Haben Sie auch diese Hybris-besoffenen Leute satt, die sich einen moralisch überlegenen Platz zuweisen, von dem aus sie die Moralität als solche verkünden können, um apodiktische Aussagen, die für sich schon den dummen Menschen auszeichnen, von dieser Position aus zu machen, in der Überzeugung, es gebe unter ihren Zuhörern genügend Deppen, die ihre Aussagen, ohne dass diese Aussagen auch nur ansatzweise belegt werden, Aussagen, die ausschließlich aus Wertungen bestehen, Glauben schenken?

Solche Leute:

Von Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird berichtet, dass er von den vielen Bedenkenträgern, die sich im Kreisauer Kreis eingefunden haben, um über die Beseitigung von Hitlers Terrorregime diskutieren und ihr Gewissen hätscheln zu können, ohne etwas tun zu müssen, irgendwo zwischen verärgert und wütend war. Letztlich kann man mit guten Gründen behaupten, ohne Claus Schenk Graf von Stauffenberg hätte es den Versuch, Hitler und sein Regime am 20. Juli 1944 zu beseitigen nie gegeben. Damals gab es noch kein Völkerrecht im heutige Sinne. Hätte es das Völkerrecht gegeben, es wären nicht nur Bedenken gegen eine Beseitigung von Hitler angemeldet worden, es hätte mit Sicherheit auch eine Fraktion gegeben, die den Krieg im Osten und Westen, das Eingreifen von Alliierten als völkerrechtswidrig bezeichnet hätten.

Das Völkerrecht scheint etwas zu sein, das herrschende Cliquen vor der eigenen Bevölkerung schützt, ihnen den Rücken gegenüber einem Eingreifen aus dem Ausland freihält.

Das Völkerrecht kann ersatzlos entfallen, schon weil es keine „Völker“ gibt. Es gibt lediglich INDIVIDUEN, und nur Individuen haben Rechte.

Einmal mehr hat Thomas Hobbes diese Selbstverständlichkeit im Jahre 1651 am besten auf den Punkt gebracht:

„Das natürliche Recht, in der Literatur gewöhnlich jus naturale genannt, ist die FREIHEIT eines jedes, SEINE eigene Macht nach SEINEM Willen zur Erhaltung SEINES eigenen Natur, das heißt SEINES eigenen Lebens, einzusetzen und folglich alles zu tun, was er nach EIGENEM Urteil und EIGENER Vernunft als das zu diesem Zweck geeignete Mittel ansieht.

Unter FREIHEIT versteht man nach der eigentlichen Bedeutung des Wortes die Abwesenheit äußerer Hindernisse. Diese Hindernisse können einem Menschen oftmals einen Teil seiner Macht wegnehmen, das zu tun, was er möchte, aber sie können ihn nicht daran hindern, die ihm verbliebene Macht so anzuwenden, wie es ihm SEIN Urteil und SEINE Vernunft gebieten“ [Leviathan, 14. Kapitel; Hervorhebungen NICHT im Original]

Im Iran geht man mit der eigenen Bevölkerung sehr sorgsam um.

In gewisser Weise ist in dieser Definition ein Grundkonflikt enthalten, nämlich der zwischen Sicherheit und Freiheit. Zwangsläufig bilden andere ein Hindernis, wenn es darum geht, die eigene Freiheit zu verwirklichen. Schon weil die Ressourcen auf diesem Planeten begrenzt sind und zwangsläufig Konkurrenz einsetzt. Dieses Dilemma kann man dadurch lösen, dass man die individuelle Freiheit weiter umfassend aufrechterhält und die Freiheit, Konkurrenten zu beseitigen, darin einschließt. Das Ergebnis ist Unsicherheit und Chaos, das, was Hobbes als „Naturzustand“ bezeichnet hat. Die andere Lösung besteht darin, einen Teil der Freiheitsrechte gegen Sicherheit einzutauschen, um im Gegenzug ein relativ sicheres und sorgenfreies Leben in Prosperität zu ermöglichen.

Das oben angesprochene Dilemma, der Grundkonflikt zwischen Freiheit und Sicherheit ist in modernen Gesellschaften amplifiziert und auf die Frage zugespitzt, ab welchem Maß an Kontrolle und Überwachung unter dem Rubrum von angeblicher Sicherheit, die Freiheit in einem unerträglichen Maße eingeschränkt ist. Anders formuliert: Wann wird die Mimikry eines freien Lebens in modernen Staaten zu einem Leben, das nicht mehr lebenswert ist? Noch anders formuliert, wie belegt derjenige, der allen Vorgaben, die ihm andere unter den unterschiedlichsten (zumeist sie selbst bereichernden) Vorwänden machen, dass er ein Mensch und kein programmierter Humanoide ist, wo ist der Unterschied zwischen ihm und dem Humanoiden, der Unterschied, der sein Menschsein konstituiert?

