Ein Gastbeitrag von Iris Zukowski
Künstliche Intelligenz wird immer stärker in unser Leben integriert, – ungeachtet der Risiken und Belastungen für Mensch und Natur. Das globale Ziel: KI soll Teil der Infrastruktur in jedem Land werden – durch flächendeckende Vernetzung und spezielle Mobilfunkwellen. Die deutsche Telekom und der US-Chiphersteller Nvidia haben eine Milliarde Euro in eine der größten KI-Fabriken in München investiert. Das Rechenzentrum im Tucherpark soll bereits Anfang 2026 in Betrieb gehen und die deutschen KI-Rechenkapazitäten mit 10.000 Hochleistungsprozessoren immens steigern. Der Energieverbrauch solcher Datenzentren ist extrem hoch, ebenso die psychische Belastung für Anwohner durch die ständige Geräuschemission.
Mobilfunk-Aufrüstung auf G6
Eine tiefere KI-Integration und Vernetzung soll die Mobilfunk-Aufrüstung auf G6 ermöglichen. Geplant ist, G6 in Smart Homes, Wearables, autonomen Fahrzeugen und auch in medizinischen Implantaten einzusetzen. Die Bevölkerung wäre damit einer permanenten Strahlenexposition von gepulsten Hochfrequenzsignalen ausgesetzt, die biologisch weitaus aktiver sind als die bisherigen Mobilfunkwellen. G6 soll Frequenzen oberhalb von 100 GHz nutzen. Diese Sub-Terahertz-Wellen haben nur eine geringe Reichweite und erfordern ein extrem dichtes Sendernetz, was eine digitale Zukunft mit nie dagewesener Strahlenbelastung bedeuten würde.
Gesundheitliche Risiken
Studien zu 5G zeigen, dass gepulste elektromagnetische Felder (EMF) Zellstress, oxidativen Stress und DNA-Schäden verursachen können. G6 kann diese Effekte intensivieren und sich noch stärker auf Schlaf, Konzentrationsfähigkeit und Hormonhaushalt auswirken – besonders bei Kindern und Jugendlichen. Die Forschung zu G6 steht ganz am Anfang. Bislang gibt es keine Langzeitstudien zu den gesundheitlichen Risiken dieser Frequenzbereiche. Kritiker fordern ein Moratorium für G6-Tests in Wohngebieten und die Anpassung der Grenzwerte an die biologischen Wirkungen statt an die bisherigen rein thermischen Schwellen.
Gefahren für Tiere und Pflanzenwelt
Die Studie „Tiere und Pflanzen im Strahlungsstress“ der World Foundation for Natural Science ergab, dass Mobilfunktechnologie biologische Systeme empfindlich stören kann – von Rattenhirnen über das Zugverhalten von Vögeln bis hin zu Stressreaktionen bei Bienen, die ihre Orientierung unter EMF-Einfluss verlieren. G5 und G6 Frequenzen wirken sich auch auf Pflanzen aus und führen zu gestörter Zellteilung, genetischen Schäden und Wachstumshemmung. Besonders alarmierend ist, dass Strahlungsintensitäten weit unterhalb gesetzlicher Grenzwerte zu signifikanten Schäden führen können. Unabhängige Forscher werfen der Mobilfunkindustrie vor, die erbrachten Studien zu ignorieren, zu verzerren oder gar zu verhindern – sie appellieren, dass die Strahlungsbelastung dringend reduziert und natürliche Lebensräume geschützt werden müssen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten und das ökologische Gleichgewicht zu bewahren.
Risiken für die kognitive Entwicklung von Kindern
Die Forscher Mona Nilsson und Lennart Hardell haben zwanzig Jahre lang Daten aus Schweden und Norwegen analysiert – mit alarmierenden Ergebnissen. In Norwegen haben sich Diagnosen von Gedächtnisproblemen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 19 Jahren drastisch erhöht: von 179,5 Fällen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2006 auf 1.522 im Jahr 2024 – ein Anstieg um das 8,5-Fache. In Schweden stieg die Diagnosehäufigkeit für „milde kognitive Beeinträchtigungen“ von 0,86 im Jahr 2010 auf 51,5 im Jahr 2024 – ein nahezu 60-facher Anstieg.
