäquate Antwort herstellen ließe.

Zerrupft sah er aus. Ja, der Perserkönig Kyros befreite die Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft und der Iran nahm während der NS-Herrschaft europäische Juden auf. Und nun? Was ist die Antwort auf Tilo Jungs Frage?

Ein russischer Komiker mit Hitlerbärtchen hat Pahlavi neulich hereingelegt

An einer anderen Stelle brachte er – wo schon die Zahl 30.000 der vom Regime bei den Protesten im Januar Getöteten kritisch zu betrachten ist – salopp die Zahl 50.000 ins Spiel. Viel hilft viel! Nachzählen kann eh niemand. Was soll es also bedeuten? Sagen wir einfach 50.000. Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Ein Regime, das den Befehl gibt, auf Demonstrationen zu schießen, hat in der Sekunde die Legitimation verloren. Das islamofaschistische Regime Irans ohnehin schon seit Jahrzehnten. Dennoch waren es keine 50.000, die sie im Januar umgebracht hat. Das weiß auch Pahlavi selbst.

Die Akteure um ihn prägt Zynismus, er selbst wirkt oft nicht, als hätte er einen eigenen, durchdachten Plan. Sein Aufruf an die Bevölkerung, obwohl scharf geschossen wurde wieder auf die Straße zu gehen, hat die Zahl ziviler Opfer sicher nicht verringert, und zugleich nicht zum so erhofften Eingreifen der Amerikaner geführt.

Ein „Asset“ kann man auch sein, ohne es zu wissen. Das wiederum würde zu Pahlavis slapstickhaften Trotteligkeit passen. Jüngst haben ihn russische Komiker hereingelegt – einer stellte sich ihm im Videogespräch mit Seitenscheitel und Hiltlerbärtchen als ein Freund von Friedrich Merz namens Adolf vor; Pahlavi schien der Einzige im Raum zu sein, der nicht schnallte, dass er da gerade vorgeführt wird. Pahlavi selbst stellt Videos ins Netz, auf denen er versucht, mit Hilfe seiner Frau und Mutter einen Kopfstand in einem Yoga-Stuhl zu machen. In Berlin war er derjenige, der es als letzter mitbekam, dass er von einem Demonstranten mit Tomatensaft bespritzt worden war.

Zuvor hatte Pahlavi in der Bundespressekonferenz eine Journalistin zurechtgewiesen, weil sie „zu viele Fragen“ stelle, hernach wandte er sich schmollend per Videobotschaft an die „Menschen in Europa“, um sich über die Berichterstatter zu beschweren – sie hätten ihn doch wohl besser zu den Opfern des Regimes befragen sollen, nicht zu seinen Positionen. Das zeigt nicht nur, dass er nicht versteht, was eine freie Presse ist, sondern zeugt auch von fehlender Impulskontrolle und Charakterschwäche – kurzum von Reza Pahlavis Unfähigkeit, eine ernstzunehmende Führungsposition auszufüllen.

Behzad Karim Khani wurde in Teheran geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Er ist Schriftsteller (zuletzt: Als wir Schwäne waren) und Herausgeber der Weltbühne.

