Der Drohnenkrieg hat begonnen – so lautet die eindringliche Warnung aus der neuesten Episode des Podcasts New World Next Week, moderiert von James Corbett von CorbettReport.com und James Evan Pilato von MediaMonarchy.com.

In dieser Folge, Episode 621, werfen die beiden Moderatoren einen kritischen Blick auf aktuelle Ereignisse, die den Übergang in eine neue Ära des Krieges markieren. Von US-Drohnenangriffen auf den Iran über den Tod eines mexikanischen Drogenbarons bis hin zur kulturellen Rebellion von Morrissey – die Themen reichen von militärischer Technologie über geopolitische Intrigen bis zu popkulturellen Kommentaren.

Dieser Artikel fasst das Transkript des Podcasts ausführlich zusammen und wandelt es in eine narrative Form um, die die Tiefe der Diskussion widerspiegelt. Alle Inhalte sind auf Deutsch dargestellt, um die Anfrage zu erfüllen.

Begun, the Drone War Has! – New World Next Week by The Corbett Report

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Willkommen zurück bei New World Next Week

„Willkommen zurück bei New World Next Week“, begrüßt James Corbett seine Zuhörer.

Gemeinsam mit James Evan Pilato tauchen sie in eine Welt ein, in der Informationsaustausch und kritische Analysen im Vordergrund stehen. Die Episode beginnt mit einer Erwähnung vergangener Themen, wie dem letzten Rock-Rebellen und der Rache von Morrissey, doch der Fokus liegt schnell auf der ersten großen Geschichte: den US-Drohnenangriffen auf den Iran.

Die USA setzen Kamikaze-Drohnen gegen den Iran ein

Die Eröffnungsgeschichte stammt von Zero Hedge und beschreibt, wie die USA mehr als 1.700 Angriffe auf hochrangige Mitglieder der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC), militärische Ressourcen und Führungsstrukturen durchgeführt haben.

Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von Einweg-Kamikaze-Drohnen – eine neue Fähigkeit des US-Militärs, die erstmals im Kampfeinsatz getestet wurde.

James Evan Pilato hebt hervor: „Das ist wirklich bemerkenswert.“

Er verweist auf Berichte aus The Register, die enthüllen, dass die USA den Iran mit Kopien iranischer Drohnen angegriffen haben.

Das Pentagon – von Pilato spöttisch als „Pentagramm“ bezeichnet – hat bestätigt, dass die US-Streitkräfte iranische Ziele mit Waffen attackierten, die Kopien der iranischen Selbstmorddrohnen vom Typ Shahed-136 sind.

Die Operation „Epic Fury“ begann am Morgen des 28. Februars, wobei die Task Force Scorpion Strike involviert war – das erste Einweg-Angriffsdrohnen-Geschwader des US-Militärs im Nahen Osten.

Das US-Central Command (CENTCOM), verantwortlich für Operationen im Nahen Osten und Süd-Zentralasien, gab die Beteiligung in einer Pressemitteilung bekannt.

In den ersten Stunden der Operation wurden präzise Munitionen aus der Luft, vom Land und vom Meer abgefeuert.

Die Task Force Scorpion Strike setzte kostengünstige Einweg-Drohnen ein, die als primäre Methode zum Töten beschrieben werden – zum ersten Mal im realen Kampf.

Die Task Force wurde erst im Dezember angekündigt und besteht aus einem Geschwader von Low-Cost Unmanned Combat Aerial Systems (LUCAS)-Drohnen.

Diese Drohnen haben eine große Reichweite, operieren autonom und können mit verschiedenen Startmechanismen wie Katapulten, raketenunterstütztem Start oder mobilen Boden- und Fahrzeugsystemen gestartet werden.

Reverse Engineering iranischer Drohnen

Laut CNN wurden die LUCAS-Drohnen entwickelt, nachdem US-Techniker eine erbeutete Shahed-136-Drohne reverse-engineered haben.

Zusätzliche Links deuten auf Drohnenangriffe auf Amazon-Datenzentren im Nahen Osten hin, die die Dringlichkeit unterstreichen, unschuldiges Leben zu schützen – oder, wie Pilato ironisch anmerkt, „No, AI.“

Eine weitere Geschichte aus The Register berichtet von einem Dilemma für den britischen Premierminister Starmer, nachdem eine britische Basis auf Zypern von Drohnen angegriffen wurde.

„Begun the drone war has“, zitiert Pilato Yoda aus Star Wars.

Raketen, Kosten und militärische Logik

James Corbett ergänzt mit einem Bericht aus der Japan Times: „Iran’s missile math: $20,000 drones take on $4 million patriots (Die Raketenrechnung des Iran: Drohnen für 20.000 Dollar gegen Patriots für 4 Millionen Dollar ).“

Er kritisiert die Hyperventilation über den Verbrauch teurer Patriot-Abwehrraketen durch günstige Drohnen.

Die Trump-Administration fordert nun vom Kongress weitere 50 Milliarden Dollar, um Waffenbestände aufzufüllen – letztlich zur Bereicherung von Raytheon und Lockheed Martin, den „militärisch-industriellen Geiern“.

Corbett verweist auf seine eigene Berichterstattung aus Dezember 2024: „The Drone Wars: You Are Not Prepared“, in der er genau diese Kamikaze-Drohnenangriffe vorhersagte, die nun in jedem großen Konflikt vorkommen.

Es geht nicht nur um Drohnentechnologie, sondern um alle modernen „Whiz-Bang“-Technologien.

