Meldungen, wie diese, werden häufiger:

Quelle. Tagesschau
Tagesschau

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?fit=300%2C86&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?fit=640%2C184&ssl=1″ class=“size-full wp-image-286103″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?resize=640%2C184&ssl=1″ alt=““ width=“640″ height=“184″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?w=806&ssl=1 806w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?resize=300%2C86&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?resize=768%2C221&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Grundwale-www.tagesschau.de_.png?resize=665%2C191&ssl=1 665w“ sizes=“(max-width: 640px) 100vw, 640px“/>

Quelle: Tagesschau
Tagesschau

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?fit=300%2C89&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?fit=640%2C189&ssl=1″ class=“size-full wp-image-286105″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?resize=640%2C189&ssl=1″ alt=““ width=“640″ height=“189″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?w=804&ssl=1 804w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?resize=300%2C89&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?resize=768%2C227&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/Australien-Wale-Suche-der-Tagesschau-tagesschau.de-www.tagesschau.de_.png?resize=665%2C197&ssl=1 665w“ sizes=“(max-width: 640px) 100vw, 640px“/>

Quelle: Tagesschau
2024 Report of Marine Mammal
Strandings in the United States:
National Overview

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/US-Strandings-cetaceans.png?fit=160%2C300&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/US-Strandings-cetaceans.png?fit=340%2C639&ssl=1″ class=“size-full wp-image-286089″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/US-Strandings-cetaceans.png?resize=340%2C639&ssl=1″ alt=““ width=“340″ height=“639″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/US-Strandings-cetaceans.png?w=340&ssl=1 340w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/02/US-Strandings-cetaceans.png?resize=160%2C300&ssl=1 160w“ sizes=“auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px“/>

NOAA fisheries: 2024 Report of Marine Mammal
Strandings in the United States:
National Overview

Indes, bislang gibt es Forderungen nach einer, aber keine globale Statistik der gestrandeten Cetaceen, der Wale, Delphine, Tümmler und nicht zu vergessen der Pinnipedier, Robben, Seelöwen usw.

Sie alle stranden, werden tot angespült, und die einzigen, die eine umfassende Statistik darüber führen, sind – wie so oft – Angelsachsen. Und die Statistik zeigt, es werden immer mehr Cetaceen, Wale, Delphine und Pinnipedier angespült, es stranden immer mehr.

Warum?

Gestrandete Wale etc. hat es zu allen Zeiten gegeben. Viele historische Berichte zeugen davon. Die Ursachen können in der Gesundheit der Tiere zu finden sein, bzw. deren Erkrankung, Viren und Bakterien, aber auch Gifte aus menschlicher Produktion spielen dabei eine große Rolle. Die Ursachen werden zuweilen in einer Art „massenpsychotischem Selbstmord“ gesehen, bei dem ein gestresstes Tier strandet und der Rest der Band sich dazulegt, aus Solidarität – eine klassische Schnapsidee, wie sie nur Menschen einfallen kann. Eine weitere Ursache, die in den USA bei rund 40% der gestrandeten Wale und Delphine vorliegt, ist eine vorausgehende Kollision mit einem Schiff oder eine tödliche Begegnung mit den Überresten von Fischnetzen.

Einige Beispiele für entsprechende Forschung:

Zu Kollisionen mit Schiffen:

Peltier, H., Beaufils, A., Cesarini, C., Dabin, W., Dars, C., Demaret, F., Dhermain, F., Doremus, G. et al. (2019). Monitoring of marine mammal strandings along French coasts reveals the importance of ship strikes on large cetaceans: A challenge for the European Marine Strategy Framework Directive. Frontiers in Marine Science. 6:486.

Umweltverschmutzung mit Chemikalien:
Barragán-Barrera, D.C., Farías-Curtidor, N., Luna-Acosta, A., Bustamante, P., Ayala, R. and Caballero, S. (2019). Evidence
of mercury bioaccumulation in skin samples of wild delphinids in La Guajira, Colombian Caribbean. Poster presented at SETAC Latin America 13th Biennial Meeting. September 15-18, 2019. Cartagena, Colombia).

