US-Präsident Donald Trump hat die Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau bekannt gegeben.
Eine Pressekonferenz ist für heute um 17 Uhr in Mar-a-Lago geplant, dem privaten Anwesen von Trump in Palm Beach, Florida.
Zuvor hatte Venezuela den USA nach Explosionen in Caracas einen „schweren militärischen Angriff“ vorgeworfen und den Ausnahmezustand ausgerufen.
Der linksgerichtete Staatschef von Venezuelas Nachbarland Kolumbien, Gustavo Petro, sprach im Onlinedienst X von einem Angriff „mit Raketen“ auf Caracas.
Zuvor berichteten Medien
Auf vom Fernsehsender NTN24 veröffentlichten Bildern waren Explosionen und Rauchwolken zu sehen.
Der Vorfall begann gegen 02.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ), gegen 2.15 Uhr dauerte der Lärm immer noch an. Um 2.38 Uhr war eine weitere Explosion in Caracas zu spüren. Mehrere davon sollen sich im Gebiet La Carlota ereignet haben, wo ein Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe liegt.

Ein Feuer in Fuerte Tiuna, dem größten Militärkomplex Venezuelas, nach einer Reihe von Explosionen in Caracas am 3. Januar 2026.
Foto: Luis Jaimes/afp/Getty Images
Auf einem Video des Senders VPItv war zu sehen, wie mehrere Hubschrauber über die nächtliche Stadt fliegen. Was der Auslöser der Explosionen war, blieb zunächst unklar. Die venezolanische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen.
Im Raum stand die Frage, ob es sich möglicherweise um einen Angriff des US-Militärs handeln könnte.
Im Konflikt mit Amerika
Am Montag hatte Trump sich über einen Angriff geäußert, bei dem es sich womöglich um den ersten US-Angriff an Land in dem Konflikt auf Venezuela handelte. Demnach wurde eine Anlegestelle für mutmaßliche venezolanische Drogenboote zerstört.
Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Maduro wirft Trump vor, ihn stürzen zu wollen.
Venezuela hat unter Maduro zunehmend Nähe mit China, dem Iran und Russland aufgebaut, um Sanktionen der USA zu umgehen sowie wirtschaftliche und militärische Unterstützung zu erhalten. (dpa/afp/red)