69% der Befragten einer YouGov-Umfrage halten nichts von Keir Starmer, 24 sehen ein unbekanntes Merkmal, das Starmer bei diesen Befragten in ein günstigeres Licht rückt. 70% der Befragten sind der Ansicht, Starmers Leistung als Prime Minister sei lausig, 22% sind mit seinen Antics zufrieden.

Keir Starmer ist der mit Abstand unbeliebteste Prime Minister des Vereinigten Königreichs, einer, von dem die Mehrheit der Bevölkerung denkt, er sei nicht fähig, Prime Minister zu sein, einer, von dem eine stattliche Anzahl der Bevölkerung denkt, er sei ein verlogener Verräter, einer der die Interessen des Vereinigten Königreichs mit Füßen trete.

Und Starmer ist ein Prime Minister, der sich heute um 11:30 Uhr (12:30 deutsche Zeit), im Rahmen einer Dringlichkeitsdebatte einer Abstimmung gegenübersieht, in deren Zentrum eine Überweisung der „Akte Starmer“ an das Committee of Priviledges geht, dessen Aufgabe darin besteht, Minister, die im House of Commons lügen, mit entsprechenden Sanktionen zu belegen. „Misleading the House“, lautet die euphemistische Bezeichnug für freches Lügen.

YouGov

“ data-image-caption=““ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?fit=640%2C400&ssl=1″ class=“aligncenter size-large wp-image-289416″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?resize=640%2C400&ssl=1″ alt=““ width=“640″ height=“400″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?resize=1024%2C640&ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?resize=300%2C188&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?resize=768%2C480&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?resize=665%2C416&ssl=1 665w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/04/How-well-is-starmer-doing-as-Prime-MInister.png?w=1227&ssl=1 1227w“ sizes=“(max-width: 640px) 100vw, 640px“/>

Und frech gelogen hat Keir Starmer am laufenden Band und nicht nur in der Angelegenheit des Freunds des Pädophilen Jeffrey Epstein, Peter Mandelson, den Starmer ausgerechnet zum Botschafter in den USA gemacht hat. Eine Entscheidung, die er bereue, so hat er vor dem House of Commons behauptet, eine Entscheidung, die er nur getroffen habe, weil Mandelson ihn belogen habe, verheimlicht habe, was nun ans Tageslicht gekommen sei, so, als gäbe es eine Feingradierung in Bezug auf Filth. Starmer hat wiederholt behauptet, die notwendige Sicherheitsprüfung sei buchstabengetreu durchgeführt worden und er, Starmer, habe nicht gewusst, dass derjenige, den er zum Botschafter in den USA gemacht habe, vom Geheimndienst als so großes Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, dass er die Sicherheitsprüfung nicht erfolgreich überstanden habe (Ursache übrigens nicht Madenlsons intime Beziehung mit Epstein, sondern bislang unveröffentlichte, offenkundig noch ekelhaftere Beziehungen nach China).

Ein Sack voller Lügen.

Wie zur Zeit wieder im Foreign Affairs Committee deutlich wird, hatte Starmer keine Absicht, Mandelson überhaupt einer Sicherheitsprüfung zu unterziehen. Die Sicherheitsprüfung wurde ihm mehr oder minder aufgezwungen. Darüber wohl ärgerlich, hat Starmer Mandelson bereits ernannt, bevor die Sicherheitsprüfung überhaupt zu einem Ergebnis gekommen ist und zudem erheblichen Druck auf das Außenministerium ausgeübt, eher: ausüben lassen, die Sicherheitsprüfung von Mandelson mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.

Alles Fakten.
Alles Fakten, die Starmer bestreitet.
Mit anderen Worten: Er lügt.

Heute Morgen hat Sir Philip Barton, der Civil Servant, der Starmer zu einer Sicherheitsprüfung von Mandelson gezwungen hat und deshalb gehen musste, vor dem Foreign Affairs Committee berichtet, dass No. 10 von Beginn an Druck ausgeübt habe, um Peter Mandelson ernennen zu können. Starmer hat dies stets bestritten:

Pressure on the Foreign Office was “set at the beginning and just carried on”, Sir Philip Barton has said.