Schwermetalle:
Cáceres-Saez, I., Haro, D., Blank, O., Aguayo-Lobo, A., Dougnac, C., Arredondo, C., Luis Cappozzo, H. and Ribeiro Guevara,
S. (2019). Stranded false killer whales, Pseudorca crassidens, in Southern South America reveal potentially dangerous silver concentrations. Marine Pollution Bulletin 145: 325-333.

Viren und Bakterien:

Morbillivirus:
Flach, L., Alonso, M.B., Marinho, T., Van Waerebeek, K. and Van Bressem, M.F. (2019). Clinical signs in free-ranging Guiana dolphins Sotalia guianensis during a morbillivirus epidemic: case study in Sepetiba Bay, Brazil. Diseases of Aquatic Organisms 133: 175-180.

Brucella:
Sánchez-Sarmiento, A.M., Carvalho, V.L., Díaz-Delgado, J., Ressio, R.A., Fernandes, N.C., Guerra, J.M., Sacristán, C., Groch, K.R. et al. (2019). Molecular, serological, pathological, immunohistochemical and microbiological investigation of Brucella spp. in marine mammals of Brazil reveals new cetacean hosts. Transboundary and Emerging Diseases 66: 1674-1692.

Autopsien von 234 Walen, die auf den Kanarischen Inseln gestrandet und verendet sind, ergaben, dass sich rund 34% in gutem gesundheitlichem Zustand befanden und gut genährt waren, 23,5% waren unterernährt, 16,3% wiesen Verletzungen aus Kontakt mit Schiffen oder Netzen auf. Vermutlich auf Streitigkeiten mit anderen Meerestieren waren Verletzungen bei 17,8% der Wale zurückzuführen.

Wer die Prozente addiert, bemerkt, hier ist noch viel Luft für andere Ursachen.

Diaz-Delgado, J., Fernandez, A., Sierra, E., Sacchini, S. andrada, M., Vela, A.I., Quesada-Canales, O., Paz, Y. et al. (2018). Pathologic findings and causes of death in stranded cetaceans in the Canary Islands (2006-2012). PLoS One 13: e0204444 (1-33).

Eine der bislang noch nicht angesprochenen Ursachen ist Lärm.

Eine Reihe von Arbeiten zum Zusammenhang zwischen gestrandeten Walen und Lärm hat auf die Rolle, die Akustische Abschreckungsvorrichtungen dabei spielen, hingewiesen. Akustische Abschreckungsvorrichtungen werden z.B. benutzt, um Wale und andere Meeressäugetiere von Baustellen fernzuhalten, Orten, an denen z.B. ein Offshore-Windpark errichtet wird.

Findlay, C.R., Ripple H.D., Coomber F., Froud, K., Harries, O., van Geel, N.C.F., Calderan, S.V., Benjamins, S. et al. (2018). Mapping widespread and increasing underwater noise pollution from acoustic deterrent devices. Marine Pollution Bulletin 135: 1,042-1,050.

Andere haben die Anfälligkeit von Walen für Lärm anhand von Lärm, der im Rahmen von Tourismus vor allem durch Motorboote verursacht wird, aufgezeigt, einmal mehr für zu diesem Zeitpunkt gestrandete und verendete Tiere:

Lärm scheint vor allem deshalb eine große Gefahr für Wale, Delphine und andere Cetaceen darzustellen, weil sich diese Tiere mit einem hochentwickelten Sonar orientieren, ergänzt um eine ausgefeilte geomagnetische Orientierung, die es den Tieren ermöglicht, lange Strecken zurückzulegen. Wenn man darüber nachdenkt, dann ist z.B. die Reise eines Wals aus der Arktis in die Gewässer rund um die britischen Inseln eine bemerkenswerte Leistung, die man wohl nur nachvollziehen kann, wenn man mitten im Meer in einem Ruderboot und mit dem Auftrag, Land zu finden, ausgesetzt wird. Die bemerkenswerte Logistik, die u.a. Wale auszeichnet, ist ein Ergebnis aus Echoortung und geomagnetischer Orientierung.

