Nicht jeder Arzt teilt die Bedenkenlosigkeit, mit der viele Ärzte, die von ihnen in den meisten Fällen ohne jede nähere Kenntnis von Wirkung, Wirkungszusammenhang, Risiken und Nebenwirkungen verordneten Präparate in menschliche Organismen pumpen.

Manche empfinden einen Gegensatz zu dem Ethos, den sie als Arzt haben.

Ein Gegensatz, der besonders offenkundig ist, wenn staatliche Akteure auf Basis von Erwägungen, die gerade nicht das Wohl INDIVIDUELLER Menschen im Blick haben können, sondern auf Basis von selbstzugeschriebener Wichtigkeit und per Ausleben einer auf Inkompetenz gewachsenen Hybris, bestimmte medizinische Behandlungen zur PFLICHT machen, wie dies für die Masernimpfung der Fall ist.

In demokratischen Systemen muss Raum sein für Leute, die ihre körperliche Integrität oder die ihrer Kinder nicht dem übereignen wollen, was staatliche Akteure, die häufig genug die Außendienstmitarbeiter hinter ihnen stehender und Parteien schmierender Pharmaunternehmen sind, per Zwang verordnen wollen. Das macht demokratische Systeme, die auf Individualismus, nicht auf Kollektivismus, auf Willens- und Entscheidungsfreiheit nicht auf Lenkung und Kontrolle gebaut sind, zu demokratischen Systemen und unterscheidet sie von autoritären Systemen, in denen Inkompetente, die sich zu Experten erklären, andere zu dem Verhalten zwingen können, das für die angeblichen Experten den größten Nutzen erbringt.

Daran gemessen muss man nicht mehr darüber diskutieren, ob Deutschland ein demokratisches oder ein autoritäres Regierungssystem beherbergt. Am Autoritarismus lassen Razzien gegen Bürger wegen Falschmeinung ebenso wenig einen Zweifel wie die derzeitige Jagd auf Ärzte, die sich in manchen Fällen sicher des Opportunismus, in anderen Fällen eines Gewissens schuldig gemacht haben.

Die ARD-Tagesschau berichtet heute in der dort üblichen paternalisierend-aufgeregten Art darüber, dass sich eine Reihe von Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Masern impfen lassen wollen und Ärzte, die die Eltern darin aus den unterschiedlichsten Motiven unterstützen, an der Volksgesundheit schuldig gemacht haben und mit ihrem Tun, die Erfordernis, einen Impfnachweis vor Zulassung in die frühkindliche Indoktrinationsanstalt (Kita) vorlegen zu müssen, unterlaufen, einfach eine Impfung ausweisen, die es nach Ansicht derjenigen, die nun Jagd auf Eltern und Ärzte machen, nicht gibt.

Ein monumentales Vergehen, neben dem Terrorismus zum Pipifax wird. Das Einschleusen ungeimpfter Kinder in eine Kindertagesstätte, die durch Masernimpfpflicht gegen viralen Bioterrorismus gesichert sein soll, ist ein schreckliches Vergehen, das noch vor Hassrede und Genozid rangiert und entsprechend emsig von bayerischen Behörden und ihren ärztlichen Lakeien verfolgt wird. Eine Verfolgung fehlglaubender und selbstbestimmt entscheidender, man könnte auch sagen: freier Bürger, mit der sich die Unterwürfigkeit der Verfolger legitimieren lässt.

Indes, bislang ist alles, was die „Ermittler“ neben der damit gemeinhin einhergehenden Denunziation der devianten Mediziner, vorweisen können, ein bei angeblich geimpften Kindern fehlender, im Blut nachweisbarer Impfschutz in Form von Antikörpern und viel Aufgeregtheit darüber, dass die Zahl der Masernerkrankungen von 3 in einer Million auf 18 in einer Million steigen könnte, wenn in Deutschland eine Österreich vergleichbare Fallzahl auftauchen würde, was sie bislang nicht tut.

