Der nächste Schwung an Epstein-Files, der Ende Januar veröffentlicht wurde, offenbart weitere Verstrickungen der mächtigsten Menschen weltweit aus Politik, Tech und Entertainment. Die Gruppe ist heterogen – doch etwas eint sie
Donald Trump und Jeffrey Epstein kannten sich kaum, deshalb taucht Trump auch nur 38.000 Mal in den Files auf
Foto: Thomas Concordia/Getty Images
Erinnern Sie sich noch an Pizzagate? Laut dieser rechtsradikalen Verschwörungstheorie, die verbreitet wurde, als Hillary Clinton im Wahlkampf 2016 gegen Donald Trump antrat, sollen Clinton, weitere Politiker*innen der Demokratischen Partei sowie führende Köpfe des Tech- und Entertainmentbusiness einen Kinderpornoring im Keller einer Pizzeria in Washington, D. C., betrieben haben.
Von dieser Lügengeschichte waren Teile der US-amerikanischen Gesellschaft so überzeugt (laut einer damaligen Umfrage glaubten 9 Prozent der Bevölkerung ernsthaft an eine Beteiligung Clintons), dass im Dezember 2016 sogar Schüsse auf diese Pizzeria abgefeuert wurden.
Der Sprung in die Gegenwart zeigt: An Pizzagate ist erstaunlich viel dran – nur anders, als damals behauptet. Pizzagate war damals eine erfundene Geschichte, um Clinton zu diskreditieren.
Epsteins Sexhandel stimmt in Teilen mit den Vorwürfen von Pizzagate überein, was einige dazu verleitet, auch hier eine Verschwörung sehen zu wollen, die zudem, wenn es um ein Geraune um „geheime Strippenzieher“ geht, einen antisemitischen Hintergrund haben (von einigen auch konkret so propagiert, von anderen vermutlich unbewusst verbreitet).
Trotzdem zeigt der Fall Epstein, wie verstörend umfangreich und global das Netzwerk mächtiger Männer und einiger Frauen war, die Kinder und junge Frauen sexuell versklavt haben. Und wie ungestraft sie agieren konnten.
Gegen Jeffrey Epstein wurde bereits 2005 wegen Belästigung einer 14-Jährigen ermittelt, 2009 reichte die im April 2025 an Suizid verstorbene Virginia Giuffre Zivilklage gegen ihn und Ghislaine Maxwell ein, in der es hieß, sie sei unter anderem von „Adligen, Politikern, Akademikern und Businessmännern“ sexuell ausgebeutet worden. Epstein starb am 10. August 2019 in Untersuchungshaft, offiziellen Angaben zufolge an Suizid, Maxwell wurde im Juni 2022 zu zwanzig Jahren Haft verurteilt.
Nach massivem öffentlichem Druck wurde am 19. Dezember 2025 von der Trump-Regierung eine erste Charge der sogenannten Epstein-Files veröffentlicht, am 30. Januar folgte der zweite Stoß. Es handelt sich um fast 3,5 Millionen Seiten an Dokumenten, 2.000 Videos und 180.000 Fotos – insgesamt soll es sechs Millionen Seiten geben.
38.000 Mal Donald Trump und viele andere Namen
Diese zweite, weitaus umfassendere Veröffentlichung offenbart ein noch entsetzlicheres Bild. US-Präsident Donald Trump, der seine jahrelange Freundschaft zu Epstein herunterspielt, taucht sehr häufig auf, die New York Times machte 5.300 Dateien mit 38.000 Bezügen zu dem US-Präsidenten, Melania Trump und Mar-a-Lago aus.
An dieser Stelle muss betont werden, dass in den Unterlagen erwähnt zu werden noch lange nicht bedeutet, dass man mit Epstein korrespondierte oder aktiv an dem sexuellen Missbrauch beteiligt war – in vielen der E-Mails wird über andere gesprochen, entsprechend findet man beispielsweise auch den Namen Angela Merkels.
