Eigentlich gewinnen Menschen durch Handlung Selbstwirksamkeit.

Indes, Teile moderner Gesellschaften scheinen so krank zu sein, dass etliche der Bewohner dieser Subkulturen der Ansicht sind, man könne Selbstwirksamkeit durch Geschwätz erhalten, Status dadurch erreichen, dass man andere abwertet, Wertschätzung daraus gewinnen, dass man moralische Urteile über andere spricht, ein erstaunliches Scheitern des Versuch, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, und – vielleicht – in Indikator für eine in Teilen kranke Gesellschaft?

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Charles Horton Cooley; By Unknown photographer – 1902 Michiganensian, page 8, Public Domain, Link

Charles Horton Cooley ist denjenigen ein Begriff, die sich mit Soziologie beschäftigen und noch eine Erinnerung an den eigentlichen Zweck von Soziologie haben. Cooley ist für das Konzept des „Looking Glass Self“ bekannt (und berühmt) geworden, obschon das Konzept viel häufiger mit George Herbert Mead in Verbindung gebracht wird, der es aufgenommen hat.

Looking Glass Self in der Konzeption von Cooley beschreibt eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines Selbstbildes, für Selbstwirksamkeit und Selbstrespekt, allesamt Ergebnisse eines SOZIALEN Prozesses, in dessen Mittelpunkt die Wahrnehmung der eigenen Person im Kontext sozialer Beziehungen und hier DURCH andere Personen steht. Die Vorstellung, so die Idee von Cooley, die man von sich selbst entwickelt, sei eine Art Spiegelbild, das aus Meinungen anderer und Reaktionen anderer gegenüber einem selbst gebildet wird. Ohne eine Wahrnehmung seiner eigenen Person durch die Augen anderer ist entsprechend keine positive Bestimmung der eigenen Person möglich.

Wir, so konzeptualisiert Cooley seine Idee, (1) stellen uns vor, wie andere uns wahrnehmen, (2) stellen uns vor, wie andere das, was sie von uns wahrnehmen beurteilen und einordnen, und (3) wir entwickeln auf dieser Grundlage der Vorstellung über Wahrnehmung und Bewertung der eigenen Person durch andere ein Selbstbild, ein Gefühl von uns selbst. Klingt mehr psychologisch als soziologisch, ist aber, weil es auf Interaktionen bzw. Interpretationen von Interaktionen basiert, SOZIOLOGIE.

Was uns bewegt, so schreibt Cooley, das ist nicht die mechanische Reflektion über uns selbst, unser (Außen-)Bild, sondern die Vorstellung davon, wie wir von anderen wahrgenommen werden, welchen Effekt dieses (Außen-)Bild auf andere hat. Und was im Individuellen gilt, gilt auch im gesellschaftlichen Zusammenhang, denn Individuum und Gesellschaft sind für Cooley „zwei Seiten derselben Medaille“. Klarer formuliert: Das Bild, das wir uns von uns selbst machen, die Idee davon, wie uns andere wahrnehmen, bewerten, das daraus resultierende Selbstbild ist nicht nur individuell beeinflusst, es wird auch über das, was man die gesellschaftliche Normalität nennen kann, determiniert.

Allein in dieser kurzen Beschreibung finden sich unzählige Stellen, an denen der Versuch, ein Selbstbild zu generieren, schief gehen kann, die Vorstellung der Art und Weise, wie man von anderen wahrgenommen wird, in Wunsch und Phantasie abgleiten und den Boden der Realität verlassen kann. Die Trennlinie zwischen Soziologie und Psychologie ist an dieser Stelle sehr schmal, soll uns aber nicht weiter interessieren, denn, wenn man sicherstellen will, nicht in seiner eigenen Traumwelt und seinen Phantasien über die Wahrnehmung der eigenen Person und darüber hinaus der eigenen Gesellschaft, in die diese eigene Person eingebettet ist, gefangen zu sein, dann muss man prüfen, wie andere wahrnehmen, in Erfahrung bringen, wie sie uns selbst und die Gesellschaft, in der wir dieses Selbst bilden, sehen.

Das bringt uns zu einem Fundstück, von dem ich glaube, dass es von Tom Texas stammt, obschon es ein X account mit dem Namen „Oscar“ verbreitet. Es handelt sich dabei um eine persönliche Stellungnahme, eine Reaktion auf das, was an Meldungen aus Deutschland in die USA gelangt, ein Spiegel der deutschen Berichterstattung, wie sie in den USA aufscheint.

„Ich bin froh – ein persönliches Statement

Es ist unfassbar, welcher Hass auf die USA und Donald Trump gerade aus Deutschland hier rüber schwappt.

Das ist Anlass genug, ein persönliches Statement dazu abzugeben:

Ich bin froh, Bürger eines Landes zu sein, in dem kein Staatsschutz ermittelt, wenn die eigene Flagge gehisst wird.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, wo man keinen Bademantel bereitlegen muss, weil man Politiker als Schwachköpfe bezeichnet hat.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, dessen Politiker sich nicht durch Paragraphen vor der Meinung der Bürger schützen dürfen.

Ich bin froh, Bürger eines Landes zu sein, wo ICH mitentscheide, welcher Kandidat zur Wahl antreten soll und nicht die Führungsriege einer Partei.

Ich bin froh, Bürger eines Landes zu sein, in dem es keine von meinen Steuern finanzierten Meldestellen gibt, die dazu dienen, mein Grundrecht auf freie Rede einzuschränken.

Ich bin froh, Bürger eines Landes zu sein, in welchem man die Flagge stolz auf Kleidungsstücken tragen darf, ohne als Nazi zu gelten.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, welches mir nicht verwehrt, mich gegen Gewalt von Kriminellen adäquat zur Wehr zu setzen.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, wo mich kein Polizist beim Betreten eines Marktplatzes einfach durchsuchen darf.

Ich bin froh, in einem Staat zu leben, dessen Kinder zu Vaterlandsliebe und Achtung der Traditionen erzogen werden.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, in welchem die Kinder nicht dazu angehalten werden, ihre Schulbrote heimlich zu essen, weil eine zugereiste Minderheit gerade fastet.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, wo ich als Unternehmer nicht mit wahnwitziger Bürokratie überzogen werde, die es mir kaum erlaubt, meinen Geschäften nachzugehen.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, dessen Regierung es mir durchaus zutraut, auch mit losen Flaschendeckeln ordentlich umzugehen.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem der „menschengemachte“ Klimawandel nicht zur Staatsreligion erhoben wird, und ich dafür auch noch zahlen muss.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, wo Einmänner in den Knast kommen und anschliessend abgeschoben, anstatt in der Psychiatrie gepampert zu werden.

Ich bin froh, Bürger eines Landes zu sein, in dem die eigene Kultur nicht zugunsten Zugereister religiöser Fanatiker von der Obrigkeit immer mehr zurückgedrängt wird.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, dessen Parlament nicht das Recht hat, die Verfassung nach Gutdünken und am Volk vorbei zu ändern.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, dessen Bürger nicht arrogant über die Regierungen und Menschen anderer Länder hetzen, aber die Zustände im eigenen Land klaglos und widerstandslos hinnehmen.

God bless the United States of America

MAGA 🇺🇸

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