Die EU-Spitze trifft Entscheidungen, die Europa nur schwächen, erklärt Polens Präsident Karol Nawrocki auf einer Konferenz in den USA. Die Energie- und Migrationspolitik seien ideologische Projekte, die „von den Werten ablenken, die die christliche Zivilisation prägen“.

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat am Samstag an der CPAC-Konferenz (Conservative Political Action Conference) in Dallas, US-Bundesstaat Texas, eine Rede gehalten. Darüber berichtet der Radiosender RMF FM. 

Nawrocki ging demnach auf mehrere Themen ein, darunter auch auf die aktuelle Politik der europäischen Führungskräfte. Der polnische Präsident warf den Spitzenpolitikern in der EU vor, Entscheidungen zu treffen, welche dem gesunden Menschenverstand widersprächen, aber auch den Interessen Polens zuwiderliefen.   

„Wir sind seit 20 Jahren Teil der Gemeinschaft, und nun braucht sie dringend eine Generalüberholung“, meinte Nawrocki.

Und weiter:

„Wir sehen eine Politik, die die Grundlagen unserer Stärke gefährdet. Wir sehen Bürokraten, die Entscheidungen treffen, die jeglicher Vernunft widersprechen. Anstatt Europa zu stärken, schwächen sie es.“

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Ferner kritisierte der polnische Staatschef die Energie- und Migrationspolitik der EU. „Das sind ideologische Projekte, die uns von den Werten ablenken, die die christliche Zivilisation prägen“, erklärte Nawrocki.

Ihm zufolge würden die Beschlüsse mit Bezug zur Energie durchgepeitscht, ohne wirtschaftliche und energetische Sicherheit zu beachten. Und die Maßnahmen bezüglich der Einwanderung könnten weder Grenzen noch sozialen Zusammenhalt schützen.

Die CPAC ist ein jährliches Treffen konservativer Aktivisten. Sie wurde im Jahr 1973 von den Young Americans for Freedom und der American Conservative Union gegründet.

Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, warnte kürzlich, dass sich „die schwerste Energiekrise der Menschheitsgeschichte“ abzeichne und weder Europa noch Großbritannien darauf vorbereitet seien.

Europa habe eine falsche Energiepolitik betrieben und müsse dies nun zugeben, meinte der russische Sondergesandte. Die europäischen Politiker müssten ihm zufolge ihre strategischen und geopolitischen Fehler eingestehen.

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