Zu denjenigen, die mit Epstein E-Mails austauschten, gehören der ehemalige Prinz Andrew, der auf drei Fotos zu sehen ist, wie er sich über ein am Boden liegendes Mädchen oder junge Frau beugt, Elon Musk, der sich nach „der wildesten Party auf deiner Insel“ erkundigte, sie aber wohl wegen Terminkonflikten nicht besuchte, Bill Gates, der aufgrund der „Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ Medikamente benötigte, Regisseur Brett Ratner, dem bereits im Zuge der MeToo-Bewegung von mehreren Frauen Vergewaltigung vorgeworfen wurde und der vor Kurzem den Imagefilm „Melania“ drehte, Richard Branson, Gründer des Unternehmens Virgin, der linke Intellektuelle Noam Chomsky, der rechtsradikale Publizist Steve Bannon, der ehamalige US-Präsident Bill Clinton, die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit sowie der rechtsaußen stehende Unternehmer Peter Thiel, dessen Software Palantir von vielen deutschen Bundesländern bei der Polizeiarbeit eingesetzt wird.
Auch in Deutschland gab es enge Verbindungen zu Epstein. So stand Jacob Burda, Leiter des Medienkonzerns Hubert Burda, in E-Mail-Austausch mit dem Sexualstraftäter. Die Deutsche Bank wiederum unterhielt intensive Geschäftsbeziehungen mit ihm, was sie teuer zu stehen kam: Im Jahr 2023 zahlte sie Epsteins Opfern 75 Millionen US-Dollar in einem Vergleich. Das Unternehmen war angeklagt worden, den Menschenhandel ermöglicht zu haben.
Jeffrey Epsteins Netzwerk war politisch heterogen
Das sind nur die prominentesten von hunderten Namen, die in den Epstein-Files auftauchen; viele von ihnen hatten zuvor ihre Verbindungen mit Epstein abgestritten. Diese neue Veröffentlichung beweist aber, wie eng die Kommunikation mit dem Verbrecher war, auch nachdem er bereits 2008 in New York als „Level 3 sex offender“ registriert wurde, also als Sexualstraftäter, der eine hohe Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt und ein hohes Rückfallrisiko hat. Bei der großen Anzahl an Personen des öffentlichen Lebens, die mit Epstein befreundet waren, fragt man sich unweigerlich: Wer hatte eigentlich keinen Kontakt zu ihm?
Bemerkenswert ist, dass die Verbindungen zu Epstein unabhängig sind von der politischen Positionierung der Akteure. Es wirkt, als würde diese Männer vor allem eins miteinander verbinden: Macht. Eine Macht, die unter den Reichsten und Einflussreichsten der Welt eine Solidarität erzeugt, die überparteilich ist, und der Glaube, über den Regeln und Gesetzen der restlichen Welt zu stehen.
Das eint linke Ikonen wie Chomsky mit rechtsextremen Milliardären wie Thiel. Ideologische und politische Differenzen sind weniger relevant, als mit einem Sexualstraftäter assoziiert und in zahlreichen Fällen selbst Täter zu sein. Der Sexhandel von Epstein ist so skandalös, eben weil dieses Netzwerk so umfassend war, so viele aktiv mitmachten oder durch ihr Schweigen die Taten mit ermöglichten.
Vor allem die Mächtigen, aber eben nicht nur
Trotzdem muss man sich klar darüber sein, dass systematischer Missbrauch auch von „normalen“ Männern ausgeübt wird, man denke nur an den Fall Gisèle Pelicot oder andere Vergewaltiger-Netzwerke, die seitdem aufgedeckt wurden. Wie bei Pelicot wird auch im Fall Epstein deutlich: Sexualstraftäter halten zusammen. Vor allem Frauen müssen sich leider mit der Realität befassen, dass es genügend Männer gibt, die, sobald sie sich ungesehen fühlen, Kinder und Frauen missbrauchen – offensichtlich haben unzählige Männer den Wunsch, Gewalt und Macht über Schutzlose auszuüben.
