Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet 1 Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht.

„Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können“, erklärte Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Eine Stiftung verwaltet das Geld

Die 1 Million Schweizer Franken (1,08 Millionen Euro) werde an die Stiftung zur Unterstützung der Opfer überwiesen. Diese ist derzeit beim Kanton Wallis in Gründung, teilte der Gemeinderat nach einer Sitzung mit.

Ein Schweigemarsch am 31. Januar 2026 in Lutry in der Nähe von Lausanne – zum Gedenken an einige der Opfer des tödlichen Brandes in Crans Montana.

Foto: Harold Cunningham/AFP via Getty Images

Bei dem Feuer in der Bar „Le Constellation“ in dem Skiort Crans-Montana waren in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte von ihnen waren Jugendliche.

155 weitere Menschen sind verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen.

Trauernde versammeln sich und legen Botschaften, Kerzen und Blumen an einer Gedenkstätte vor der Bar „Le Constellation“ am 9. Januar 2026 nieder.

Foto: Maxime Schmid/AFP via Getty Images

Die Ermittler gehen davon aus, dass an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen den Brand auslösten. Diese hielten Besucher zu nahe an die mit Schaumstoff verkleidete Decke.

Gegen die französischen Barbetreiber wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung ermittelt.

Seit der vergangenen Woche richten sich die Ermittlungen auch gegen zwei Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde, die in den kommenden Tagen vernommen werden sollen. (afp/ks)



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