In Griechenland ist am 2. April ein Mensch durch einen heftigen Sturm ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde ein etwa 50 Jahre alter Mann in Nea Makri, einem ländlichen Gebiet nordöstlich von Athen, unter einem Auto eingeklemmt gefunden.

Im Großraum Athen gingen bei der Feuerwehr seit Beginn des Unwetters vor drei Tagen fast 500 Notrufe ein. Die Behörden gaben Unwetterwarnungen heraus.

Überschwemmungen und ein Sandsturm

In den Gebieten östlich von Athen, auf den Dodekanes-Inseln, den Zykladen und der bei Touristen beliebten Ferieninsel Kreta wurden Schulen geschlossen.

Auf der Insel Poros wurde eine Brücke durch Überschwemmungen zerstört. Die meisten griechischen Fähren blieben am Mittwoch in den Häfen. Zudem mussten am Vortag wegen eines Sandsturms mehrere Flüge nach Kreta umgeleitet werden.

Der staatliche Wetterdienst EMY prognostizierte für heute in den meisten Teilen des Landes „schlechtes Wetter“ mit „anhaltendem und starken Regen und Gewittern sowie möglicherweise örtlichen Hagelschauern“. Es wird erwartet, dass sich die Sturmfront am Freitag abschwächt. (afp/red)



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