Beobachter weisen darauf hin, dass so viele C-17-Globemaster-Transportflugzeuge aus den USA nach Europa und in den Nahen Osten unterwegs waren, wie seit “Desert Storm” nicht mehr. Bereitet man sich auf einen Krieg gegen den Iran vor?
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, militärstrategische Entwicklungen zu analysieren und auszuwerten. Die Beobachtung von Truppenbewegungen ist eine Sache, eine andere der Blick auf Militärtransporte. Denn die Logistik von Waffen, Munition und anderem Kriegsgerät ist genauso wichtig.
112 since mid January, here is the original source:https://t.co/opZmBMG8q3
— MenchOsint (@MenchOsint) February 8, 2026
Öffentlich zugängliche Daten zeigen, dass sich bereits 112 C-17-Transportmaschinen im Nahen Osten befinden oder dorthin unterwegs sind. Das sei eine außergewöhnlich hohe Zahl und erinnert in seinem Ausmaß an die Truppen- und Materialverlegungen zur Zeit von “Desert Storm”. Hintergrund sind Auswertungen öffentlicher Flugdaten: Am Freitag berichteten der Open-Source-Account Armchair Admiral und andere, dass seit Mitte Januar eine stetig wachsende Anzahl von C-17 der US-Luftwaffe Richtung Region verlegt werde.
Laut der Quelle seien insgesamt 112 Maschinen bereits angekommen oder auf dem Weg, zusätzlich gebe es 17 bis 18 aktuell laufende Flüge, außerdem mehrere Logistikflüge der Royal Air Force von RAF Marham nach RAF Akrotiri auf Zypern sowie Bewegungen im Rahmen von CORONET-Flügen der US Air Force.
Selbst den Iraner, die indirekte Gespräche mit den Amerikanern führen, ist dies aufgefallen. Teheran stellt bereits die Frage, ob Washington diese Verhandlungen lediglich als Verzögerungstaktik benutzt, um noch rasch in der Region aufrüsten zu können. Gleichzeitig droht man damit, die US-Stützpunkte in der Region anzugreifen, sollten die Amerikaner die Situation eskalieren lassen.
Doch vielmehr scheint es so zu sein, als ob sich die Trump-Administration einfach auf ein Worst-Case-Szenario vorbereitet. Druck ohne ausreichende Drohkulisse auszuüben, ist nicht Donald Trumps Stil. Er kommt nicht mit einem Messer zu einer Schießerei, sondern mit der Artillerie. Dies werden wohl auch die Mullahs bald verstehen.