Er erwähnt einen Post von Ice Age Farmer über einen angeblichen iranischen Cyberangriff, der als „Cyber 9-11“ gewarnt wird – eine Warnung aus US-Geheimdienstkreisen, die den Iran als Sündenbock darstellt.

KI, Desinformation und der nächste Krieg

Weiter geht es mit einem Artikel aus der Financial Times (FT): „How AI fakes are turning satellite images into war misinformation.“

Hier werden gefälschte AI-generierte Satellitenbilder diskutiert, die Bombenschäden zeigen, die nie stattfanden.

Corbett betont, dass AI-Deepfakes und Angriffe auf AI-Datenzentren nun Teil militärischer Operationen sind.

Er vergleicht den aktuellen Konflikt mit dem Spanischen Bürgerkrieg als Vorschau auf den Zweiten Weltkrieg: „Wir bekommen eine Vorschau auf den Dritten Weltkrieg, mit all den neuen militärischen Technologien.“

Pilato fügt den Gelben Journalismus des Spanisch-Amerikanischen Krieges hinzu: „You supply the pictures, and I’ll supply the war“ – nun mit AI-Deepfakes.

Er erwähnt auch, dass die Anthropic Claude-App aufgrund eines Streits mit Trump und dem Pentagon zur Nummer eins im Apple Store wurde, während eine App über Drohnenangriffe auf Zivilisten verboten war.

Beide Moderatoren reflektieren über die Kontinuität: „Die Charaktere wechseln, aber die Agenda bleibt gleich.“

Mexiko: Der Tod von El Mencho und die folgende Gewalt

Die zweite Geschichte führt nach Mexiko: Mexikanische Streitkräfte haben mit US-Hilfe El Mencho getötet, was zu Gewalt in mehreren Bundesstaaten führte.

Nemesio Rubén Oseguera Cervantes, der meistgesuchte Drogenboss Mexikos und Anführer des Jalisco New Generation Cartel (CJNG), wurde getötet.

Das Cartel ist in den USA als Terrororganisation eingestuft.

Die USA boten bis zu 15 Millionen Dollar Belohnung für Hinweise zu seiner Verhaftung.

Präsidentin Claudia Sheinbaum rief via Social Media zur Ruhe auf, nachdem Gewalt in Jalisco ausbrach.

Das mexikanische Verteidigungsministerium bestätigte den Tod von El Mencho und drei weiteren CJNG-Mitgliedern.

Laut Reuters führte eine romantische Affäre zur Ergreifung: Ein Tipp von einer Vertrauten einer seiner Partnerinnen ermöglichte den Zugriff auf sein Versteck.

Die USA lieferten Intelligenz, aber mexikanische Kräfte leiteten die Operation – „es gab keinen US-Einsatz, nur Informationsaustausch“, betonte Sheinbaum.

Pilato scherzt: „Honeypot booty cometh before the fall.“

Corbett warnt, dass der Informant nun in Gefahr sei.

Er ist kein Experte für mexikanische Kartelle, verweist aber auf Berichte von Dan Dicks und Hervoy Morich, die die Blockaden erlebten.

Das CJNG sei keine hierarchische Struktur, sondern ein Netzwerk von Fraktionen – der Tod des Anführers führe zu mehr Destabilisierung, nicht zum Ende.

Pilato verbindet dies mit anderen Ereignissen: Ein US-Militärlaser schoss versehentlich eine eigene Zoll-Drohne ab, und ein US-Bürger starb bei einem Schusswechsel in Kuba.

Er spekuliert über Verbindungen zu Kash Patel und dem State of the Union.

Morrissey: Der letzte Rock-Rebell

Die dritte Geschichte dreht sich um Morrissey, basierend auf einem Artikel aus The Spectator: „Morrissey is the last rock rebel.“

Am selben Wochenende fanden die Brit Awards in Manchester statt, wo Popstars über den Aufstieg der Reform-Partei weinten und Britain als „faschistischen Staat“ bezeichneten.

Gleichzeitig gab Morrissey ein Konzert in London, wo er die britische Flagge verteidigte, Cancel Culture kritisierte und die kulturelle Elite verspottete.

Der 66-Jährige aus den 80er Jahren klingt rebellischer als die jungen Stars.

Seine „Verbrechen“: Unterstützung für For Britain, Kritik an offenen Grenzen und Feier von Brexit.

Er wurde auf The Simpsons verspottet, und sein Album wurde in Cardiff verboten – während Alben von Bill Cosby und Gary Glitter erhältlich bleiben.

Das Konzert war Morrissey’s Rache: „Long live Maz, the man who knows the nation far better than his prim persecutors.“

Ein neues Album erscheint bald.

Pilato teilt eine persönliche Anekdote: Er sprang auf die Bühne und umarmte Morrissey während der COVID-Ära.

Corbett sieht dies als Endstadium der Rock-Rebellion: Keine Rockstars mehr seit den 2000er Jahren, nur Popstars.

Jede Generation bekommt ihre Programmierung – von Anti-Kriegs-Protesten in den 60er Jahren über Gangster-Rap in den 90ern bis zu transhumanistischer Musik.

Morrissey ist einer der Letzten, der dem Establishment den Mittelfinger zeigt.

Pilato kritisiert Bands wie Bad Religion für ihre Blindheit gegenüber Noam Chomskys Epstein-Verbindungen.

Er erwähnt Casey Wasserman, der seine Agentur verkaufen muss wegen Epstein-Links.

Der Drohnenkrieg hat begonnen, und New World Next Week warnt: Seid vorbereitet.



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