The former top civil servant at the department is giving evidence before the foreign affairs committee about the appointment of Lord Mandelson as UK ambassador to the US.

When asked about Lord Case, the then cabinet secretary, suggesting vetting should be carried out before the appointment was announced, Sir Philip told the foreign affairs committee: “The normal order is vetting then announcement.”

Challenged on whether he knew why No 10 carried out the appointment the other way round, he responded: “No, the timing of the announcement was driven and decided by No 10.”

He continued: “There was discussion around the exact timetable that went on and so there was keen interest from No 10… In a sense the pressure was kind of set at the beginning and just carried on. It wasn’t a matter of did someone phone every day at 10 o’clock, it was more ‘this ambitious timetable had been set’.”

Quelle: Telegraph

Normalerweise werde eine Sicherheitsprüfung vor einer Ernennung durchgeführt, sagt Barton. Im Fall von Mandelson habe der Prime Minister den umgekehrten Weg gewählt. Warum, das sei ihm unbekannt, so Barton. Das ist, was Briten „damning evidence“ nennen und nicht wenigw zu dem Urteil führt, es mit einem lying bastard zu tun zu haben. Aber natürlich sind derartige Worte im Hinblick auf einen Prime Minister nicht „suitable“, ob sie „fitting“ sind, ist eine andere Frage.

In jedem Fall sieht sich Starmer einer Wahl gegenüber, deren Ziel darin besteht, seine Lügen zum Fall für das Committee of Priviledges zu machen, was eine ultra-Peinlichkeit in der langen Liste der Peinlichkeiten, die den Weg des Prime Liars pflastern, wäre. Ergo will Starmer mit allen Mitteln verhindern, dass er zum Untersuchungsgegenstand des Committee of Priviledges gemacht wird.

Eigentlich ist eine Abstimmung, wie die anstehende, kein Problem. Wenn Starmer nicht gelogen hat, wie er behauptet, dann sind seine Labour-Abgeordneten diejenigen, die zumindest nach außen hin prädestiniert sind, seine Versicherung von Wahrhaftigkeit zu glauben. Labour hat im House of Commons eine große Mehrheit. Die Abstimmung sollte Formsache sein. Indes: Starmer hat seine Abgeordneten unter eine dreifache Whip gestellt, d.h.: Wer gegen ihn stimmt, wird aus der Labour Party entfernt und ist bei der nächsten Wahl sein Mandat los. Er bedroht seine eigenen Abgeordneten also mit dem Ende ihrer politischen Karriere…

Mit anderen Worten, einer, der gelogen haben soll (hat), zwingt Abgeordnete unter Androhung eines Ausschlusses aus der Fraktion dazu, ihm einen positiven Leumund auszustellen und einen Antrag, seine Lügen zum Gegenstand einer Untersuchung zu machen, abzulehnen. Korruption 4.0.

Das ist aus dem Drehbuch, das Mao als rotes Büchlein veröffentlich hat.
Und Stalin wird blass.
Mafiosi in den USA mussten immer viel Geld einsetzen, um die Geschworenen in einem Gerichtsprozess zu kaufen bzw. unbestechliche zu eliminieren. Starmer setzt kein Geld ein. Er zwingt seine Abgeordneten einfach, für ihn zu stimmen. Diktatoriales Verhalten einer traurigen Figur, aber es passt. Die meisten historischen Personen der Neuzeit, die großes Leid und viel Verheerung über das Land, das ihnen samt Bevölkerung zum Opfer gefallen ist, gebracht haben, waren kleine Persönchen, Leute ohne Status, ohne Aura, ohne Charisma, kleine Lichter, die im ehrlichen Streit unterlegen wären.

Die Frage, die heute entschieden wird: Wie viele Jelly-Fish finden sich in der Labour-Fraktion und wie viele Mitglieder hat die Labour-Fraktion, die noch einen Restbestand an Moral, Anstand, Ehrlich- und Menschlichkeit beherbergen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:




Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!

DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!


Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto:
HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):

  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.


Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org






Source link