Indes, Masernimpfpflicht hat nicht die GESUNDHEIT der geimpften Kinder oder den Schutz derjenigen, die mit ihnen in Kontakt kommen, zum Gegenstand, kann es gar nicht haben, denn die Impfstoffe geben das nicht her. Masernimpfpflicht ist ein Unterwerfungsritual, mit dem die Vertreter der Dunklen Tetrade, die in Deutschlands politischer Klasse so zahlreich versammelt sind, ihren sadistischen Zug vor Psychopathie, Macchiavellismus und Narzissmus betonen.

Die Realität sieht ganz anders aus.

Beginnen wir mit der Studie von

Quach et al. (2025) haben Blutproben von 684 indischen Kindern, die alle mindestens zwei Mal gegen Masern geimpft wurden, nach Antikörpern durchsucht und sind in 9,2% der Fälle fundlos geblieben. Für 58 der 63 geimpften Kinder ohne neutralisierende Antikörper hatten die Autoren Daten zur Anzahl der Impfungen: 33 waren zweimal, 25 gar dreimal geimpft. Offenkundig stellen sich auch nach zwei- oder dreimaliger Impfung gegen Masern bei manchen Kindern keinerlei Antikörper ein, d.h. die Masern-Impfung ist in ihrem Fall schlicht nutzlos.

https://www.flickr.com/photos/54591706@N02/53588626082/, CC BY 2.0, Link

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By NIAID – https://www.flickr.com/photos/54591706@N02/53588626082/, CC BY 2.0, Link

Eine totale Fehlerquote von knapp 10% bei Masernimpfungen ist keine gute Nachricht für Impf-Enthusiasten, die Impfungen zur letzten Bastion gegen eine anstürmende Masern-Viren-Armee aufgebauscht haben. Eine Bastion, die wie die Stadtmauern von Antiochia durch eine geöffnete „Hintertür“ eingenommen werden kann. Insofern 10% der gegen Masern geimpften Kinder keinerlei Immunität gegen Masern entwickeln, ist die Hoffnung, Masern aus der Welt impfen zu können, geradezu lächerlich, wenngleich als Narrativ sehr lukrativ. Übrigens finden sich bei weiblichen Kindern im Durchschnitt rund 27% mehr Antikörper nach Masern-Impfung als bei männlichen Kindern. Die Suche nach den Ursachen dafür, wäre sicher eine lohnende Aufgabe, aber für Quach et al. (2025) steht fest, dass vor allem mehr geimpft werden muss, um mit unzulänglichen Impfstoffen, die Probleme zu beheben, die von unzulänglichen Impfstoffen ausgehen:

„In this cross-sectional study, substantial measles immunity gaps were found despite high vaccine coverage with evidence of breakthrough infections, posing significant challenges to India’s measles elimination efforts. These results underscore the urgent need to strengthen India’s immunization program…“

Manche Dinge kann man sich nicht ausdenken.

Das Ergebnis von Quach et al. (2025) ist übrigens kein Einzelfall. Die Zahl der Studien, die zeigen, dass mehrfach geimpfte Kinder keinerlei Immunreaktion auf die Impfung zeigen, nimmt stetig zu:

Ashbaugh, Hayley R., James D. Cherry, Nicole A. Hoff, Reena H. Doshi, Vivian H. Alfonso, Adva Gadoth, Patrick Mukadi et al. (2020). Measles antibody levels among vaccinated and unvaccinated children 6–59 months of age in the Democratic Republic of the Congo, 2013–2014. Vaccine 38(9): 2258-2265.

Fu, Chuanxi, Jianxiong Xu, Weibin Liu, Wei Zhang, Ming Wang, and Jun Nie (2010). Low measles seropositivity rate among children and young adults: a sero-epidemiological study in southern China in 2008. Vaccine 28(51): 8219-8223.

Ovsyannikova, Inna G., Neelam Dhiman, Robert M. Jacobson, Robert A. Vierkant, and Gregory A. Poland (2003). Frequency of measles virus-specific CD4+ and CD8+ T cells in subjects seronegative or highly seropositive for measles vaccine. Clinical and Vaccine Immunology 10(3): 411-416.