Fragen wie diese werden unter aggressiven, totalitären mit Mord und Terror herrschenden Regimen auf die Spitze getrieben. Viele derjenigen, die im Iran leben und kein Dasein als Sykophant des Regimes führen, stehen täglich vor der Frage, ob sie ihr Naturrecht auf Freiheit einfordern und Gefahr laufen, mindestens inhaftiert, vermutlich aber erschossen zu werden, oder weiterhin untätig und in ihr Schicksal ergeben auf Hilfe von Anderen warten oder hoffen (Ist Hoffnung eigentlich etwas anderes als die Legitimation für Untätigkeit?). Das sind reale Fragen in einem Terrorregime, Fragen, die man nicht mit einem Verweis auf ein absurdes „Völkerrecht“ beantworten kann, schon weil ein Völkerrecht im täglichen Leben nicht vorkommt.

 

Wie schützt das Völkerrecht diejenigen, die in Europa aufgrund einer falschen Meinung verfolgt werden?
Wie hilft es denen, die sich als Zielsubjekt terroristischer Administratoren wiederfinden, die ihre Position ausnutzen, um Mitbürger zu drangsalieren?

Letztlich sind Verweise auf ein „Völkerrecht“ nichts anderes als der Versuch, legitime Individualrechte nicht nur infragezustellen, sondern unter ein kollektives Abstraktum zu ordnen, das der Auslegung durch Angehörige der unterdrückenden Klasse bedarf. Letztlich ist jede Form von Juristerei, die nicht Strafgesetz oder Zivilrecht zum Gegenstand hat, sondern sich mit Abstrakta wie Völkern oder Menschenrechten befasst, ein Goldesel für die entsprechenden berobten Schwätzer und ein Versuch, den Status Quo der Herrschaft gegen „die Menschen“ gegen Akteure zu sichern, die IHRE Freiheit einfordern, IHRE Rechte geltend machen und IHR Dasein nicht unter fiktive Abstrakta, die IHRER Unterdrückung dienen, ordnen wollen.

Auch Amnesty International ist von der hingebungsvollen Art, mit der im Iran die Menschenrechte gewahrt werden, begeistert.

Und deshalb ist es so, dass jeder von uns täglich vor der Frage steht, wie viel Einschränkung im Namen von „Sicherheit“ durch die übergriffige Klasse er weiterhin bereit ist, hinzunehmen und wo sein „Kipppunkt [LOL]“ ist, ab dem ihm die große Sicherheit, in der er lebt, das Leben unmöglich macht.

Für die Bürger im Iran, die sich seit Jahrzehnten der Repression, der Kontrolle, der Überwachung religiöser Terroristen ausgesetzt sehen, Terroristen, die alle Mittel einsetzen, die verfügbar sind, um Unterordnung zu erreichen, religiöse Terroristen, die nichts anderes als Mordgesindel sind, stellt sich diese Frage in einer vollkommen anderen Situation als sie sich für diese satten Schreibtischtäter stellt, die immer genau wissen, was „DAS VÖLKERRECHT“ zu was auch immer sagt und die immer Ausreden dafür finden, warum man Terroregime wie das Iranische, den größten Geldgeber für internationalen Terrorismus, den es weltweit gibt, nicht beseitigen können soll, warum man nicht denjenigen zuhilfe kommen darf, die täglich unterdrückt, gefoltert und ermordet werden.

Aus geteilter Menschlichkeit gibt es eine Pflicht, denjenigen, die unterdrückt werden, die gefoltert werden, denen die Freiheit geraubt wird, die ermordet werden, zur Hilfe zu kommen. Es gibt eine Verpflichtung zur Hilfe, die mit einer Verachtung für all diejenigen einhergehen muss, die sich bei Terroregimen wie den Mullahs in Teheran anbiedern:

Die USA und Israel haben heute damit begonnen, die religiösen Fanatiker, die sich mit Hilfe der üblichen nützlichen Idioten von der extremen Linken, 1979 im Iran in die Regierung gemordet haben, um dann ihre linksextremen Helfer eiligst zu eliminieren, und die seither ein einst zumindest in Ansätzen freies Land in ein religiöses Gefängnis verwandelt haben, zu beseitigen.

Ersten Berichten zufolge ist dabei bereits ein Teil der Führungskräfte des Regimes beseitigt worden.
Und obschon es nicht schön ist, wenn Menschen ums Leben kommen, gibt es eine Situation, in der es keinen anderen Ausweg gibt, wenn man Schlimmeres verhindern will. Die Welt ist nicht gut. Es gibt böse Akteure, Leute, die Terroristen in aller Welt finanzieren, die Terrorismus zu ihrem Exportschlager gemacht haben, die andere Menschen in deren Freiheit und an deren Leben bedrohen und damit keinen Raum mehr lassen, um sie zu tolerieren.

Dass es Angehörige der politischen Klasse gibt, die das bedenklich finden, ist einfach zu eklären: Ihre Sicherheit, aus politischer Position heraus, Mitbürger gängeln und deren Freiheit rauben zu können, ist dahin, wenn sie mit möglichen externen Sanktionen auf der Basis einer geteilten Menschlichkeit, die eine Unterdrückung anderer Menschen nicht zulässt, rechnen müssen.

Wir hoffen, die Aktion der USA und von Israel führt dazu, die Mullahs ein für alle Mal auf dem Müllhaufen der Geschichte zu deponieren.

 

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