Die FPÖ hat in der jüngsten Umfrage einen historischen Wert von 35 Prozent erreicht und liegt damit klar vor der Konkurrenz. Die Ampel-Parteien kommen gemeinsam nur auf 49 Prozent. Dabei sind die Blau-Wähler besonders loyal und kommen aus der Mitte der Gesellschaft.

Erwerbstätige und Familien wählen freiheitlich

Die Daten aus der Heute-Erhebung zeigen: Mehr als die Hälfte der Befragten sieht Österreich auf dem falschen Weg, besonders Erwerbstätige mit 65 Prozent Pessimismus. Gerade bei denen punkten die Freiheitlichen unter ihrem Obmann Herbert Kickl aber: Vor allem Erwerbstätige zwischen 30 und 59 Jahren sowie Familien mit Kindern wählen häufig FPÖ. Beeindruckend: 84 Prozent der FPÖ-Wähler von 2024 bleiben loyal, für 59 Prozent kommt keine andere Partei infrage. Demoskop Peter Hajek erklärte dies mit einem Mix aus Protest und Stabilitätswunsch inmitten systemischer Unzufriedenheit.

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Pensionisten wählen ÖVP, Babler-SPÖ verliert Anhänger

Die ÖVP unter Kanzler Christian Stocker hält 61 Prozent ihrer Kernwähler, die sich hauptsächlich aus Pensionisten ab 60 Jahren rekrutieren. SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler kämpft hingegen mit schwacher Bindung: Nur 60 Prozent bleiben treu, viele wandern zu Neos oder Grünen ab.​

Kickl schlägt Babler in Wien und Stocker im Bund

Im Süden Österreichs dominiert die FPÖ klar, während der Westen ÖVP-stark bleibt. Im eigentlich roten Wien entbrennt ein Zweikampf: Kickl mit 20 Prozent vor Babler mit 18 Prozent.​ Auch in der fiktiven Direktwahl zum Kanzler setzt sich Kickl mit 35 Prozent durch, vor Stocker (26 Prozent) und Babler (15 Prozent). Auffällig: Stocker liegt über dem ÖVP-Wert, Babler darunter – ein Hinweis auf die massiven Führungsprobleme bei der SPÖ.​



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