Jahrelang terrorisierten sie Bauarbeiter und blockierten wichtige Pipelinearbeiten. Jetzt kommt die Quittung für die radikalen Klima-Aktivisten von Greenpeace: Ein US-Richter hat die Umwelt-Lobbyisten zu einer gigantischen Strafzahlung von 345 Millionen Dollar verurteilt.
Es geht um die berüchtigten Proteste gegen die “Dakota Access”-Ölpipeline in den Jahren 2016 und 2017. Damals zogen radikale Umwelt-Gruppen alle Register der Sabotage. Der Vorwurf des texanischen Pipeline-Betreibers Energy Transfer: Greenpeace habe gezielt Unwahrheiten über das Projekt verbreitet und sogar Demonstranten dafür bezahlt, die Bauarbeiten massiv zu stören.
Jetzt machte Richter James Gion im US-Bundesstaat North Dakota kurzen Prozess und finalisierte das Urteil gegen die Öko-NGO. Zwar reduzierte er die ursprüngliche Rekord-Strafe einer Jury aus dem März (unglaubliche 667 Millionen Dollar!) um fast die Hälfte, doch die verbleibenden 345 Millionen Dollar könnten Greenpeace USA in die Insolvenz schlittern lassen. Die Jury hatte Greenpeace zuvor unter anderem wegen Verleumdung, Hausfriedensbruch und Verschwörung schuldig gesprochen.
Und wie reagiert Greenpeace? Mit dem üblichen Gejammer. Anstatt Reue für die illegalen Aktionen zu zeigen, stilisiert sich die Organisation als Opfer und faselt von einem angeblichen Angriff auf die “Meinungsfreiheit”. Marco Simons, Chefjurist von Greenpeace USA, schwadronierte in einer Erklärung: “Sich gegen Unternehmen auszusprechen, die Umweltschäden verursachen, sollte niemals als rechtswidrig gelten.”
Dass es hier nicht um freie Meinungsäußerung, sondern um handfeste Sabotage, Hausfriedensbruch und bezahlte Störer geht, lässt der Öko-Lobbyist bequemerweise unter den Tisch fallen. Greenpeace kündigte an, einen neuen Prozess anzustreben und notfalls bis vor den Supreme Court von North Dakota zu ziehen. Zudem hat die NGO in den Niederlanden eine Gegenklage eingereicht.
Der Pipeline-Betreiber Energy Transfer feiert das Urteil hingegen als Sieg für den Rechtsstaat. Es sei ein “wichtiger Schritt, um Greenpeace für seine rechtswidrigen und schädlichen Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen”, so das Unternehmen. Man prüfe sogar weitere rechtliche Schritte, um sicherzustellen, dass die Öko-Radikalen “vollständig zur Verantwortung gezogen werden”.
Fakt ist: Die Pipeline, die von den Aktivisten mit allen Mitteln und Panikmache (angeblich würde das Trinkwasser vergiftet und die “Klimakrise” verschärft) verhindert werden sollte, ist seit 2017 in Betrieb und ein voller Erfolg für die amerikanische Wirtschaft. Sie transportiert heute rund 40 Prozent des in der Bakken-Region geförderten Öls und sichert damit auch die Energieversorgung.