Die Sonne scheint. Der Wind weht. Es ist Feiertag.
Hervorragend.
Ein Tag, an dem die Eneuerbare Energien Clique triumphiert: Heureka, wir decken unseren Strombedarf aus „Erneuerbaren“ Energien. Das findet seinen Niederschlag in Abbildungen wie der folgenden, in der dargestellt ist, wie angeblich Erneuerbare Energien die Stromversorgung sichern.
Wenn die blaue Linie oberhalb der schwarzen Linie verläuft, wir mehr „Erneuerbare“ Energie produziert, als nachgefragt wird.
Klass: Wir haben so viel Strom, wir können sogar EXPORTIEREN.
Es gibt nur ein Problem:
Die Sonne scheint. Der Wind weht. Es ist Feiertag.
Die Nachfrage nach Strom, schwarze Kurve oben, ist viel geringer als der Strom, der mit Wind und Solar erzeugt wird (und das nicht nur in Deutschland), und zwar nach Maßgabe von Sonne und Wind. Beide lassen sich nicht herunterregulieren, um das Stromnetz nicht in Gefahr zu bringen. Man schaltet sie entweder an oder ab, betreibt sie wie Sonne und Wind wollen oder nicht.
Zu viel Strom ist, wie zu wenig Strom, ein Problem für das Stromnetz: Damit ein Stromnetz stabil bleibt, muss das Angebot der Nachfrage, die Erzeugung dem Verbrauch entsprechen, ein Idealzustand, der eine Netzfrequenz von 50 Herz voraussetzt. Abweichungen im Bereich von 0,2 Hz nach oben oder unten sind die Schwankungen, die toleriert werden, alles, was darüber hinaus geht, stellt eine kritische Schwankung, die mit der erhöhten Wahrscheinlichkeit eines Blackouts einhergeht, dar.
Mit der UNBERECHENBAREN „Erneuerbaren“ Energie haben Frequenzschwankungen, die am Rande des Blackouts angesiedelt sind, zugenommen. Wir haben das hier am Beispiel ausführlich beschrieben. Der Blackout kommt uns immer näher, nicht nur bei zu wenig Wind und Sonne, auch bei zu viel Wind und Sonne. Eine komplett verfahrene Situation…
Aber wir können den VIEL ZU VIEL erzeugten Strom ja exportieren. Die Nachbarn freuen sich – tun sie tatsächlich, denn:
Die Sonne scheint. Der Wind weht. Es ist Feiertag.
Und die deutschen Irren bezahlen ihre Nachbarn dafür, dass sie ihnen den VIEL ZU VIEL produzierten Strom abnehmen und dabei helfen, das Deutsche Stromnetz, Teil des Europäischen Stromnetzes, vor einem Zusammenbruch zu schützen. Weil Strom auf einem Markt gehandelt wird und zu viel mehr Angebot als Nachfrage die Preise in den Keller bringt, VIEL ZU VIEL Strom gar dazu führt, dass die Preise zusammenbrechen, muss man die Abnehmer dafür bezahlen, dass sie den deutschen Strom abnehmen … Handel pervers.
Die Energiewende macht es möglich. Die deutschen Konsumenten tragen die Kosten, und zwar gleich mehrfach!
Libertas Veritas hat diesen Zusammenhang in einem Post auf X sehr anschaulich erklärt, in einem Beitrag, den man vor dem Hintergrund des Blödsinns, „Sonne und Wind stellen keine Rechnung“ den ideologisch Verblödete so gerne plappern, lesen muss:
Viel Spaß!
„141.000.000 € Verlust an nur EINEM EINZIGEN Tag. 💸 Willkommen in der Realität der deutschen Energiewende!
„Die Sonne schickt keine Rechnung“? Von wegen. Wir zahlen mit die höchsten Strompreise der Welt, und das absurde System der „negativen Strompreise“ ist ein Hauptgrund dafür. 👇
Wir produzieren Strom, den niemand braucht – und der Steuer- und Stromzahler blutet dafür.
Das Phänomen einfach erklärt:
An sonnigen, windigen Feiertagen (wie dem aktuellen Beispiel-Ostersonntag, 5.4.2026) flutet so viel Ökostrom das Netz, dass die Börsenpreise komplett crashen (bis -114 €/MWh). Der Strom ist faktisch wertlos, wir müssen Abnehmer im Ausland … noch dafür bezahlen, dass sie ihn uns abnehmen. 📉
🛑 Der Subventions-Wahnsinn:
Das Marktdesign ist komplett kaputt. Egal wie tief der Preis fällt, die Wind- und Solarparkbetreiber kassieren munter weiter ihre staatlich garantierten Vergütungen. Wenn der Börsenwert negativ ist, wird die Lücke auf dem EEG-Konto gigantisch.
💥 Die Bilanz dieses einen Feiertags: • Die Vermarktung des Ökostroms an der Börse macht 23 Mio. € VERLUST. • Die garantierten Auszahlungen an Betreiber verschlingen 118 Mio. €. 👉 Macht unfassbare 141 Millionen Euro Netto-Kosten. An. Einem. Tag.
Während die Industrie abwandert und Bürger unter horrenden Steuern, Abgaben und Netzentgelten ächzen, subventionieren wir einen planlosen Blindflug. Wir bauen unkontrolliert Kapazitäten zu, haben aber weder die Leitungen in den Süden noch gigantische Speicher, um den Strom aufzufangen.
Rekord-Zubau nützt nichts, wenn wir Milliarden verpulvern, um Anlagen bei Sonnenschein abzuschalten oder den Strom zu verramschen. Wann beenden wir dieses wirtschaftliche Harakiri? 🛑⚡️
Wer Irre in die Regierung wählt, bekommt eine irre Politik. Aber vielleicht tun wir den Merkel-Nachfahren ja Unrecht und sie haben einen tollen Plan, der Deutschland weltweit den BILLIGSTEN Strom bescheren wird. Glauben Sie an den Weihnachtsmann?
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden. Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!