Sie waren einst die Maskottchen der Klimawandel-Eiferer. Nicht, weil Eisbären so putzig sind, sondern weil die Doomsbringer des Klimakults das Verschwinden, das Aussterben der Eisbären vorhersagen konnten:

Zahllose Studien wurden veröffentlicht, in denen die üblichen, falschen Klimamodelle zum Einsatz gekommen sind, Klimamodelle, die Eisbären eine dunkle Zukunft in einer Arktis in der Eis und die Hauptnahrung von Eisbären – Robben – gleichermaßen verschwunden sind, prognostiziert haben. Zwei Drittel der Polarbären verschwinden bis 2025, wenn es nach Autoren einer Studie des US Geological Survey geht . Im IUCN Red List Assessment begnügt man sich mit dem Verschwinden von rund 30% der Eisbären bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts. Molnár et al. sind da schon blutrünstiger und wollen in ihrer Climate Change Study gleich den gesamten Eisbärenbestand bis 2100 eliminiert sehen.

Der Klimakult wird von morbiden mit ekeligen Phantasien über das Schicksal anderer, beherrscht.

Indes, die Eisbären kümmert das nicht.
Dass ihr Bestand wächst, das ist seit Jahren bekannt.
Entgegen aller Vorhersagen in den Modellen der Wissenschaftssimulanten.

Nun zeigt eine neue Studie, dass auch die Hoffnung, auf einen Bestand immer ausgezehrterer Eisbären, deren gerade noch am Leben klebende skelletierten Felle durch die Landschaft von Spitzbergen schleichen, umsonst war: Eisbären prosperieren, stehen so gut da, wie lange nicht. Fühlen sich pudelwohl. Trotz all der Simulationsmodelle, die ihr Ende herbeisehnen.

770 Bären, 330 davon männlich, haben die Autoren im Zeitraum von März 1995 bis Mai 2019 zunächst betäubt, dann auf ihren „Ernährungszustand“ hin untersucht, wieder freigelassen und zur Grundlage einer Analyse gemacht, eine Analyse, die mit überraschenden, weil von Simulationsmodellen nicht vorhergesagten Ergebnissen endet:

Obwohl der Verlust an Meereseis in der Barents See über den Zeitram der Studie größer gewesen sei als anderswo, so die Autoren, obschon man auf dieser Grundlage einen Verlust von Nahrungsquellen und Habitat für die Eisbären erwarten musste, obschon man einen Rückgang der Eisbärenpopulation vorhersagen musste, sei das Gegenteil eingetreten: Die Zahl und der körperliche Zustand der Eisbären in Svalbad, sowohl der männlichen als auch der weiblichen Eisbären hat sich verbessert.

Das an sich hat vermutlich zur Konsternierung bei den Autoren beigetragen.

Aber es kommt noch schlimmer. Wenn man den körperlichen Zustand der Eisbären über Umgebungsfaktoren erklären will, dann spielt bei der Erklärung des Zustands männlicher Eisbären all das, was ihren Niedergang vorhergesagt hat, keine einzige Klimavariable eine Rolle. Anders für weibliche Eisbären, der Zeitpunkt des Meereseisaufbruch erklärt für sie einen Teil des körperlichen Zustands, aber nicht, wie von Klimamodellen vorhergesagt, sondern gerade im Gegenteil zu dem, was in den entsprechenden Modellen vorhergesagt wird: „Entgegen unserer Vorhersage“, so die schreiben die Autoren, „waren die Weibchen im Frühjahr nach einem besonders späten Meereisaufbruch (nach dem 200. Tag / 20. Juli) in schlechterer Verfassung“. Mehr Eis ist offenkundig nicht, was Eisbären mögen.

Das vollständige Scheitern des Versuchs, auch nur einen Teil der negativen Aussichten, die Klimawandel-Eiferer Eisbären so gerne unterschieben wollen, zu finden, beschreiben die Autoren wie folgt (in unserer Übersetzung):

„Wir konnten kein klareres Verständnis der Beziehung zwischen Klimaindexen und dem Lebensraum Meereis vermitteln und fanden auch keine Belege dafür, dass der Verlust des Lebensraums sich negativ auf den Zustand der Eisbären auswirkt.

[…]

Unsere Ergebnisse stimmen mit den Ergebnissen aus dem Gebiet der Tschuktschensee überein, wo die Bären trotz weniger Meereis immer noch in gutem Zustand sind, was durch eine sehr hohe Biomasseproduktivität einschließlich hoher Robbenpopulationen, ein großes Kontinentalschelfgebiet und die Dauer des Meereises über dem Schelf erklärt wird.“

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