Diese Entwicklung fällt in die Zeit, in der digitale Endgeräte wie Smartphones, Tablets und WLAN zunehmend zum Alltag von Kindern wurden. Mit der Einführung von 4G und später 5G wurde die Mikrowellenstrahlung allgegenwärtig – in Klassenzimmern, Schlafzimmern, Schulrucksäcken und Hosentaschen. Die Wissenschaftler warnen: Die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder aus drahtlosen Technologien hat in den letzten Jahren ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Besonders kritisch sind die Auswirkungen auf junge Gehirne, die noch in der Entwicklung sind. Die Experten raten, die Nutzung von Smartphones und Mobilfunktechnologie im Alltag bewusst zu reduzieren: WLAN nachts ausschalten, Mobilfunkgeräte in den Flugmodus versetzen, sie nicht direkt am Körper tragen und Kindern nur zeitlich begrenzt, Zugang zu digitalen Medien gewähren.
Dystopische Installationen
Die dystopischen Installationen der neuen Mobilfunktechnologien fügen sich nahtlos ein in das Szenario, das um uns herum errichtet wird, – sei es durch die Naturzerstörung zum Klimaschutz, kalter Wohnarchitektur oder abstoßende Kunstdarbietungen. Welcher Geist aus dem vermeintlichen Fortschritt spricht, ist unübersehbar – er lässt den Menschen zur Bedeutungslosigkeit schrumpfen, – in einer Umwelt, die hässlich und bedrohlich erscheint. Das Immunsystem wird geschwächt und mithin die Zuversicht und der Glaube an die eigene Wirkmacht und das Gute und Schöne in dieser Welt. Was durch die Technologie künfti ag erreicht wird, hängt davon ab, wer sie für welche Ziele einsetzt. Die KI-Vernetzung könnte auch zur flächendeckenden Überwachung genutzt werden, um uns vor Gewalt oder Klimasünden zu schützen.
Satelliteninvasion im Weltraum
Nicht nur das Erscheinungsbild unserer Umwelt wird sich durch die tiefere Integration von KI weiter nachteilig verändern, auch das Weltall wird eingenommen. Mega‑Konstellationen wie Starlink, OneWeb oder Kuiper liefern Daten, die von KI‑Systemen verarbeitet werden. Aktuell umkreisen 12.149 die Erde und ihre Zahl wächst rasant, was neue Risiken birgt. Durch starke Sonnenstürme könnten Umlaufbahnen von Satelliten gestört werden, was binnen von 2.8 Tagen zu Kollisionen führen würde, die ein Kessler-Syndrom auslösen. Eine Kollision hätte tausende Fragmente zur Folge, die andere Satelliten treffen würden. Eine solche Kettenreaktion, wäre nicht zu stoppen. Neue Satelliten könnten nicht installiert werden und Weltraumreisen oder das Auswandern zum Mars wären dann auch passé.
Hinsichtlich der Gefahren und Risiken kann man kaum von „technologischen Fortschritt“ sprechen, sondern eher von technologischem Wahn ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
Zigtausende frieren – und unsere Medien spülen alles weich. Weil’s linker Terror war, nicht rechter.
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Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade Beiträge von streitbaren Autoren für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.
Iris Zukowski – Diplom-Psychologin, Hypnotherapeutin und Sachbuchautorin: „Jugendgewalt und Medien-Effekt“, Ruhland Verlag 2023, „Was uns heute unterhält, kann uns morgen töten.“ Ruhland Verlag 2017. Sie war einige Jahre Dozentin für Neuromarketing und ist seit 2018 SOS-Initiatorin zur Aufklärung über die weitreichenden Effekte von frei verfügbarer Pornografie.
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