Für diejenigen, die Teil von Epsteins Netzwerk waren, gab und gibt es bisher auch keine nennenswerten Konsequenzen. Zu geringer Verantwortung gezogen wurde Andrew Mountbatten Windsor – den Giuffre des sexuellen Missbrauchs beschuldigte –, dem der britische König Charles im Oktober 2025 all seine royalen Titel entzog. Trump ist weiterhin US-Präsident, und auch wenn wegen des Epstein-Falls selbst innerhalb seiner Anhängerschaft der Widerstand gegen ihn wächst, sieht es bisher nicht danach aus, als würden ihm die enge Beziehung und die vielen Beweise nachhaltig schaden.
Während die in den Epstein-Fall Verwickelten entweder schweigen, die Inhalte der Files abstreiten oder herunterspielen, sind es erneut die überlebenden Opfer, die sich öffentlich äußern müssen. Diese sind in den Files teilweise namentlich identifizierbar, es gibt sogar unzensierte Nacktfotos von ihnen, und so werden sie retraumatisiert, „während die Männer, die uns missbraucht haben, versteckt und geschützt bleiben“, schreiben 20 der Überlebenden in einem Statement.
Bisher wurden ihre Stimmen im Diskurs wenig beachtet. Lange hatte man den vielen Frauen, die gegen Epstein aussagten, nicht zugehört, nicht geglaubt. Es brauchte erst die Debatte um die Files und deren später erzwungene Veröffentlichung für einen öffentlichen Aufschrei. Die vielen Zeugenaussagen, die im Laufe der Jahre gegen Epstein und Maxwell getätigt wurden, blieben öffentlich nahezu folgenlos.
Was bedeutet es für die Überlebenden zu sehen, dass die mächtigsten Männer der Welt sie systematisch ausbeuten konnten und ungestraft davonkommen? Warum hat es überhaupt so lange gedauert, bis die Dokumente veröffentlicht wurden? Was steht in den mutmaßlich 2,5 Millionen weiteren Seiten, die unter Verschluss gehalten werden, was an den Stellen, die geschwärzt wurden? Warum gibt es keine Konsequenzen? Wo bleiben die Ermittlungen, wo die Anzeigen?
Ghislaine Maxwell soll am kommenden Montag vor dem Kongress aussagen, auch Bill und Hillary Clinton haben einer Zeugenaussage für Ende Februar zugestimmt. Vielleicht erfährt die Öffentlichkeit dann weitere Details, vielleicht auch nicht. Gerechtigkeit ist das aber noch lange nicht.
e Pizzeria abgefeuert wurden.Der Sprung in die Gegenwart zeigt: An Pizzagate ist erstaunlich viel dran – nur anders, als damals behauptet. Pizzagate war damals eine erfundene Geschichte, um Clinton zu diskreditieren.Epsteins Sexhandel stimmt in Teilen mit den Vorwürfen von Pizzagate überein, was einige dazu verleitet, auch hier eine Verschwörung sehen zu wollen, die zudem, wenn es um ein Geraune um „geheime Strippenzieher“ geht, einen antisemitischen Hintergrund haben (von einigen auch konkret so propagiert, von anderen vermutlich unbewusst verbreitet).Trotzdem zeigt der Fall Epstein, wie verstörend umfangreich und global das Netzwerk mächtiger Männer und einiger Frauen war, die Kinder und junge Frauen sexuell versklavt haben. Und wie ungestraft sie agieren konnten.Gegen Jeffrey Epstein wurde bereits 2005 wegen Belästigung einer 14-Jährigen ermittelt, 2009 reichte die im April 2025 an Suizid verstorbene Virginia Giuffre Zivilklage gegen ihn und Ghislaine Maxwell ein, in der es hieß, sie sei unter anderem von „Adligen, Politikern, Akademikern und Businessmännern“ sexuell ausgebeutet worden. Epstein starb am 10. August 2019 in Untersuchungshaft, offiziellen Angaben zufolge an