FPÖ-Chef Herbert Kickl reist nicht gerne ins Ausland. Gestern, Freitag, machte er eine Ausnahme und besuchte den tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš in Prag. 

Babiš seit Dezember Regierungschef

Babiš wurde nach seinem Wahlsieg mit seiner Partei ANO im Dezember als Regierungschef angelobt und gehört – analog zur FPÖ – der Fraktion „Patrioten für Europa“ (PfE) an. Kickl gratulierte damals „unserem europäischen Freund“ zur Angelobung. Jetzt wurde diese Freundschaft mit einem Besuch in Prag offenbar weiter gestärkt.

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Konzepte für Österreich nutzen

Kickl schrieb auf Facebook, dass der persönliche Austausch mit politischen Partnern in unseren Nachbarländern gerade in bewegten Zeiten von großer Bedeutung sei. Gleichzeitig zeige sich hier auch, was seit vielen Jahren die Stärke Österreichs gewesen wäre: 

Wir haben uns immer auch dadurch ausgezeichnet, dass wir von anderen gelernt haben. Dass wir geschaut haben: Was können unsere Nachbarn – und wie können wir das bei uns aufnehmen, vielleicht sogar noch ein wenig verbessern und für Österreich nutzen? 

Zusammenarbeit patriotischer Kräfte

Der Austausch mit Andrej Babiš habe, so Kickl, einmal mehr gezeigt, wie wichtig Gespräche, gegenseitiger Respekt und eine enge Zusammenarbeit patriotischer Kräfte seien. Gerade in Zeiten großer politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen wäre es entscheidend, im Dialog zu bleiben und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.



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