n, die im Ausland lebten, die die Möglichkeit hatten, sich das Programm des Plastik-Prinzen durchzulesen, sich die Frage zu stellen: Was, wenn es nicht klappt? Die das aber nicht taten. Die es sich einfach machten mit Sätzen wie „Die Menschen im Iran rufen seinen Namen!“ Als hätten 93 Millionen gleichzeitig „Javid Shah!“ (übersetzt: „Für immer Schah!“) geschrieen. Denen der Widerspruch nicht auffiel zwischen „Für immer“ und dem Übergang, den er behauptete, verwalten zu wollen. Die sich nicht beirren lassen wollten von empirischen Erhebungen.Bomben selbst auf den GolestanpalastDie mittels von Israel finanzierter Propaganda und Deepfakes und auf Pahlavi-nahen Fernsehsendern die Abschiedsvideos derer sahen, die mit dem Namen Pahlavi auf den Lippen in den Tod rannten. Emotional aufgepeitscht und ideologisch aufgeladen von eben jenen Sendern, über die Pahlavi verkündete, Hilfe (in Form von ausländischen Luftangriffen) sei unterwegs, sie sollen wieder die Straßen besetzen, als schon Tausende erschossen waren.Die sich nicht zu schade waren, um auf Demonstrationen mitzulaufen, auf denen Flaggen mit dem Emblem des folternden Geheimdienstes des Schahs geschwenkt wurden. Neben den Flaggen jener Staaten, die ihre Heimat gerade zerbombten und mit der Auslöschung der Zivilisation drohten, auf die sie doch in ihrem national-chauvinistischen Denken so stolz waren. Jene Länder, die – als wollten sie ihnen ihre Dümmlichkeit vor Augen führen – auch den Golestanpalast, also den offiziellen Sitz des Schahs bombardiert hatten.Der Pahlavi-Hype war vor allem eine SimulationDie diejenigen mit dem Vokabular von Faschisten beschimpften und zu vergewaltigen drohten, die einen Nebensatz weiterdenken konnte als sie. Die keinen Anstoß daran nahmen, dass ihr Zirkusprinz nichts zu den zivilen Opfern der israelisch-amerikanischen Bomben sagte, aber keinen Moment verstrichen ließ, um eine Thoughts- and Prayers-Nachricht loszuschicken für die US-amerikanischen Soldaten, die in dem – nochmal – völkerrechtswidrigen Krieg gegen sein Land gefallen waren.Immerhin: Ihre Zahl hat deutlich abgenommen. Der Pahlavi-Hype war vor allem eine Simulation, ein wieder erloschenes mediales Strohfeuer. Zu viele haben am Ende doch das Offensichtliche zumindest gesehen und begriffen, dass er enttäuschen wird, noch bevor das jetzige Regime gefallen ist. Dass er den Iran wahrscheinlich niemals betreten, geschweige denn einen Thron besteigen wird. Dass er, wenn er nicht schon immer irrelevant war, es doch spätestens jetzt ist. Ein Strohhalm, der die Iraner letzten Endes nicht nur nicht retten konnte, sondern auch verraten hat. Zuletzt hielt er oft nicht einmal mehr die Mehrheit in den Kommentarspalten der eigenen Sender. Und das trotz israelischer Bots und Fake Accounts.Die ermüdeten Untertanen am Hauptbahnhof in BerlinUnd so standen am späten Nachmittag des Pahlavi-Besuchs in Berlin am Hauptbahnhof nur noch seine Die-Hard-Fans: Angekarrt aus der Provinz. Ermüdete Untertanen, die fertig gewinkt und sich ausgekreischt hatten. Die morgen die Arbeit rief. Orientierungslos auf der Suche nach den Zügen, die sie in die Kleinstädte zurückfahren würden, aus denen sie angereist waren. Fahl sahen sie aus. Zerrupft und verloren. Vereinzelt die dünnen Polyesterfahnen mit dem Löwen und der Sonne auf ihren Schultern zusammengebunden wie ein Cape, die Poster mit dem Konterfei von Papa-Schah wieder eingerollt. Wie Fußballfans nach einer Auswärtsniederlage. Ein bisschen aber auch wie die einfache Landbevölkerung, die das islamistische Regime im Iran zu seinen Veranstaltungen aus dem Umland ankarren lässt, wenn es mal wieder eine Masse braucht.Einer Freundin schrieb ich noch vom Bahnhof aus: „So viel Bräsigkeit in den Gesichtern habe ich das letzte Mal gesehen, als ich an eine Querdenker-Demo vorbeifahren musste.