„Wer, wenn nicht sie?“, könnte man in Anlehnung an einen Wahlslogan fragen, wenn Marlene Svazek sich beim Landesparteitag der FPÖ in Salzburg als Obfrau zur Wiederwahl stellt. Die Delegierten sahen das offenbar auch so und gaben der 33-Jährigen heute, Samstag, in Zell am See (Pinzgau) 95,86 Prozent der Stimmen. 

Klares Bekenntnis zu “rechts”

Svazek ist in Salzburg so unumstritten wie Herbert Kickl als Bundesparteiobmann. Beide verbindet eine klare patriotische Politik, daher war es nicht überraschend, dass Kickl in seiner Rede die „klare freiheitliche Handschrift in Salzburg“ hervorhob. Svazek wiederum gab ein klares Bekenntnis zur „rechts“ ab. 

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Bemerkenswert ihre Aussage dazu: 

Wir waren früher eine rechte Partei und sind das auch jetzt – ohne Gewissensbisse und ohne ein Problem, das auch auszusprechen.

Manchen fehlt die politische Bildung

Dass Menschen damit überfordert seien, zwischen demokratisch legitimen politischen Kräften auf der einen Seite und Extremisten auf der anderen Seite zu unterscheiden, dafür könne man nichts. Auch dafür, dass manchen die politische Bildung fehle, politische Strömungen historisch und systematisch einzuordnen, könne die FPÖ nichts. Rechts zu sein, sei keine Entgleisung, sondern eine Grundausrichtung demokratischer Ordnung, stellte die wiedergewählte Landesparteiobfrau fest. 

“Wir müssen stärkste Kraft werden”

Die nächsten Landtagswahlen in Salzburg gehen 2028 über die Bühne. Dann wird Svazek zum dritten Mal die jüngste Spitzenkandidatin sein – allerdings auch die am längsdienende Parteichefin von allen Parteien in Salzburg, „und die mit der meisten Erfahrung“, sagte Svazek, die seit mittlerweile zehn Jahren Landesparteiobfrau ist. 

Mit der FPÖ wolle sie bei der nächsten Wahl zur stärksten Kraft werden, „weil ich will unter allen Umständen verhindern, dass Linke in der Salzburger Landesregierung sitzen – und dazu müssen wir Erste werden“.



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