Wale oder Delphine oder Tümmler geben über eine spezialisierte „Nasenstruktur“ regelmäßige Pulse oder „Klicklaute“ im Bereich von 50 bis 150 Kiloherz ab, die, wenn sie auf ein Hindernis treffen, ein Echo abgeben, das über den Unterkiefer aufgenommen und in „Ohr“ und Gehirn kanalisiert wird, Basis für eine präzise Bestimmung von Entfernung und eigener Position. Ergänzt wird dieses System der Kurzstrecken-Orientierung durch ein „Langstrecken“-System, das über Geomagnetismus zu funktionieren scheint. Wale und andere Cetaceen haben offenkundig die Fähigkeit, geomagnetische Felder wahrzunehmen (im Gehirn von Walen gefundenes Magnetit weist daraufhin) und nutzen geomagnetische Felder zur Orientierung.

Beide Systeme, Echoortung und Geomagnetismus sind anfällig für Lärm, für Lärm, der kontinuierlich verursacht wird, der sich – weil nicht nur eine – sondern viele Lärmquellen vorhanden sind – gegenseitig verstärkt und auf diese Weise zur Desorientierung der Tiere führt. Hier kommen Offshore-Windparks ins Spiel. Denn Offshore-Windparks sind Lärmquellen, die das Potential mitbringen, beide Systeme der Orientierung zu beeinträchtigen und dann, wenn die Tiere den Windparks zu nahe kommen, deren Orientierung vollständig zu zerstören, so dass sie sich in seichtem Wasser wiederfinden, ohne Chance, aus eigener Kraft zu entkommen.

Die entsprechenden Gefahren sind lange bekannt:

Kirchgeorg, T., Weinberg, I., Hörnig, M., Baier, R., Schmid, M.J. and Brockmeyer, B. (2018).Emissions from corrosion protection systems of offshore wind farms: Evaluation of the potential impact on the marine environment. Marine Pollution Bulletin 136: 257-268.

Kichgeorg et al. (2018) weisen zudem daraufhin, dass Korosionsschutz, wie er bei Windparks zum Einsatz kommt, die Funde von Schwermetallen in gestrandeten Walen erklären könnte.

Thomsen, F., Stöber, U., Sarnocińska‐Kot, J. (2023). Hearing impact on marine mammals due to underwater sound from future wind farms. In: A. N. Popper, J. Sisneros, A. D. Hawkins, F. Thomsen (Eds.), The Effects of Noise on Aquatic Life New York: Springer.

Indes, wenn man nach dem sucht, was in Medien als Ursache für gestrandete Wale angegeben wird, dann ist all das, was mit den heiligen Technologie des modernen Klima-Kults verbunden ist, abwesend, dann werden selbst naheliegende Mechanismen, die ursächlich sein könnten, verschwiegen, etwa die Tatsache, dass die Konstruktion von Offshore-Windparks mit erheblicken Lärm, der 200 dB übersteigt, vor allem dann, wenn die Pfeiler in den Meeresboden eingelassen werden, einhergeht. Dass laute Geräusche die Fähigkeit von Cetaceen, per Echoortung ihre Position zu bestimmen, beeinträchtigen, ist lange bekannt.

Nur wenn es um Windparks geht, wird es ignoriert.

Vor allem in Gebieten, in denen Offshore-Windparks – in Betrieb oder in Bau – konzentriert sind, kumuliert die Wahrscheinlichkeit, dass von Windparks emittierte Geräusche das Frequenzband überlagern, in dem sich u.a. Wale orientieren. Die Konsequenzen dürften dann zu dem führen, was in Zeitungsbeiträgen als „die Tiere haben sich verirrt“ beschrieben wird. Hinzukommt, dass Baustellen und fertigestellte Offshore-Windparks wegen des von ihnen emittierten Lärms zu Vermeidungsverhalten führen: Meeressäuger verlegen ihre Migrationsrouten und kommen mehr mit Schifffahrtsrouten in Konkurrenz, was die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit Schiffen erhöht.

Offshore-Windparks sind in der Regel über Untersee-Stromkabel mit dem Festland verbunden. Die Stromkabel schaffen elektromagnetische Felder, die wiederum die geomagnetischen Felder, die Wale benutzen, um sich zu orientieren, beeinträchtigen oder überlagen können. Eine weitere Quelle für Desorientierung.

Das alles ist bekannt und wird in Kauf genommen, aber das ist noch nicht alles:

Selbst die Britische Regierung, Tummelfeld von Mad Ed, räumt ein, dass die Errichtung von Windparks im Meer sich negativ auf Seevögel und Cetaceen auswirkt. Das geht soweit, dass z.B. für „Kittiwake“, die Dreizehenmöwe, die um den Offshore-Windpark „Hornsea“ heimisch ist, die Zahl der Vögel berechnet wird, die jährlich von den Anlagen geschreddert werden können, ohne dass es, wie andere „Experten“ behaupten, einen negativen Effekt auf den Bestand der Möwen hat.