Suizid, Maxwell wurde im Juni 2022 zu zwanzig Jahren Haft verurteilt.Nach massivem öffentlichem Druck wurde am 19. Dezember 2025 von der Trump-Regierung eine erste Charge der sogenannten Epstein-Files veröffentlicht, am 30. Januar folgte der zweite Stoß. Es handelt sich um fast 3,5 Millionen Seiten an Dokumenten, 2.000 Videos und 180.000 Fotos – insgesamt soll es sechs Millionen Seiten geben.38.000 Mal Donald Trump und viele andere NamenDiese zweite, weitaus umfassendere Veröffentlichung offenbart ein noch entsetzlicheres Bild. US-Präsident Donald Trump, der seine jahrelange Freundschaft zu Epstein herunterspielt, taucht sehr häufig auf, die New York Times machte 5.300 Dateien mit 38.000 Bezügen zu dem US-Präsidenten, Melania Trump und Mar-a-Lago aus.An dieser Stelle muss betont werden, dass in den Unterlagen erwähnt zu werden noch lange nicht bedeutet, dass man mit Epstein korrespondierte oder aktiv an dem sexuellen Missbrauch beteiligt war – in vielen der E-Mails wird über andere gesprochen, entsprechend findet man beispielsweise auch den Namen Angela Merkels.Zu denjenigen, die mit Epstein E-Mails austauschten, gehören der ehemalige Prinz Andrew, der auf drei Fotos zu sehen ist, wie er sich über ein am Boden liegendes Mädchen oder junge Frau beugt, Elon Musk, der sich nach „der wildesten Party auf deiner Insel“ erkundigte, sie aber wohl wegen Terminkonflikten nicht besuchte, Bill Gates, der aufgrund der „Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ Medikamente benötigte, Regisseur Brett Ratner, dem bereits im Zuge der MeToo-Bewegung von mehreren Frauen Vergewaltigung vorgeworfen wurde und der vor Kurzem den Imagefilm „Melania“ drehte, Richard Branson, Gründer des Unternehmens Virgin, der linke Intellektuelle Noam Chomsky, der rechtsradikale Publizist Steve Bannon, der ehamalige US-Präsident Bill Clinton, die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit sowie der rechtsaußen stehende Unternehmer Peter Thiel, dessen Software Palantir von vielen deutschen Bundesländern bei der Polizeiarbeit eingesetzt wird.Auch in Deutschland gab es enge Verbindungen zu Epstein. So stand Jacob Burda, Leiter des Medienkonzerns Hubert Burda, in E-Mail-Austausch mit dem Sexualstraftäter. Die Deutsche Bank wiederum unterhielt intensive Geschäftsbeziehungen mit ihm, was sie teuer zu stehen kam: Im Jahr 2023 zahlte sie Epsteins Opfern 75 Millionen US-Dollar in einem Vergleich. Das Unternehmen war angeklagt worden, den Menschenhandel ermöglicht zu haben.Jeffrey Epsteins Netzwerk war politisch heterogenDas sind nur die prominentesten von hunderten Namen, die in den Epstein-Files auftauchen; viele von ihnen hatten zuvor ihre Verbindungen mit Epstein abgestritten. Diese neue Veröffentlichung beweist aber, wie eng die Kommunikation mit dem Verbrecher war, auch nachdem er bereits 2008 in New York als „Level 3 sex offender“ registriert wurde, also als Sexualstraftäter, der eine hohe Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt und ein hohes Rückfallrisiko hat. Bei der großen Anzahl an Personen des öffentlichen Lebens, die mit Epstein befreundet waren, fragt man sich unweigerlich: Wer hatte eigentlich keinen Kontakt zu ihm?Bemerkenswert ist, dass die Verbindungen zu Epstein unabhängig sind von der politischen Positionierung der Akteure. Es wirkt, als würde diese Männer vor allem eins miteinander verbinden: Macht. Eine