Lediglich 77.238 Geburten gab es im vergangenen Jahr. Sogar 2023 waren es noch etwa 370 mehr, 2020 waren es mehr als 83.000 – trauriger Rekord war das Jahr 2001 mit 75.458 Geburten. Das bedeutet einen deutlichen Rückgang der Fertilitätsrate: 1,44 Kinder bekam eine Österreicherin im Jahr 2023 im Durchschnitt, im vergangenen Jahr waren es nur 1,31. Ausländerinnen bekamen deutlich mehr Kinder, nämlich durchschnittlich 1,58.

Ampel-Versagen zeigt sich auch bei Geburtenraten

FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger sieht in den Daten aus der aktuellen Studie „Familien in Zahlen“ ein „alarmierendes Armutszeugnis für die schwarz-rot-pinke Verlierer-Koalition“. Sie erkennt im Rückgang der Geburtenraten „keinen Zufall, sondern die direkte Folge einer Politik, die an den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung vorbeigeht“.

Ihre Kritik richtet sich vor allem an ÖVP-Familienministerin Claudia Plakolm:

Wenn die Familienministerin diesen historischen Geburten-Tiefstand auf „persönliche Entscheidungen“ reduziert, ist das nichts anderes als ein Ausweichen vor der eigenen Verantwortung. Die Realität ist: Rekordteuerung, explodierende Wohnkosten und eine erdrückende Steuerlast haben ein Klima der Zukunftsangst geschaffen, in dem sich immer weniger junge Österreicher eine Familie leisten können.

Milliarden für Asyl und Genderwahn statt für Familien

Statt gezielt Familien zu entlasten, würden Milliarden an Steuergeld in die Asylindustrie und ideologisch motivierte Gender-Projekte fließen, so Berger. Und anstatt gegenzusteuern, würden die Systemparteien versuchen, den Geburtenrückgang durch eine verfehlte Zuwanderungspolitik zu kaschieren und damit eine nachhaltige Veränderung der Bevölkerungsstruktur billigend in Kauf nehmen, beklagte die freiheitliche Familiensprecherin.

Ihre Forderungen sind eindeutig: massive steuerliche Entlastungen für Familien, ein echtes Familiensplitting, leistbares Wohnen und ein sofortiges Ende des teuren Genderwahns.



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