Ein 31-jähriger Afghane, der wegen Mordverdachts in der Türkei international gesucht wird, konnte sich jahrelang in Österreich mit Asylstatus aufhalten – bis ihn die Polizei nun in Wien-Floridsdorf aus dem Verkehr zog.

Festnahme nach großangelegten Ermittlungen

Nach umfangreichen Ermittlungen spürten Beamte des Landeskriminalamts Wien den Mann auf. Wegen des erhöhten Gefahrenpotenzials rückte die WEGA an. Am gestrigen Montagmorgen gegen 8.15 Uhr klickten schließlich die Handschellen.

Langjährige internationale Fahndung endet

Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, 2020 gemeinsam mit zwei weiteren Männern in der türkischen Provinz Sakarya einen Bekannten getötet zu haben. Die türkischen Behörden fahnden seit Jahren per internationalem Haftbefehl nach ihm.

Gesuchter lebte unbehelligt als Asylant in Wien

Trotz der schweren Vorwürfe lebte der Mann laut Medienberichten als Asylberechtigter in Österreich. Erst jetzt endete das Versteckspiel. Der 31-Jährige wurde in eine Justizanstalt überstellt, eine Überstellung in die Türkei steht im Raum. Quelle: LPD Wien



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