In einer eindringlichen und provokativen Analyse hat der renommierte Politikwissenschaftler und Autor Norman Finkelstein Israels Kernstruktur als System jüdischen Suprematismus enttarnt.

Basierend auf historischen Fakten, Berichten von Menschenrechtsorganisationen und persönlichen Reflexionen argumentiert Finkelstein, dass Israel kein authentisch jüdischer Staat sei, sondern eine Anomalie in der jüdischen Geschichte – eine Entität, die auf Ungleichheit und Überlegenheit basiert.

Seine Worte werfen ein grelles Licht auf die ideologischen Grundlagen Israels, den Einfluss jüdischer Eliten und die Konsequenzen für die palästinensische Bevölkerung. Finkelsteins Kritik ist nicht nur eine Abrechnung mit dem Zionismus, sondern auch eine Warnung vor den Gefahren von Suprematismus-Ideen, die in jüdischen Communities tief verwurzelt sind.

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Der Kern des Problems: Israel als Staat jüdischen Suprematismus

Finkelstein beginnt seine Argumentation mit einer klaren Ablehnung vager Begriffe wie „Anti-Zionismus“. Stattdessen plädiert er für Direktheit: Warum nicht einfach fragen, ob jemand ein jüdischer Suprematist sei?

Er bezieht sich auf einen Bericht der führenden israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem, der Israel nicht als getrennte Einheiten – Israel und die besetzten Gebiete – beschreibt, sondern als ein einziges Staatsgebilde vom Mittelmeer bis zum Jordan-Fluss. Dieses Gebiet umfasst das Westjordanland, Gaza und Ostjerusalem.

B’Tselem betont, dass die Grundlage dieses Staates jüdische Suprematie sei – eine ungleiche Vorherrschaft, bei der palästinensische Israelis mehr Rechte haben als Palästinenser im Westjordanland, und diese wiederum mehr als die in Gaza.

Diese Ungleichheit sei strukturell verankert: Es handele sich um ein System, in dem jüdische Bürger systematisch bevorzugt werden. Finkelstein findet diese Formulierung treffend, da sie den Kern des Problems erfasst, ohne in semantische Debatten über Zionismus abzugleiten, bei dem keine zwei Menschen dieselbe Definition teilen.

Israel sei rechtlich ein „Staat des jüdischen Volkes“, doch es habe nichts Jüdisches an sich. Es sei ein „Auswuchs“ – ein Fremdkörper in der jüdischen Geschichte und Erfahrung.

Der Bruch mit der jüdischen Identität: Israel als nicht-jüdischer Ort

Finkelstein geht weiter und argumentiert, dass Israel von vielen Juden außerhalb des Landes nicht als jüdischer Ort wahrgenommen wird.

Er verweist auf eine Umfrage, wonach 40 Prozent der amerikanischen Juden glauben, Israel begehe Genozid. Diese Zahl sei umso bemerkenswerter angesichts der intensiven Propaganda, der Juden ausgesetzt seien. Wenn so viele Juden Israel als genozidal ansehen, sei das ein stillschweigendes Eingeständnis, dass Israel nicht jüdisch sei.

Die Unterstützung für Israel unter Juden basiere nicht auf echtem Zionismus – die meisten hätten nie ein Buch darüber gelesen –, sondern auf einem tief verwurzelten Glauben an jüdische Überlegenheit.

Juden seien besser, überlegen, und nicht-jüdisches Leben – nicht nur arabisches – sei weniger wert. Dieser Suprematismus-Glaube sei in der jüdischen Community weit verbreitet: Die Welt hasse Juden aus Neid auf ihre Intelligenz, ihren Erfolg und ihre Cleverness.

Finkelstein räumt ein, dass dieser Glaube durch reale Erfolge genährt werde – Juden hätten in der westlichen Welt spektakuläre säkulare Erfolge erzielt, Reichtum angesammelt und Macht erlangt.

Die Quellen jüdischer Macht: Reichtum, Organisation und Immunität

Finkelstein analysiert die Wurzeln dieses Suprematismus-Gefühls. Er beginnt mit dem enormen Erfolg von Juden im 20. Jahrhundert: Freud, Marx, Einstein – alle jüdisch. Juden machen nur einen winzigen Bruchteil der Weltbevölkerung aus, doch sie gewinnen 20 Prozent der Nobelpreise.

Solche Fakten könnten berauschend wirken und zu Arroganz führen. Er erwähnt Debatten über höhere IQ-Werte bei aschkenasischen Juden, gibt aber zu, dass er keine Expertise in Genetik habe – doch viele Juden nährten sich von solchen Ideen, ohne tiefes Wissen.

Persönlich kämpfe Finkelstein mit diesem Gefühl, da es scheinbar evidenzbasiert sei, warnt aber vor Verschwörungstheorien. Juden seien die reichste ethnische Gruppe in den USA, was Macht bedeute.

