Das Thema beschäftigt uns schon seit Längerem: Wie links, wenn links, waren die Nationalsozialisten, also jene Parteigänger, die von denen, die heute von sich der Ansicht sind, links zu sein, als rechts etikettiert werden, aber nicht nur von ihnen? Millionen Schüler, die durch das deutsche Schulsystem geschleift wurden, sind in dem Bewusstsein erzogen worden, Nationalsozialismus, gemeinhin in NSDAP oder Nazis verkürzt, sei eine rechte Angelegenheit, eine Partei voller Rechter, die alles, was Links war, bekämpft haben.
Und in der Tat haben Nationalsozialisten vor allem Kommunisten bekämpft. Aber was heißt das in einem historischen Gefüge, in dem die Kommnisten die Sozialisten der SPD bekämpfen, als Sozialfaschisten beschimpfen, also als Rechte?
Es heißt, dass man sich zu ähnlich war und deshalb die geringen Unterschiede in Sprache und in Handlung aus allen Proportionen blasen musste, um einen Unterschied zu inszenieren, wo keiner ist.
Wir haben vor etwas mehr als einem Jahr eine ausführliche Dokumentation veröffentlicht und anhand von Originalmaterial von Adolf Hitler und anderen NSDAP-„Größen“ gezeigt, wie links diese Leute tatsächlich gewesen sind.
Beim Schmökern im Blog von David Berger, Philosophia Perennis, sind wir auf einen Beitrag von „Pommes Leibowitz“ gestoßen, der weitere Belege dafür, dass Nationalsozialismus eine so linke Angelegenheit war, dass sich heutige Linke von NSDAP-Linken, kaum unterscheiden, so ähnlich sind in den Mitteln und Methoden, die sie anwenden, in den Konzepten, die den Hintergrund ihrer Handlungen – wenn man so will, das linke Gerüst bilden, auf dem die gerade aktuelle Ausprägung linker Ideologie inszeniert wird, einer durch und durch KOLLEKTIVISTISCHEN IDEOLOGIE, noch ein Grund, warum sich heutige und Dritte Reich Linke so ähnlich sind.
Wir haben den Text mit freundlicher Genehmung durch David Berger in Teilen übernommen. Wer ihn im Original nachlesen will, der findet ihn hier.
Aus Philosophia Perennis:
Kein Witz. Die Rhetorik und Strategie der gefühlten Linken von heute ist praktisch deckungsgleich mit der der Nationalsozialisten. Auch die Nationalsozialisten verkauften Zensur und neue Gesetze als notwendig, um den Kampf gegen Hass und Hetze und Lügen führen zu können.
Damals wie auch heute lag dabei die Deutungshoheit, was also nun Hass, Hetze und/oder Lüge ist, bei den Regierenden oder von ihnen ausgewählten und bezahlten Dienstleistern.
Eine Zensur fand also statt, damals wie auch heute wieder. Wobei man sich heute mehr Mühe gibt, die Zensur nicht nur zu begründen, sondern auch zu verschleiern, durch ein gewaltiges, technologisch unterstütztes Netzwerk mehr oder weniger subtiler bis radikaler Einflussnahme (Hausdurchsuchungen, hohe Strafen für Bagatellen), was dann auch als psychologischen Nebeneffekt die Schere im Kopf, die Selbstzensur zur Folge hat.
Die Geschichte wiederholt sich!
Es soll hier aber nicht um die zeitgenössischen Zensurmechanismen gehen, sondern darum, wie politische Autokraten, wohlgemerkt in der Regierung, nicht der Opposition, damals wie heute ihre Macht immer weiter ausbauen, durch Informationskontrolle, orwellsche Begriffsverschleierung (Neusprech), Aufbau von Feindbildern (teile und herrsche) und schließlich gezielter Hetze gegen die geschaffenen Feindbilder, inklusive widerrechtlicher exekutiver Übergriffe, die für die beteiligten Staatsanwälte und Richter regelmäßig folgenlos bleiben, und dadurch zu Mauerschützenmentalität führen. Die Agierenden fühlen sich sicher …
Noch erstaunlicher ist nun, dass auch die Nationalsozialisten damals einen Kampf gegen „rechts“ führten. Auch diese – gezielt zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelnde Hetzparole – haben also die gefühlten Linken von heute von den Nazis übernommen.
Spontan erinnert man sich da an Alice Weidel, die Hitler bei einem Treffen mit Elon Musk als Sozialisten bezeichnete (und nicht, wie in deutschen Medien bewusst hetzerisch behauptet, als „Kommunisten“). Verständlich, dass heutige Linke bei dieser Aussage Amok laufen, schließlich hat man doch jahrzehntelang Geschichtsfälschung betrieben, um den sozialistischen Charakter der Nazis zu verschleiern. War und ist ja irgendwie peinlich für den als Heilslehre daherkommenden Sozialismus.
Tatsächlich aber ist schon die Fragestellung, ob die Nationalsozialisten links oder rechts waren, irreführend und lädt zwangsläufig zu Manipulation ein. Die Begriffe links und rechts sind im Bereich der Politik unpräzise, grob vereinfachend und frei interpretierbar. Noch unpräziser wird es bei „links- und rechtsextrem“. Was könnte z. B. extremer sein als die grüne Klimapolitik. Dieser Extremismus wird mit Notwendigkeiten begründet, und mit Moral gerechtfertigt, aber genau das tut JEDER Extremist. Er sieht seine extremen Maßnahmen als notwendig an, egal ob links oder rechts, ökologisch oder religiös.
[…]
Auch in der Gesetzgebung gibt es Parallelen zu den Nationalsozialisten
Wie schon eingangs erwähnt, wird nicht nur Zensur (Informationskontrolle) etabliert, sondern eben auch die dafür notwendige Gesetzgebung geschaffen, ebenso, wie auch neue Straftatbestände, die es dann erlauben, den Gegner zu kriminalisieren, einzuschüchtern und abzustrafen. Damals wie auch heute wieder. Das nachfolgende Gesetz von 1934 erinnert erstaunlich an den 2021 von Schwarz-Rot (Merkel) geschaffenen Majestätsbeleidigungsparagraphen (§ 188 StGB). Natürlich zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität.
Die Geschichte wiederholt sich gerade. Und während ich bei der AfD, ob nun rechtsextrem oder nicht, keine einzige überzeugende Parallele zu den Nazis entdecken kann, folgt die derzeitige Regierungskoalition, zumindest was die Methodik und die Aushebelung der Demokratie angeht, nahezu deckungsgleich den Spuren der Nationalsozialisten.
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