357 bis 475 Möwen, die von Windturbinen geschreddert werden, sind offiziell als die Anzahl von Möwen deklariert, die den Bestand der Kittiwake in Hornsea nicht gefährdet:

Aber natürlich ist das Unterfangen, eine Bestandsschätzung für Möwen durchzuführen und auf Grundlage einer angenommenen Reproduktionsziffer zu berechnen, wie viele Vägel man schreddern kann, ohne den Bestand zu gefährden, eine sinnlose Tätigkeit, weil die Zahlen, auf deren Grundlage die Berechnung erfolgt, Schätzungen darstellen, Schätzungen, die man – je nach Agenda – nach oben und nach unten korrigieren kann und offenkundig auch korrigiert hat, denn andere, als die Regierungsexperten kommen auf die Zahl von 759 bis 874 jährlich mit angeblich erneuerbarer Windenergie ermordeter Möwen. Und während 475 Möwen noch unter der Bestandserhaltungsgrenze von 512 Vögeln liegt, nicht 510 und auch nicht 519, nein 512 [es geht kaum lächerlicher], liegt die Schätzung der regierungsunabhängigen „Experten“ darüber.

Indes, derart fruchtlose Streits sind nicht, was uns interessiert. Was uns interessiert ist die Tatsache, dass Regierungen genau wissen, was sie mit Windturbinen anrichten, welchen Schaden sie der Artenvielfalt zufügen:

Bekannt ist, dass die Fundamente der Windturbinen im Meeresboden das vorhandene ökologische Gleichgewicht erheblich stören können (Degraer et al. (2020)). Indes, dieselben Ozean-Aktivisten, die vermutlich in ihrer Phantasie das Great Barrier Reef schon mehrfach haben sterben lassen, haben plötzlich überhaupt kein Problem mit der Zerstörung eines vorhandenen ökologischen Gleichgewichts durch tonnenweise verbauten Zement und Stahl.

Erik ChristensenOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?fit=300%2C225&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?fit=640%2C481&ssl=1″ class=“size-medium wp-image-245497″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=300%2C225&ssl=1″ alt=““ width=“300″ height=“225″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=300%2C225&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=1024%2C769&ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=768%2C577&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=1536%2C1153&ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=2048%2C1538&ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=665%2C499&ssl=1 665w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?w=1280&ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?w=1920&ssl=1 1920w“ sizes=“auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px“/>

Porpoise, Tümmler;
By Erik ChristensenOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

Ebenso und seit langem ist bekannt, dass die Stromkabel, die auf dem Meeresboden verlegt werden, um den Strom von der Turbines an Land zu bringen, durch die elektromagnetischen Felder, die sie generieren, erheblichen Einfluss auf das Leben, das sie umgibt, nehmen.

Degraer, Steven, Drew A. Carey, Joop WP Coolen, Zoë L. Hutchison, Francis Kerckhof, Bob Rumes, and Jan Vanaverbeke (2020). Offshore wind farm artificial reefs affect ecosystem structure and functioning. Oceanography 33(4): 48-57.

Borjars, Edgards, Kuris, Merle, Martin, George, Lappalainen, Antti, Didrikas, Tomas & Nilsson, Leif (2011) Guidelines for environmental impact studies on marine biodiversity for offshore windfarm projects in the Baltic Sea Region Guidelines for environmental impact studies on marine biodiversity for offshore windfarm projects in the Baltic Sea Region.

Schließlich ist schon in der oben zitierten Evaluation der Umweltschäden, die vom Off-Shore Windpark Hornsea I (mittlerweile gibt es Hornsea I bis IV) ausgehen (Horton, 2014) zu lesen, dass sich die Lärmbelastung, die während Bau und Betrieb von Offshore-Windparks vorhanden ist, negativ vor allem auf Meeressäugetiere auswirken kann, dazu führen kann, dass deren Kommunikationsfähigkeiten gestört, wenn nicht zerstört werden, was sie orientierungslos macht und letztlich eine Erklärung dafür ist, dass immer mehr Wale, Delphine, Tümmler an britischen Stränden angespült werden, um dort zu sterben.