Macht, die unter den Reichsten und Einflussreichsten der Welt eine Solidarität erzeugt, die überparteilich ist, und der Glaube, über den Regeln und Gesetzen der restlichen Welt zu stehen.Das eint linke Ikonen wie Chomsky mit rechtsextremen Milliardären wie Thiel. Ideologische und politische Differenzen sind weniger relevant, als mit einem Sexualstraftäter assoziiert und in zahlreichen Fällen selbst Täter zu sein. Der Sexhandel von Epstein ist so skandalös, eben weil dieses Netzwerk so umfassend war, so viele aktiv mitmachten oder durch ihr Schweigen die Taten mit ermöglichten.Vor allem die Mächtigen, aber eben nicht nurTrotzdem muss man sich klar darüber sein, dass systematischer Missbrauch auch von „normalen“ Männern ausgeübt wird, man denke nur an den Fall Gisèle Pelicot oder andere Vergewaltiger-Netzwerke, die seitdem aufgedeckt wurden. Wie bei Pelicot wird auch im Fall Epstein deutlich: Sexualstraftäter halten zusammen. Vor allem Frauen müssen sich leider mit der Realität befassen, dass es genügend Männer gibt, die, sobald sie sich ungesehen fühlen, Kinder und Frauen missbrauchen – offensichtlich haben unzählige Männer den Wunsch, Gewalt und Macht über Schutzlose auszuüben.Für diejenigen, die Teil von Epsteins Netzwerk waren, gab und gibt es bisher auch keine nennenswerten Konsequenzen. Zu geringer Verantwortung gezogen wurde Andrew Mountbatten Windsor – den Giuffre des sexuellen Missbrauchs beschuldigte –, dem der britische König Charles im Oktober 2025 all seine royalen Titel entzog. Trump ist weiterhin US-Präsident, und auch wenn wegen des Epstein-Falls selbst innerhalb seiner Anhängerschaft der Widerstand gegen ihn wächst, sieht es bisher nicht danach aus, als würden ihm die enge Beziehung und die vielen Beweise nachhaltig schaden.Während die in den Epstein-Fall Verwickelten entweder schweigen, die Inhalte der Files abstreiten oder herunterspielen, sind es erneut die überlebenden Opfer, die sich öffentlich äußern müssen. Diese sind in den Files teilweise namentlich identifizierbar, es gibt sogar unzensierte Nacktfotos von ihnen, und so werden sie retraumatisiert, „während die Männer, die uns missbraucht haben, versteckt und geschützt bleiben“, schreiben 20 der Überlebenden in einem Statement.Bisher wurden ihre Stimmen im Diskurs wenig beachtet. Lange hatte man den vielen Frauen, die gegen Epstein aussagten, nicht zugehört, nicht geglaubt. Es brauchte erst die Debatte um die Files und deren später erzwungene Veröffentlichung für einen öffentlichen Aufschrei. Die vielen Zeugenaussagen, die im Laufe der Jahre gegen Epstein und Maxwell getätigt wurden, blieben öffentlich nahezu folgenlos.Was bedeutet es für die Überlebenden zu sehen, dass die mächtigsten Männer der Welt sie systematisch ausbeuten konnten und ungestraft davonkommen? Warum hat es überhaupt so lange gedauert, bis die Dokumente veröffentlicht wurden? Was steht in den mutmaßlich 2,5 Millionen weiteren Seiten, die unter Verschluss gehalten werden, was an den Stellen, die geschwärzt wurden? Warum gibt es keine Konsequenzen? Wo bleiben die Ermittlungen, wo die Anzeigen?Ghislaine Maxwell soll am kommenden Montag vor dem Kongress aussagen, auch Bill und Hillary Clinton haben einer Zeugenaussage für Ende Februar zugestimmt. Vielleicht erfährt die Öffentlichkeit dann weitere Details, vielleicht auch nicht. Gerechtigkeit ist das aber noch lange nicht.