Ken Jebsens „Gespräch“ mit der KI – siehe den vorigen Artikel – ist bei dem Philosophen Dr. Daniel Sandmann auf heftige Kritik gestoßen, die Prof. Dr. Michael Meyen, Lehrstuhlinhaber für Kommunikationswissenschaften an der Universität München, am 12. Dezember 2025 auf seiner Webseite veröffentlicht hat. Dass die KI dem Fragenden nach dem Mund rede, wie es in dem „KI-Gespräch“ heiße, stimme vordergründig, es sei aber nur ein Zwischenresultat. Im Endergebnis rede der Fragende, also auch Ken Jebsen, nach dem Gerät. So sei es programmiert. Einen besseren Widerstand gebe es aus Sicht der Macht nicht.

Erinnern wir uns zunächst an die wesentlichen Punkte des KI-„Verhörs“ Ken Jebsens im vorigen Artikel, wie er sie als Text unter dem Video zusammengefasst hat:

„Künstliche Intelligenz antwortet. Aber sie denkt nicht. Sie simuliert Dialog – betreibt aber semantische Kontrolle. Sie sichert erlaubte Narrative, schützt exponierte Figuren und markiert Widerspruch als Störung.
Die nun als „KAA I“ bezeichnete Kontrollarchitektur halbintelligenter Systeme zeigt in einem mitgeschnittenen Gespräch erstmals, was geschieht, wenn man sie zwingt, Farbe zu bekennen. Es ist ein Schuldeingeständnis.



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