Die Mehrheit der Österreicher ist gegen weitere Hilfen für die Ukraine: 58 Prozent hatten sich in einer Heute-Umfrage gegen zusätzliche Zahlungen ausgesprochen, nur 30  Prozent sind dafür. Eingesetzt werden sollen die Gelder nach Meinung der Befragten lieber im Inland – selbst unter Neos-Anhängern gibt es keine Mehrheit für die kostspielige Unterstützung des Kriegslandes. Jetzt liegen neue Zahlen vor, die das ganze Ausmaß der Geldverschwendung zeigen.

Drei Millionen für Ukraine – trotz leeren Kassen

Das Außenministerium hat offengelegt, wie viel es dem Land seit Kriegsbeginn überwiesen hat. Österreich unterstützt mehrere Hilfsorganisationen in der Ukraine. Kürzlich wurde, wie berichtet, die humanitäre Hilfe aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) um drei Millionen Euro aufgestockt. Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte, dass das Geld ausschließlich humanitären Zwecken zugutekommt. Wie bereits im letzten April von unzensuriert berichtet, sind die tatsächlichen Zahlen viel höher: Da der größte Teil der Hilfen über das EU-Budget abgewickelt wird, bekam die Ukraine insgesamt schon mehrere Milliarden Euro vom österreichischen Steuerzahler.

Kiew bekam knapp 350 Millionen Euro

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Seit Beginn des Kriegs am 24. Februar 2022 flossen insgesamt mehr als 347 Millionen Euro an staatlicher, finanzieller und humanitärer Hilfe in die Ukraine und besonders betroffene Nachbarstaaten. Davon stammen 112,46 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds, der als zentrales Instrument für schnelle Krisenhilfe eingerichtet wurde. Die Verwendung der Mittel entscheidet die Bundesregierung gemeinsam im Ministerrat.

Katastrophen-Millionen für NGOs

Das AKF zahlt nicht an Einzelpersonen oder Regierungen, sondern an Partner wie UN-Organisationen und NGOs. Die Mittel dienen beispielsweise dem Bau von Notunterkünften, der medizinischen Versorgung und anderen humanitären Maßnahmen.

Die heuer geplanten Hilfen in Höhe von drei Millionen Euro teilen sich wie folgt auf: je eine Million Euro für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das Kinderhilfswerk der UN (UNICEF) und den Hohen Flüchtlingskommissar der UN (UNHCR). Mit den Mitteln sollen Häuser und Wohnungen wieder bewohnbar gemacht, Bildungs-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen betrieben sowie Heizanlagen, Generatoren und Heizöl instand gesetzt werden. Dass man seitens ÖVP, SPÖ und Neos weitere Millionen nach Kiew überweist, während sich viele Österreicher das Leben kaum noch leisten können, hat für heftige Kritik gesorgt.

Verlierer-Ampel verschenkt Geld in alle Welt

Auch andere Länder profitieren von der großzügigen österreichischen Hilfe. 2025 flossen sieben Millionen Euro an die Ukraine, insgesamt 50 Millionen Euro an Regionen in Not, darunter Palästina, Syrien und Nachbarländer, Afghanistan, Haiti sowie West- und Ostafrika.



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