Ein vermittelnder Mechanismus wird von Ursula Bellut-Staeck in zwei neuen Publikationen beschrieben. Darin berichtet sie von deutlichen Hinweise dafür, dass ein Teil der Energieübertragung niederfrequenter Schwingungen (Infraschall) dazu führt, dass die Fähigkeit eines Organismus seine Mikrozirkulation zu steuern, beeinträchtigt wird. Dabei scheint vor allem Stickstoffmonoxid (NO) ein Molekül, das im Körper die Blutversorgung von Zellen reguliert, von großer Bedeutung zu sein. Für die Entdeckung der Bedeutung von NO für den Stoffwechsel haben die amerikanischen Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Ferid Murad und Louis Ignarro im Jahre 2008 den Nobelpreis erhalten.

Schon kleine Schwankungen, ausgelöst durch Fehlinformationen, wie sie durch Lärm, Infraschall oder andere externe Quellen verursacht werden können, führen zu einem Anstieg des oxidativen und oszillatorischen Stresses, haben einen Verlust der endothelialen Integrität zur Folge, wie er bei Entzündungskrankheiten wie Atherosklerose beobachtet wird.

Damit könnte die seit langem gesuchte pathophysiologische Art und Weise benannt sein, in der Infraschall und Vibrationen auf zellulärer Ebene eine stressauslösende Wirkung ausüben: Lärmexponierte Bürger, die in der Nähe von Infrastrukturen wie Biogasanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken und größeren industriellen Windkraftanlagen (IWT) leben, zeigen weltweit vor allem eine mit Mikrozirkulationsstörungen verbundene Symptomatik (Bellut-Staeck, 2024).

Indes gilt dieser Zusammenhang nicht nur für Menschen, er gilt auch für Tiere:

„Normalerweise ist der Fluss in der Mikrozirkulation von Säugetieren laminar und nicht variabel. Dies wird durch die stromaufwärts gelegene Verbindung der Widerstandsgefäße in den Arteriolen erreicht. Anhaltende Veränderungen der Scherspannungsmuster, insbesondere der oszillierenden Strömung, wurden mit einer verminderten Bioverfügbarkeit von NO [Stickstoffmonoxid], einer Zunahme reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), höheren Lipoprotein-Oxidationsraten, erhöhter endothelialer Apoptose [Zellsterben], Pro-Atherogenität, chronischer Entzündung und möglicher Krebsentwicklung in Verbindung gebracht. Wir haben deutliche Belege für die Hypothese, dass ein chronisch wirkender oszillierender Stressor der im Hinblick auf Frequenz, Zeit/Wirkungsprofil, Schalldruck und Dauer bestimmte Kriterien erfüllt, ein oszillierendes Stressfeld induzieren und somit eine Stressreaktion auf zellulärer Ebene auslösen könnte (Bellut-Staeck, 2023, unsere Übersetzung).

Kommt Ihnen das bekannt vor?
Eine bestimmte Technologie wird als eine Art Messias vergöttert, der die Weltrettung bringen wird. Alle Kritik und Hinweise darauf, dass der Messias eine Spur der Zerstörung nach sich zieht, wird als Desinformation vom Tisch gewischt, diejenigen, die sie vorbringen, werden verfolgt …

Oder das:
Eine Technologie, deren Auswirkungen auf die Umwelt in keiner Weise untersucht sind, wird in großem Stil implementiert. Alle Anzeichen dafür, dass die Technologie eine Vielzahl von „Nebenwirkungen“ mit sich bringt, werden ignoriert oder von einem gedungenen Mob zu diskreditieren versucht…

Kommen wir zurück zu den Pottwalen, die in Dänemark gestrandet und verendet sind. Die folgende Abbildung zeigt den Ort, an dem die Wale gestrandet sind (roter Marker) und die Offshore-Windparks, die in Bau oder in Betrieb sind. Wale, die sich in der Nordsee in Küstennähe verirren, müssen ein Labyrinth aus Offshore-Windparks durchschwimmen ohne dabei die Orientierung zu verlieren. Offenkundig sind die Pottwale in Dänemark daran gescheitert.

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:




Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!

DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!


Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto:
HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):

  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.


Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org






Source link