Seit mehr als 30 Jahren kämpfen Dr. Heike Diefenbach und ich uns gemeinsam durchs Leben.
Eine der ersten Ideen, die die Soziologin Dr. Diefenbach in einer Weise ausgearbeitet hat, die für mich zunächst gewöhnungsbedürftig war, war die Idee von der Krise der Männer, wobei sich Männer auf DIE ROLLE EINES MANNES, das mit MANN verbundene ROLLENBILD bezieht. Einige Jahre später haben wir die Idee als „Vermemmung“ greifbar gemacht, als langsame Erosion von Männlichkeit und deren Ersatz durch untertänige Selbstinszenierung in den zur Inszenierung freigegebenen Nischen der Linken.
Das sieht dann so aus:
Männlichkeit wird durch unterschiedliche Formen dessen, was man früher Perversion genannt hat, als Perversionen noch im Geheimen ausgelebt wurdem, heute muss man dem Exhibitionismus der Perversion begleitet, mit einem neuen Wort Rechnung tragen (Vielleicht haben Sie ja eine Idee?), ersetzt, die Rolle „Mann“ in vielfältiger Weise ins Lächerliche, Makabre und Perverse gedehnt und um ihre Attribute, Stärke, Durchsetzungsvermögen, Konfliktbereitschaft, Autorität, also das, was die Rolle „Mann“ früher definiert hat, entleert.
Was bleibt ist eine Lebensform, die man als Mann nicht ernst nehmen kann, die im Pass als „männlich“ geführt wird (vermutlich), aber bei Leuten, die noch eine konkrete Vorstellung von „Mann“ haben, eine Mischung zwischen Ekel, Entsetzen und Belustigung hervorruft.
Und damit sind wir bei einer Konsequenz der alten Idee von Dr. Diefenbach, die so mancher in westlichen Gesellschaften, der Übergriffe von Muslimen auf „unsere Mädchen und Frauen“ beklagt, nicht gerne hört, eine Konsequenz, die in ihrer perversen Form von Anwälten in britischen Gerichten missbraucht wird, um die Vergewaltigung, der ihr Mandant schuldig ist, als Unfall zu erklären, der auf Unkenntnis basiere. Der eigene Mandant komme aus einer Gesellschaft, so wird suggeriert, in der „Übergriffe auf Mädchen/Frauen“ normal seien, er habe keine Ahnung gehabt, dass dies im, in diesem Fall: Vereinigten Königreich anders sei.
Ein Bullshit, wie er nur aus dem Mund von Mittelschichts-Anwälten kommen kann.
Was würde wohl passieren, wenn der Afghane Amel M. Aayla X auch nur ungebeten berühren würde? Er hätte den Vater, die Onkel, aber vor allem die Brüder am Hals und könnte froh sein, mit dem Leben davonzukommen. Und während Amel M in Afghanistan keinerlei Anstalten macht, auch nur die geringste Form von Übergriff zu landen, hat er damit im Vereinigten Königreich, das man in dieser Hinsicht auf Europa erweitern kann, keine Hemmungen, denn hier gibt es keine Väter, Onkel, Brüder, die ihn zur Rechenschaft ziehen und ihm erhebliche Kosten für sein Verhalten verschaffen.
„Unsere Männer“, so sagt Dr. habil. Heike Diefenbach, „haben uns in Europa im Stich gelassen“, und alles weitere kann sie viel besser als ich in Worte fassen:
„Im übrigen kann man „den“ Islam mögen oder nicht, aber niemand kann einigermaßen sinnvoll unterstellen, dass die meisten Muslime in den meisten muslimisch geprägten Gesellschaften Memmen-Männer produzieren würden – im Gegenteil.
Das ist ja gerade das, was durch Einwanderung sehr vieler Muslime in westliche Staaten so deutlich erkennbar wird: Minnesang mag Spaß machen, man mag sich vormachen, die eigene Männlichkeit bestünde darin, sich in Nachsicht gegen Frauen und Kinder zu üben, sich intellektuell zu fühlen oder am Kopf zu kratzen oder zu sagen „wir hier machen das nicht so, wir sind kultiviert …“, und es mag schön sein, sich über allem und jedem zu wähnen, aber de facto lassen sich Männer im Westen von allem und jedem verararschen und ausbeuten – von Frauen, von Zuwanderern, von ihren eigenen politischen „Führern“, von ihren Vorgesetzten ….
Mir scheint, dass viele westliche Männer fast alles tun würden, um dieser Tatsache nicht ins Auge sehen zu müssen. Das einzige, was (zumindest Mittelschichts-)Männer tun zu können scheinen, ist, alberne „Wie manipuliere ich andere Leute?“-Bücher durchzublättern und andere Leute für genauso leicht manipulierbar zu halten wie sie selbst es sind.
Das ist halt so viel einfacher, als z.B. bei Regen auf einer Demo vorm Reichstag zu erscheinen, vielleicht sogar regelmäßig Nachbarschaftswachen zu organisieren (am Ende müsste man bereit sein, im Notfall seinen Körper zum Einsatz zu bringen – über das samstägliche Trimmrad-Fahren hinaus – ) oder sich in homeschooling-Programmen oder Begleitschutz für Kinder auf dem Schulweg oder als ehrenamtlicher „handy man“ für alte Menschen, die allein leben, oder oder oder zu engagieren – die Möglichkeiten sind grenzenlos; man müsste sich nur vom Reden hin zum Tun emanzipieren.“
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