Für Angehörige unserer und der mesiten darauffolgenden Generationen, war Säkularisierung, die Abkehr von christlichen Kirchen und christlichen Symboliken mehr oder weniger ein steter Begleiter, der nicht sofort in Atheismus, aber doch weg von der institutionalisierten christlichen Kirche führen musste.
Entsprechend liefen und laufen den christlichen Kirchen nicht nur in Deutschland seit Jahrzehnten die Gläubigen davon. Indes, jede Mode, jeder Trend kommt einmal zum Ende und so berichtet die Daily Mail, dass im Vereinigten Königreich die Verkäufe der BIBEL massiv gestiegen sind: aus 2,7 Millionen GBP Umsatz im Jahre 2019 sind mittlerweile 6,3 Millionen GBP im Jahre 2025 geworden, eine Umsatzsteigerung von 134%, die nur in geringem Ausmaß auf gestiegene Preise zurückgeführt werden kann, denn das Verkaufsvolumen hat im selben Zeitraum um 106% zugenommen.
Man kann diesen Trend als sekündäre De-Säkularisierung bezeichnen, ein Trend hin zu Religion, der vor allem von Mitgliedern der Generation Z und noch jüngeren Geburtskohorten getragen wird, der indes nicht mit einer Annäherung an die institutionellen Institutionen organisierter Religion verbunden ist. Sekundäre De-Säkularisierung wird von uns in Anlehnung an die sekundäre Vergesellschaftung, von der Ulrich Beck bereits in seiner Risikogesellschaft geschrieben hat, verwendet: Gemeint hat er damit die Auflösung traditioneller Bindungen an Familie oder Milieu und deren Einmünden in neue Bindungen an abstrakte Formen unter der Ägide von Medien oder ein Aufgehen im Sozialstaat…
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