Dazu komme eine starke Organisationstradition: Jüdische Communities hätten immer Gemeinschaftsstrukturen gebildet. Nach dem Zweiten Weltkrieg genossen Juden eine Art Immunität durch den Holocaust – Kritik an Juden war tabu, da der Schatten des Völkermords über allem lag.

Diese vier Faktoren – Reichtum, Organisation, Immunität und säkularer Erfolg – bilden eine „tödliche Mixtur“. Sie führen zu Problemen, insbesondere im Kontext Israels.

Finkelstein betont, dass dies kein jüdisches Spezifikum sei, sondern ein Extremfall der allgemeinen Ungleichverteilung von Reichtum in der Gesellschaft. Die Milliardärsklasse kaufe alles: Wahlen, Gesetze, Einfluss.

In den USA kontrollierten drei Individuen (Zuckerberg, Bezos, Musk) mehr Reichtum als die Hälfte der Bevölkerung. Die unteren 50 Prozent besitzen nur 2,5 Prozent des Reichtums.

Einfluss auf Institutionen: Druck und Kontrolle

Finkelstein beschreibt, wie jüdischer Reichtum in kulturellen und akademischen Institutionen eingesetzt wird.

Jüdische Spender finanzieren Bibliotheken, Universitäten und Kulturzentren wie das Lincoln Center in New York – eine lobenswerte Tradition, doch sie bringe Macht mit sich. In Universitäten, wo Juden enorme Summen spenden (z. B. 200 oder 300 Millionen Dollar an Harvard), werde Druck ausgeübt: Studentenlager gegen Israel müssten zerschlagen werden, Nahost-Studienprogramme gezähmt.

Es entstand sogar ein neues Fach „Israel-Studien“, weil die traditionellen Nahost-Programme als pro-palästinensisch galten.

In Kulturinstitutionen sei der Druck, Israel nicht zu kritisieren, überwältigend. Finkelstein zitiert Freunde aus diesen Kreisen: Die Macht werde brutal und ungeniert ausgeübt.

Er warnt jedoch: Dies sei ein Symptom der gesellschaftlichen Ungleichheit, nicht nur ein jüdisches Problem. Die Milliardäre diktierten alles.

Umgang mit Antisemitismus und Verschwörungstheorien

Finkelstein ist sich der Gefahren bewusst: Wie spreche man offen über jüdische Macht, ohne Antisemitismus zu füttern?

Er sucht nach der richtigen Sprache, die faktengetreu ist, ohne Stereotypen zu nähren. In einem Interview mit einer Rechtsradikalen ließ er viele Verschwörungstheorien passieren, konzentrierte sich aber auf Schlüsselthemen: Der Holocaust habe stattgefunden. Leugner müssten eine enorme Evidenz widerlegen.

Zu gefälschten Überlebenden: Viele seien Fakes, weil wenige überlebt hätten. Seine Familie: Von der großen Verwandtschaft überlebte nur eine Person. Viele „Überlebende“ flohen nach Russland und entkamen dem Holocaust – sie seien keine echten Überlebenden.

Früher war das Überleben eine Schande: Juden gingen „wie Schafe zur Schlacht“, oder Überlebende mussten „schmutzige Dinge“ tun. Mit der „Holocaust-Industrie“ wurde es zum Stolz, und plötzlich wollte jeder ein Überlebender von Auschwitz sein, der Mengele gesehen habe – „kompletter Unsinn“.

Persönliche Reflexion: Das Scheitern des Experiments Israel

Finkelstein teilt familiäre Einblicke: Seine Eltern, Holocaust-Überlebende, waren anti-israelisch, plädierten aber für ein jüdisches Heimatland als Zuflucht – niemand wollte Juden, und viele freuten sich über ihre Vernichtung.

Doch die Ereignisse der letzten zwei Jahre stellten das Experiment in Frage: Israel sei ein „Misserfolg“, eine „Abtreibung“. Es sei hässlich, kein Kibbutz-Ideal, sondern ein Ort von Kindermördern – gezielt in Kopf und Brust.

Die Armee sei eine Bürgerarmee, repräsentativ für die israelische Gesellschaft. Finkelstein gesteht: Er könne das mental nicht fassen. Das Experiment habe nicht funktioniert.

Schluss: Die Rolle unabhängiger Medien

Finkelstein lobt Programme wie Doubledown News, die die Wahrheit ans Licht bringen und Propaganda entlarven. Ohne sie bliebe die Realität verborgen. Er appelliert an Unterstützung durch Abonnements auf Plattformen wie Patreon.

Finkelsteins Enthüllungen fordern zum Nachdenken auf: Israel als Symbol jüdischen Suprematismus enthüllt tiefe gesellschaftliche Risse. Es ist eine Mahnung, Suprematismus-Ideen zu bekämpfen und für Gleichheit einzustehen – unabhängig von Ethnie oder Religion.



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