Die Verlierer-Ampel versagt weiterhin auf ganzer Linie und lässt die Österreicher im Stich – währenddessen arbeitet man sich in der ÖVP lieber an FPÖ-Obmann Herbert Kickl ab. Nico Marchetti, Generalsekretär der Volkspartei, hatte sich am gestrigen Samstag in einer Aussendung zu Wort gemeldet und gegen den freiheitlichen Parteichef gehetzt. Nun reagierte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker auf die Ausfälle des schwarzen Mandatars.
Wilde Beschimpfungsorgie gegen Kickl
Marchetti hatte Kickl vorgeworfen, eine kompromisslose und destruktive Politik ohne Respekt vor Regeln anzustreben, politisch Andersdenkende zu diffamieren und mit aggressiver Rhetorik bewusst Destabilisierung zu betreiben. Doch damit nicht genug: Er unterstellte ihm, die Zweite Republik beschädigen zu wollen, bereits als Innenminister den Verfassungsschutz geschwächt und in Koalitionsverhandlungen Verantwortung verweigert zu haben.
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Zudem behauptete er, Kickl habe in seiner Zeit als Innenminister den „hochsensiblen Verfassungsschutz“ durch rechtswidrige Handlungen zerstört und dabei in „Komplizenschaft mit dem vermeintlichen Staatsverräter Egisto Ott“ agiert.
Anpatzversuche kommen bei der Bevölkerung nicht an
Hafenecker ließ diese Verbalinjurien nicht gelten: Immer dann, wenn der „völlig ahnungslose ÖVP-Generalsekretär Marchetti mit panischen Ausfällen und plumpen Unwahrheiten“ um sich schlage, wisse man, dass man goldrichtig liege. So sei es auch jetzt wieder bei seinen „panischen Anpatzversuchen gegen unseren FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl, der klar das anspricht, was die Bevölkerung denkt und tagtäglich spürt“:
Nämlich, dass die Verlierer-Ampel die teuerste, schlechteste und unbeliebteste Bundesregierung aller Zeiten sei, die nur zum Machterhalt der Systemparteien gegen den Wählerwillen geschmiedet wurde. Die Österreicher erwarten sich daher schnellstmögliche Neuwahlen, um dieser System-Ampel den Stecker zu ziehen.
ÖVP rückt Kickl in Richtung Spionage-Verdächtigen
In Marchettis vorgeblicher Unkenntnis über das „jahrelange Blühen der Russland-Spionage im Innenministerium unter ÖVP-Führung“ sah Hafenecker ein Ablenkungsmanöver: „Endgültig skurril“ werde es, wenn er den Spionage-Verdächtigen Egisto Ott – der ja laut eigener Aussage nach wie vor SPÖ-Mitglied ist – in die Nähe von Kickl rücke, der als Innenminister von den schwarzen Seilschaften im damaligen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) nicht einmal darüber informiert worden sei, dass Ott bereits vor seinem Amtsantritt verdächtig war.
Dieses bewusste Schweigen sei aber auch keine Überraschung, denn Ott konnte „unter ÖVP-Innenministern die Karriereleiter hochklettern!“, erinnerte der blaue Generalsekretär.