Kurzer Ausflug in die Geschichte, angeregt von unserem Gespräch beim Kaffee, das wir gerade geführt haben.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo die innige Beziehung zwischen Linken und Palästinensern, die Terrororganisationen wie Hamas einschließt, herkommt, wieso Linke seit Monaten für „Gaza“ auf die Straße gehen?
Nun, die Idee, Plästinenser im Besonderen und radikale Muslime im Allgemeinen, seien Verbündete im Kampf gegen „Imperialismus“ ist schon etwas Älter, stammt aus den 1960er und 1970er Jahren und ist mit den Namen von Andreas Baader, Gudrun Enslin, Ulrike Meinhof und Horst Mahler verbunden. Die Genannten und eine kleine Gruppe hier ungenannter „Genossen“ reiste kurz nachdem Andreas Baader aus dem Gefängnis entkommen war, das war am 14. Mai 1970 über Ostberlin nach Beirut und von dort weiter nach Jordanien, genau in ein Camp in der Wüste unweit von Amman. Ein Camp, in dem die Palestine Liberation Organisation (PLO) Guerillakrieg trainiert hat, alles, was dazu gehört: das Handling einer Kalaschnikow, den Bau von Bomben und Brandsätzen, sowie Bankraub und andere ehrbare Tätigkeiten.
Der Aufenthalt dauerte bis in den August 1970, endete vorzeitig aufgrund „kultureller Konflikte“ zwischen den Deutschen und ihren arabischen Gastgebern. Letztere hatten ein Problem damit, dass die Deutschen, Männlein und Weiblein, im selben Zelt schlafen und nacktbaden wollten. Kleine Störungen, die den Aufenthalt verkürzt haben, aber nichts an der Liebe, die deutsche Linke (linke Terroristen) zu Palästinensern im Besonderen und arabischen Terroristen im Allgemeinen hegen.
Mitte der 1970er Jahre reiste eine zweite Gruppe aus der zweiten Generation von RAF-Terroristen in den Jemen, um dort unter Führung von Angehörigen der Terrortruppe Wadi Haddad zu trainieren. Aus dieser Kooperation resultierte die Entführung der Landshut (Lufthansa Flight 181), dem die GSG-9 ein Ende bereitet hat. Ohne die Unterstützung der Palästinenser, so hat Peter-Jürgen Boock, zweite RAF-Generation, später gesagt, hätte die RAF keine der Aktionen in den 1970er und 1980er Jahren durchführen können.
Terroristen glucken miteinander. Das war früher so, das ist heute so. Umso verstörender, dass nun auch Staatschefs wie Friedrich Merz und Keir Starmer mit Terroristen wie Abu Mohammed al-Jolani, der sich, seit er zum Präsidenten von Syrien „ernannt“ wurde, Ahmed Hussein al-Shaara nennt, glucken.
Keir Starmer casually greets Ahmad Al-Sharaa — an ex-Al Qaeda insurgent who praised 9/11 — at 10 Downing Street‼️ 🇬🇧 pic.twitter.com/X6CYc7afJ3
Die Normalisierung von Terrorismus schreitet voran.
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