Puthanakit, Thanyawee, Suvaporn Anugulruengkitt, Piyada Angsuwatcharakon, Pornumpa Bunjoungmanee, Ekasit Kowitdamrong, Athiwat Primsirikunawut, Sukkrawan Intarakhao, Panadda Chetsonwisorn, Jiratchaya Sophonphan, and Auchara Tangsathapornpong (2022). Low measles seropositivity rate among Thai adolescents in the Thai national immunization program. Vaccines 10(8): 1269.

Smetana, Jan, Roman Chlibek, Irena Hanovcova, Renata Sosovickova, Libuse Smetanova, Peter Gal, and Petr Dite (2017). Decreasing seroprevalence of measles antibodies after vaccination–possible gap in measles protection in adults in the Czech Republic. PLoS One 12(1): e0170257.

Hinzu kommt, dass Quach et al. bei rund 13% der von Ihnen untersuchten Kindern IgM [Immunoglobulin M], einen Hinweis auf eine kürzliche Infektion mit Masern gefunden haben, was – angesichts der Tatsache, dass alle Kinder, die Quach et al. (2025) in ihrer Stichprobe untersuchen, mindestens zweimal geimpft wurden, nicht nur bedeutet dass, bei rund 10% keinerlei Antikörper gefunden wurden, sondern zudem bedeutet, dass 13% der geimpften Kinder TROTZ Impfung GEGEN Masern AN Masern erkrankt sind.

Nicht nur schützt eine Masernimpfung nicht vor Ansteckung und Erkrankung, sie hat das Potential, zu mehr Ansteckung und Erkrankung beizutragen und ein lebenslanger Schutz nach zweifacher Masernimpfung gehört auch ins Reich der Mythen und Legenden:

Die Studie von Robert et al. hat erheblichen Sprengstoff.
Ein Satz der Autoren genügt, dies zu zeigen:

„Our results show that waning of vaccine-induced immunity best explains the observed dynamics and age distribution of vaccinated measles cases in England.“

Mit anderen Worten, MMR [Masern-Mumps-Röteln] bieten keinen 100%igen Schutz gegen Masern und weil dem so ist und weil diejenigen, die gegen Masern geimpft wurden, bis zu 29 Tage nach der Impfung Masernviren verbreiten, deshalb gibt es zum einen Breakthrough-Infektionen und je mehr geimpft wird, desto mehr Impfdurchbrüche gibt es und desto wahrscheinlicher werden Masern-Ausbrüche.

Und die Daten der WHO bestätigen dieses Ergebnis:

In den letzten 25 Jahre gibt es KEINERLEI Zusammenhang zwischen dem Anteil der einmal gegen Masern Geimpften und der Häufigkeit von Masern-Erkrankungen, und es gibt einen sehr starken POSITIVEN Zusammenhang zwischen dem Anteil der Zweimalgeimpften und der Häufigkiet von Masern-Erkrankungen von r=.71 (50% der Varianz erklärt). Mit anderen Worten: Je mehr Kinder und Jugendliche zweimal gegen Masern geimpft sind, desto wahrscheinlicher sind Impfdurchbrüche und Masern-Ausbrüche, desto mehr Masern-Fälle werden der WHO gemeldet.

Was für manche klingt, wie ein Widerspruch, lässt sich mit einem einzigen Wort beschreiben: Shedding: Die Verbreitung von Masernviren durch diejenigen, die gegen Masern geimpft wurden.

Washam et al. (2024) zeigen in ihrem Beitrag, dass gegen Masern Geimpfte, die RNA des Masern-Impfstoffs, also das Virus, bis zu 29 Tage in ihrer Umgebung verbreiten können. Die Menge an Impfstoff-RNA ist zwar gering, aber insgesamt offenkundig ausreichend, um für ein ständig vorhandenes Reservoir von Masern-Viren zu sorgen. Strategien, wie sie die WHO verfolgt, Strategien der Masern-Eliminierung, wie sie hier beschrieben sind, muss man vor diesem Hintergrund als naiv und fahrlässig bezeichnen, wie fahrlässig, das zeigt sich im weiteren Verlauf dieses Posts.