“ Ich glaube, dass Leugnen hässlich macht.Reza Pahlavi ist eine PrivatpersonWo sein Auftritt im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz noch als überraschender Erfolg vermeldet werden konnte – die Teilnehmerzahl der Demonstranten hatten die Schätzungen der Veranstalter um etwa das Doppelte übertroffen – war der Berliner Akt eine blamable Niederlage.Hier wurde der von den Medien oft fälschlicherweise als Kronprinz Bezeichnete – die Monarchie wurde abgeschafft, die Dynastie damit beendet – als das behandelt, was er ist: eine Privatperson. Er kann sich in einer Besenkammer am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz mit Wolodymyr Selenskyj treffen und so tun, als wären es wichtige Dokumente, die er – in wessen Namen auch immer – unterschreibt. Er kann auf einer Pressekonferenz Verschwörungstheorien von sich geben, nach denen sich die Bundesregierung von der iranischen diktieren ließe, wen sie zu empfangen habe und wen nicht.Er bleibt, was er ist. Eine Privatperson mit einem Anzug, der in die Reinigung muss.Tilo Jungs Frage und Pahlavis Nicht-AntwortAmüsant war seine Antwort auf die direkte Frage des Journalisten Tilo Jung, in der Bundespressekonferenz in Berlin, ob Pahlavi ein „israelisches Asset“ sei. Pahlavi trällerte daraufhin ein irreführendes, anachronistisches, jahrtausendegroße Lücken enthaltendes Liedchen von der biblischen Freundschaft zwischen Juden und Persern, aus dem sich, selbst wenn das Liedchen nichts als Wahrheit enthielte, keinen Zusammenhang, keine Argumentation und schon gar nicht eine adäquate Antwort herstellen ließe.Zerrupft sah er aus. Ja, der Perserkönig Kyros befreite die Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft und der Iran nahm während der NS-Herrschaft europäische Juden auf. Und nun? Was ist die Antwort auf Tilo Jungs Frage?Ein russischer Komiker mit Hitlerbärtchen hat Pahlavi neulich hereingelegtAn einer anderen Stelle brachte er – wo schon die Zahl 30.000 der vom Regime bei den Protesten im Januar Getöteten kritisch zu betrachten ist – salopp die Zahl 50.000 ins Spiel. Viel hilft viel! Nachzählen kann eh niemand. Was soll es also bedeuten? Sagen wir einfach 50.000. Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Ein Regime, das den Befehl gibt, auf Demonstrationen zu schießen, hat in der Sekunde die Legitimation verloren. Das islamofaschistische Regime Irans ohnehin schon seit Jahrzehnten. Dennoch waren es keine 50.000, die sie im Januar umgebracht hat. Das weiß auch Pahlavi selbst.Die Akteure um ihn prägt Zynismus, er selbst wirkt oft nicht, als hätte er einen eigenen, durchdachten Plan. Sein Aufruf an die Bevölkerung, obwohl scharf geschossen wurde wieder auf die Straße zu gehen, hat die Zahl ziviler Opfer sicher nicht verringert, und zugleich nicht zum so erhofften Eingreifen der Amerikaner geführt.Ein „Asset“ kann man auch sein, ohne es zu wissen. Das wiederum würde zu Pahlavis slapstickhaften Trotteligkeit passen. Jüngst haben ihn russische Komiker hereingelegt – einer stellte sich ihm im Videogespräch mit Seitenscheitel und Hiltlerbärtchen als ein Freund von Friedrich Merz namens Adolf vor; Pahlavi schien der Einzige im Raum zu sein, der nicht schnallte, dass er da gerade vorgeführt wird. Pahlavi selbst stellt Videos ins Netz, auf denen er versucht, mit Hilfe seiner Frau und Mutter einen Kopfstand in einem Yoga-Stuhl zu machen. In Berlin war er derjenige, der es als letzter mitbekam, dass er von einem Demonstranten mit Tomatensaft bespritzt worden war.Zuvor hatte Pahlavi in der Bundespressekonferenz eine Journalistin zurechtgewiesen, weil sie „zu viele Fragen“ stelle, hernach wandte er sich schmollend per Videobotschaft an die „Menschen in Europa“, um sich über die Berichterstatter zu beschweren – sie hätten ihn doch wohl besser zu den Opfern des Regimes befragen sollen, nicht zu seinen Positionen. Das zeigt nicht nur, dass er nicht versteht, was eine freie Presse ist, sondern zeugt auch von fehlender Impulskontrolle und Charakterschwäche – kurzum von Reza Pahlavis Unfähigkeit, eine ernstzunehmende Führungsposition auszufüllen.



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