Das Epidemiologische Bulletin des RKI, Nummer 6, 2026 vom 29. Januar 2026 enthält die aktuellesten Daten zu Neuerkrankungen an Krebs, die in Deutschland verfügbar sind. Die aktuellsten Daten beziehen sich auf das Jahr 2023.

Es ist deutschen Administrationen, die nicht viel mehr als Datensammeln zu ihrem Tätigkeitsfeld zählen, NICHT möglich, für die Gesundheitsversorgung und vor allem deren Planung wichtige Daten so aktuell zu halten, dass sie auch nutzbar sind. Im Jahr 2026 werden die Daten des Jahres 2023 als aktuelle Daten veröffentlicht. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes hinkt ZWEI JAHRE hinterher. Man sollte denken, dass ein Jahr ausreicht, um die Gesundheitsdaten des Vorjahres zusammenzutragen.

Aber nein, vermutlich ist ein Mitarbeiter des RKI oder des Statistischen Bundesamtes mit dem E-Bike jahrelang unterwegs, um die Daten bei den statistischen Landesämtern oder den sonstigen Auflaufstellen persönlich abzuholen.

Wie dem auch sei. Die „neuen“ Daten zeigen für 2023 dieselbe Hitliste bei Neuerkrankungen, mit der die Vorjahre bereits aufgewartet haben:

  • Bei 517.800 Personen wurde 2023 erstmals eine Krebserkrankung diagnostiziert, 276.400 davon waren männlich, 241.400 weiblich.
  • Die häufigsten Neuerkrankungen wurden für Prostatakrebs (~79.600), Brustkrebs (~75.900), Lungenkrebs (~58.300) und Darmkrebs (~55.300) berichtet.
  • Rund 229.000 Personen sind 2023 an Krebs verstorben, darunter gut 123.000 Männer und rund 106.000 Frauen.
  • Häufigste Todesart ist Lungenkrebs (~45.000), gefolgt von Darmkrebs (~22.700), Krebs der Bauchspeicheldrüse (~19.400) und Brustkrebs (~18.700).

Auf Basis der berichteten Neuerkrankungen haben die Mannen beim RKI das jeweilige Risiko, an Krebs zu erkranken, für die unterschiedlichen Arten von Krebs berechnet. Das Bild, das sich ergibt, sieht so aus:

Quelle: RKI, Epidemiologisches Bulletin 6/2026

Wer will, der kann im Epidemiologischen Bulletin ein paar Grafiken bewundern, die die Entwicklung der Neuerkrankungen für Brustkrebs, Lungenkrebs, Hautmelanome und Gebärmutterkrebs darstellen. Bei näherer Betrachtung bestimmter Krebsarten, fallen Männer mit Prostatakrebs, ungeachtet der Tatsache, dass er die häufigste neudiagnostizierte Krebsart darstellt, hinten runter, ebenso wie die Blutkrebsarten, die sich hinter „Blutbildendes/Lymphatisches System“ verstecken. Dabei handelt es sich um Hodgkin’s Lymphoma (C81), Non-Hodgkin Lymphomas (C82-C88), Multiple myeloma (C90), Leukemias (C91-C95) und Other, unspecified malignant neoplasms of lymphoid, haematopoietic& related tissue (C96), also um die verschiedenen Varianten von Blut- und Lymphknotenkrebs. Warum es für diese Krebsarten keine Verlaufsbetrachtung gibt, wird schnell klar, wenn man sich die Daten besorgt und in eine Abbildung überträgt:

Die Daten sind, aufgrund der Nachwirkungen der Plandemie NICHT verlässlich. Es gibt keinerlei Grund dafür anzunehmen, dass die Krebsdiagnosen für bösartige Neubildungen des Lymphatischen, blutbildenden und verwandten Gewebes seltener geworden sind. Alle Indikatoren und alle Forschung dazu spricht im Gegenteil dafür, dass sich die Zunahme der entsprechenden Krebserkrankungen, wie sie in der Abbildung bis 2019 zu sehen ist, forgesetzt hat.

Indes: Die Daten des RKI zeigen einen Rückgang.

Was Sie hier sehen, sind im Wesentlichen zwei Effekte:

  • Weil Polit-Gauner Bürgern Angst gemacht und Krankenhäuser mit ihrer COVID-Phobie zu No Go Areas für tatsächlich Erkrankte gemacht haben, ist die Zahl der Krebsdiagnosen eingebrochen, rund 10% bis 20% der Diagnosen, die normalerweise in Krankenhäusern erfolgen, fehlen.
  • Hinzu kommt ein Rückgang bei Voruntersuchungen von regelmäßig mehr als 75% als Folge der von Polit-Darstellern angeheizten Hysterie. Dadurch ergeben sich zum einen weniger Diagnosen und zum anderen immer spätere Diagnosen, Leute, denen man 2020 oder 2021 vielleicht noch hätte helfen können, werden mit Krebs in fortgeschrittenen Stadien 2024 oder später vorstellig. Das sind die verborgenen Kosten der Plandemie, die besonders dann wütend machen müssen, wenn man die Polit-Darsteller, die sich währen der Plandemie als besonders a-moralische Gesellen hervorgetan haben, nun in anderen Bereichen predigen sieht. Gelernt haben diese Leute schlicht gar nichts.
  • Neben den fehlenden Diagnosen aufgrund der künstlich erzeugten COVID-Hysterie, fehlen hier die Alten, die durch COVID-Maßnahmen oder fehlende Behandlung oder Bekämpfung von COVID-19 oder COVID-19 um die Ecke gebracht wurden. Rund 20% des Einbruchs dürfte auf die Alten, die um die Ecke gebracht wurden, zurückgehen.

Niemand der Verantwortlichen hat ein Interesse daran, diese Datenfehler zu beheben und auf diese Weise das Ausmaß der gesundheitlichen Verheerungen, das sie auf dem Gewissen haben, deutlich zu machen. Ergo wird so getan, als könne man die Diagnosedaten für Krebs und die Jahre 2020ff wie die Daten eines normalen Jahres behandeln.

Hier noch ein paar Studien, deren Autoren ähnliche Argumente machen, wie wir sie in diesem Post gemacht haben.

Erdmann, Friederike, Maike Wellbrock, Karina Karolina De Santis, Joachim Hübner, Sven Voigtländer, and Volker Arndt (2024). Impact of the COVID-19 pandemic on cancer diagnoses, oncological care and cancer patients in Germany: a report from the “COVID & Cancer” workshop 2023 of the German Society for Epidemiology (DGEpi).“ Journal of cancer research and clinical oncology 150(11): 491.

Jansen, Lina, Silke Hermann, Susanne Bergbold, and Volker Arndt (2024). Changes in breast cancer incidence and surgical treatment in Baden–Württemberg (Germany) during the COVID-19 pandemic. Scientific reports 14(1): 24912.

Peacock, Hanna M., Mira Van Meensel, Bart Van Gool, Geert Silversmit, Kris Dekoninck, James D. Brierley, and Liesbet Van Eycken (2024). Cancer incidence, stage shift and survival during the 2020 COVID‐19 pandemic: A population‐based study in Belgium. International Journal of Cancer 155(7): 1212-1224.

Pinato, David J., Meera Patel, Lorenza Scotti, Emeline Colomba, Saoirse Dolly, Angela Loizidou, John Chester et al. (2022). Time-dependent COVID-19 mortality in patients with cancer: an updated analysis of the OnCovid registry. JAMA oncology 8(1): 114-122.

 

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