Noch 2020 hat man sich bei der WHO im Bericht: „Measles and rubella strategic framework: 2021-2030“ darüber gefreut, dass Ende 2018, 82 Länder als solche gezählt wurden, die Masern eliminiert haben. Als in dieser Weise Masern frei gilt ein Land, wenn es die

“absence of endemic measles transmission in a defined geographical area (e.g. region or country) for ≥12 months in the presence of a well-performing surveillance system,“

nachweisen kann, also mit gutem Überwachungssystem zeigen kann, dass es im Zeitraum von einem Jahr keinen Fall gab, in dem Masern übertragen wurden. Die USA, die kürzlich in Texas einen Ausbruch von Masern gesehen haben und Kanada, das in Ontario einen solchen erlebt hat, gehörten zu den 82 Ländern, die noch 2020 als „Masern frei“ galten.

Ein kurzlebiges Geschäft, die Auszeichnung „Masern frei“ und ein seltsames Ergebnis, denn die Ausbrüche kommen zu Zeiten, in denen die Durchimpfung gegen Masern so umfassend ist, wie zu keinem Zeitpunkt davor. Indes, mit einer Impfrate, die in Richtung 100% bei Kindern unter 5 Jahren geht, scheint die Wahrscheinlichkeit auf Masern-Ausbrüche zu steigen, wie u.a. die folgenden Beiträge zeigen:

Jede der Studien legt den Verdacht nahe, dass der Impfschutz gegen Masern, der beim RKI als lebenslang behauptet wird, nicht lebenslang ist, sondern im Gegenteil, ab einem Alter von 5 Jahren schwächer wird. Einmal mehr zeigt sich, dass Immunität nach Impfung hinter natürlicher Immunität, die nach Erkrankung erworben wurde, zurückbleibt.

In der oben zitierten Arbeit von Zibolenová et al. (2023) kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die Menge der Antiköprer, der Titer im Blut von Geimpften – bleibt es bei einer Impfung gegen Masern, pro Jahr um 9,8% geringer wird, nach zwei Impfungen gegen Masern jährlich um 4,8% geringer wird. Die Frage, die nach der Arbeit von Zibolenová et al. (2023) bleibt: Welche Auswirkungen hat dies in der Realität, denn ein verminderter Titer bedeutet nicht Ansteckung.

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A: Anztahl der gemeldeten Fälle pro Jahr, B: Altersverteilung der gemeldeten Fälle für den Zeitraum von 2010-2019; C: Anzahl der zweifach Geimpften unter den gegen Masern Geimpften, D: regionale Verteilung der Masernausbrüche
Quelle: Robert et al. (2024).

Seit 2010 hat es mindestens acht Ausbrüche von Masern in England gegeben. Hauptbetroffene waren Kleinkinder unter 2 Jahren und 6 bis 30jährige. Im Zeitverlauf ist die Anzahl der zweifach Geimpften stetig gestiegen, Ausbrüche waren im Wesentlichen im Nordwesten und im Südosten von England und in London zu verzeichnen.

Um diese Daten zu erklären, ein Modell zu finden, das diese Realität beschreibt, greifen die Autoren auf ein SEIR-Modell zurück, also einen mathematischen Ansatz, der sich die Regelmäßigkeiten, die ein Ansteckungsprozess aufweist und deren Quantifizierbarkeit zunutze macht, und zwar in einem kompartmentalisierten Modell, in dem die Einfach-, Zweifach- und Ungeimpften die Ausgangsmenge darstellen, die unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten mitbringen, sich mit Masern zu infizieren, dann, wenn sie sich infiziert haben, im Modell als „exponiert“ gelten und nach Ende der Inkubationszeit in die Kategorie „infectious“ (ansteckend)“ übergehen. Solche Modelle haben dann, wenn sie zu Erklärung VORHANDENER DATEN genutzt werden, den Vorteil, dass man ihre Validität direkt daran erkennen kann, wie gut sie im Stande sind, die vorhandenen Daten zu erklären.

