Der Ramadan ist wortwörtlich in aller Munde: Nicht nur linke Politiker beteiligen sich an den Zeremonien während des moslemischen Fastenmonats, auch scheint man damit Geld verdienen zu können. Neuestes Beispiel ist die Fast Food-Kette Nordsee, die eigene Ramadan-Menüs anbietet.

Nordsee findet große Worte

„Der Ramadan ist eine besondere Zeit. Eine Zeit, in der man abends zusammenkommt, das Fasten bricht und gemeinsam genießt“ – so inszeniert Nordsee seine Ramadan-Menüs, die sowohl in Deutschland als auch in Österreich vertrieben werden. Bei Nordsee glaube man daran, „dass gutes Essen Menschen verbindet – unkompliziert, respektvoll und für alle, die diese Momente miteinander teilen möchten“. Da Fisch ohnehin religiös unproblematisch ist, setzt man auch bei der deutschen Kette nun auf spezielle Angebote für Moslems.

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Fischgerichte ab 17 Uhr

Zu kaufen gibt es in den Filialen der Kette (etwa 30 davon in Österreich) Kombinationen aus Fischburger, Pommes und Getränk. Von Ende Februar bis Mitte März dürfen Moslems von der Morgendämmerung bis zur Abenddämmerung weder essen noch trinken. Wer die Nordsee-App herunterlädt, kann den entsprechenden Coupon auswählen und ab 17 Uhr, also in der Zeit der Abenddämmerung, in der Filiale einlösen, teilte das Unternehmen mit.

Screenshot Nordsee.com

Lohnt sich das Ramadan-Angebot überhaupt?

Ob sich das Angebot für die Kette rechnet, scheint jedoch noch nicht so ganz klar zu sein. Gegenüber der Kronen Zeitung seien die ersten Anfragen diesbezüglich nach mehr als 30 Stunden noch nicht beantwortet gewesen, erklärte man dort.



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