Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Rekordgeldstrafen in Höhe von mehr als zwölf Milliarden Euro gegen die US-Investmentbank J.P. Morgan verhängt. Die Sanktion sei erfolgt, weil JP Morgan falsche Angaben zu ihrem Kapitalbedarf gemacht habe, teilte die EZB am Donnerstag mit.

„Zwischen 2019 und 2024 hat die Bank risikogewichtete Aktiva ausgewiesen, die unter dem Wert lagen, den sie hätte ausweisen müssen“, hieß es weiter.

Dadurch sei die EZB daran gehindert worden, „sich ein vollständiges Bild von ihrem Risikoprofil zu machen und ihren Kapitalbedarf korrekt einzuschätzen“, erklärte die EZB.

Die Aufsichtsbehörde verhängte daraufhin zwei Strafen in Höhe von insgesamt 12,18 Millionen Euro. Es handelt sich um die höchste jemals von der EZB verhängte Strafe.  (afp/red)



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