Erklärt werden im SEIR-Modell der Autoren die tägliche Anzahl von Masernmeldungen stratifiziert nach Alter und mit drei Modellen:

  • In Modell 1 wird nicht angenommen, dass die Effektivität von Impfstoffen über Zeit geringer wird;
  • In Modell 2 wird angenommen, dass die Effektivität von Impfstoffen über Zeit geringer wird;
  • In Modell 3 wird zudem angenommen, dass sie seit 1990 geringer wird.

Die drei Modelle gehen als Konkurrenten ins Rennen, um die oben dargestellten Daten zu erklären, und das Modell, das mit Abstand die beste Erklärung liefert, ist Modell 2, das eine jährliche Abnahme der Effektivität von Masern-Impfstoffen erbringt, die bei 0,039% liegt und ausreicht, um die beobachteten Ausbrüche von Masern in England zu erklären, und zwar für die unterschiedlichen Altersgruppen.

„We found that only transmission models that included waning of vaccine-induced immunity were able to capture the age and transmission dynamics of vaccinated cases. In the best-performing model, the estimated waning rate was 0.039% per year (95%CI: 0.034-0.044%). Although slow, this waning was associated with an increased burden over time…“

Dass sich der nachlassende Schutz direkt auf die Anzahl der Infizierten auswirkt, ist ein weiteres der Ergebnisse, die man als explosiv bezeichnen muss:

„The additional disease burden brought by waning is directly related to the risk of transmission from vaccinated cases, since individuals infected by vaccinated cases would not have been infected without waning. In the reference scenario, the model estimated that vaccinated and unvaccinated cases had similar rates of onward transmission.“

Mit anderen Worten: Impfungen sind die Ursache dafür, dass Infektionen zunehmen, womit wir zurück beim oben bereits angesprochenen „Shedding“ sind.

Je mehr gegen Masern geimpft wird, desto wahrscheinlicher werden Masern-Ausbrüche, einfach deshalb, weil Geimpfte ein Reservoir für Masern-Viren darstellen, die ihre RNA-Ladung verbreiten können, weil zudem der Impfschutz unter Geimpften mit der Zeit immer geringer wird und dadurch die Wahrscheinlichkeit für Masern-Infektionen steigt, einfach durch Impfen gegen Masern…

Einer dieser perversen Effekte, von denen so viele in der sozialwissenschaftlichen Literatur beschrieben werden. Aber natürlich wissen Gesundheitspolitiker und RKI-Leute davon nichts. Ergo führen erstere eine Impfpflicht ein, um sicherzustellen, dass Masern auch in Zukunft ein Problem bleiben, das man bei Ausbruch wieder benutzen kann, um die Bedeutung der Impfung gegen Masern zu beschwören, die indes Ursache des Ausbruchs ist. Und Letztere verbreiten auf ihren Seiten immer noch Mythen wie die folgende:

„Nach einer zweifachen Impfung gegen Masern wird grundsätzlich eine lebenslange Immunität angenommen. Auch ein langsames Absinken der IgG-Titer bei Geimpften über die Zeit bedeutet nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft kein Nachlassen des Impfschutzes.“

So kann man sich (absichtlich) irren.

All diese Fakten sprechen GEGEN eine Masern-Impfpflicht.
Dessen ungeachtet gibt es in Deutschland eine Impfpflicht.
Dessen ungeachtet wird in Deutschland individuelle Freiheit mit Verweis auf „fiktive Gesundheitsgewinne des Kollektivs“ beseitigt.
Dessen ungeachtet wird in Deutschland Jagd auf Ärzte und Eltern gemacht, die ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben.

Demokratie war früher.

Heute ist das Regierungsssystem Deutschlands eine Ineptokratie: autoritäre Herrschaft der Inkompetenten oder Böswilligen.


 

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