Jens Spahn hat verstanden, worum es dem US-Präsidenten bei seinen Grönland-Gelüsten wirklich geht. Daür muss Donald Trump aber noch eine Seeblockade gegen Kanada und eine 8.900 Kilometer lange Mauer entlang des 49. Breitengrads errichten


Trump in Kanada gelandet: Um flächenmäßig die Nummer 1 zu werden, brauchen die USA zuallererst das zweitgrößte Land der Erde

Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur


In der Liste der größten Flächenländer der Erde liegen die USA trotz aller Ankäufe, Eroberungen und Besetzungen nur auf Platz vier. Russland, Kanada und China sind jeweils größer als die Vereinigten Staaten. Das kann und will US-Präsident Donald Trump nicht auf sich sitzen lassen, schließlich ist er laut göttlicher Vorsehung der Größte von allen.

Doch leider reicht die geplante Annexion Grönlands mit seinen lumpigen 2,1 Millionen Quadratkilometern nicht für den Spitzenplatz. Trump hätte mit der Eingliederung Grönlands zwar China überholt, aber Russland läge noch immer vorn. Mit gewaltigem Abstand. Fast uneinholbar.

„Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar“, sagt Jens Spahn

Blicken wir daher mit dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn, der in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sehr viel Verständnis für Trumps Grönlandwunsch geäußert hat, auf den Globus: Um flächenmäßig die Nummer 1 zu werden, brauchen die USA zuallererst Kanada, das zweitgrößte Land der Erde. Grönland wäre in Trumps Plan nur eine Zwischenetappe, allerdings eine notwendige. Denn mit Alaska auf der Nordwestseite und Grönland auf der Nordostseite wäre Kanada militärisch eingekreist. Die USA könnten eine Seeblockade über ihr Nachbarland verhängen, unermesslich hohe Zölle verlangen und eine rund 8.900 Kilometer lange Mauer entlang des 49. Breitengrads bauen.

Kanada müsste notgedrungen, wenn alle Eisbären, Bisons und Pinguine verspeist sind, kapitulieren. Trump hätte sein Ziel, das größte Land der Erde zu regieren, erreicht. Zusammen mit den kanadischen und grönländischen Provinzen würden die USA dann über ein Territorium von 22 Millionen Quadratkilometern verfügen. Die Russen hätten dagegen nur lächerliche 17,1 Millionen. Selbst mit der Ukraine wären es gerade mal 17,7 Millionen.

Mit Mexiko und Argentinien zu einem vereinigten China und Russland aufschließen – und dann mit der EU, Australien, Saudi-Arabien und dem Iran das BRICS-Imperium überflügeln

Sollten sich Russland und China aufgrund der ständigen Drohungen Trumps allerdings zusammenschließen, würden Xi Jinping und Wladimir Putin größenmäßig wieder an Trump vorbeiziehen. Die beiden Riesenreiche vereinigten dann stolze 26,7 Millionen Quadratkilometer. Trump müsste sich mindestens noch Mexiko und Argentinien einverleiben, um annähernd wieder Gleichstand zu erreichen.

Sollten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika anschließend in einer Trotzreaktion ein mehr als 40 Millionen Quadratkilometer umfassendes BRICS-Imperium schaffen, müsste Trump noch die EU, Australien, Saudi-Arabien und den Iran einnehmen. Irgendwann wäre vom Erdball nichts mehr übrig. Zumindest wüssten wir aber, wer der GRÖLAZ ist: der größte Landnehmer aller Zeiten.

;r den Spitzenplatz. Trump hätte mit der Eingliederung Grönlands zwar China überholt, aber Russland läge noch immer vorn. Mit gewaltigem Abstand. Fast uneinholbar.„Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar“, sagt Jens SpahnBlicken wir daher mit dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn, der in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sehr viel Verständnis für Trumps Grönlandwunsch geäußert hat, auf den Globus: Um flächenmäßig die Nummer 1 zu werden, brauchen die USA zuallererst Kanada, das zweitgrößte Land der Erde. Grönland wäre in Trumps Plan nur eine Zwischenetappe, allerdings eine notwendige. Denn mit Alaska auf der Nordwestseite und Grönland auf der Nordostseite wäre Kanada militärisch eingekreist. Die USA könnten eine Seeblockade über ihr Nachbarland verhängen, unermesslich hohe Zölle verlangen und eine rund 8.900 Kilometer lange Mauer entlang des 49. Breitengrads bauen.Kanada müsste notgedrungen, wenn alle Eisbären, Bisons und Pinguine verspeist sind, kapitulieren. Trump hätte sein Ziel, das größte Land der Erde zu regieren, erreicht. Zusammen mit den kanadischen und grönländischen Provinzen würden die USA dann über ein Territorium von 22 Millionen Quadratkilometern verfügen. Die Russen hätten dagegen nur lächerliche 17,1 Millionen. Selbst mit der Ukraine wären es gerade mal 17,7 Millionen.Mit Mexiko und Argentinien zu einem vereinigten China und Russland aufschließen – und dann mit der EU, Australien, Saudi-Arabien und dem Iran das BRICS-Imperium überflügelnSollten sich Russland und China aufgrund der ständigen Drohungen Trumps allerdings zusammenschließen, würden Xi Jinping und Wladimir Putin größenmäßig wieder an Trump vorbeiziehen. Die beiden Riesenreiche vereinigten dann stolze 26,7 Millionen Quadratkilometer. Trump müsste sich mindestens noch Mexiko und Argentinien einverleiben, um annähernd wieder Gleichstand zu erreichen.Sollten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika anschließend in einer Trotzreaktion ein mehr als 40 Millionen Quadratkilometer umfassendes BRICS-Imperium schaffen, müsste Trump noch die EU, Australien, Saudi-Arabien und den Iran einnehmen. Irgendwann wäre vom Erdball nichts mehr übrig. Zumindest wüssten wir aber, wer der GRÖLAZ ist: der größte Landnehmer aller Zeiten.



Source link