Massenmigration belaste die ohnehin ums finanzielle und demografische Überleben kämpfenden Gemeinden auch in Kärnten schwer, erklärt die Kärntner EU-Abgeordnete Elisabeth Dieringer (FPÖ), die darüber einen Gastkommentar für unzensuriert schrieb.

Gastkommentar von Elisabeth Dieringer

Trauriger Höhepunkt der bisher komplett danebengegangenen österreichischen Migrationspolitik war für Kärnten der Messermord an einem 14-jährigen Schüler durch einen syrischen „Flüchtling“. Das schreckliche Ereignis fand im Februar 2025 in Villach statt und wirft ein Schlaglicht auf das Zusammenleben zwischen „Flüchtlingen“ und Einheimischen.

Auch wenn sich die migrationsfreundlichen „Qualitätsmedien“ darin überbieten, die Vorzüge der Masseneinwanderung zu loben, importierte steigende Kriminalität und Islamisierung kleinzureden beziehungsweise konsequent zu verschweigen, ist es nicht zu übersehen, dass besonders „Flüchtlinge“ aus Drittstaaten und Einheimische nicht miteinander können. So hat die jährliche Erhebung des Integrationsfonds 2025 gezeigt, dass 64 Prozent aller Österreicher – die Kärntner dürften da keine Ausnahme bilden – das Zusammenleben mit Einwanderern negativ bewerten.

Innerhalb der EU: Österreich mit extrem hohem Ausländeranteil

Eine Umfrage (laut Standard) ergab, dass 42 Prozent der Befragten den Eindruck haben, „dass die Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingen in den vergangenen zwölf Monaten größer wurden.“ Dabei hat es Kärnten noch vergleichsweise gut, denn es zählt zu den Bundesländern mit einem eher niedrigen Ausländeranteil (7,30 Prozent) und liegt damit etwa auf dem gleichen Niveau wie die Steiermark (7,23 Prozent) oder Niederösterreich (7,16 Prozent). Dennoch leistet sich Österreich innerhalb der EU im Vergleich zu den anderen Ländern eine viel zu hohe Einwanderungsrate und damit einen viel zu hohen Ausländeranteil. Das ist allerdings nur bedingt der zweifelhafte Verdienst der Verlierer-Koalition in Wien.

Versagen der EU

Österreich ist nicht zuletzt deswegen übermäßig von illegaler Migration betroffen, weil sich die meisten anderen EU-Länder in der Frage Dublin-Kriterien unsolidarisch zeigen und die EU beim adäquaten Schutz der EU-Außengrenzen völlig versagt. Den jüngst herausposaunten geplanten Verschärfungen der EU-Migrationspolitik stehen endlose Debatten über Verlagerung von Asylverfahren oder Verantwortung für Grenzkontrollen in Drittstaaten, Rückführungsabkommen, Familiennachzug oder den jüngsten Vorstoß der Dänen entgegen. Die EuGH-Urteile in der Problematik sind dabei höchst problematisch. Hier ist das Urteil gegen Giorgia Melonis „Albanien-Modell“ zu nennen, das der offenkundig links-tendenziös gepolte Gerichtshof als rechtswidrig bezeichnet hat.

Gemeindebild verändert sich

Derweil verändert Österreich auch am Land sein Gesicht. Langberockte Kopftuchträgerinnen sieht man fast allerorts. Das Gemeindebild hat sich oft verändert. Das Statistische Jahrbuch Migration & Integration 2025 vermeldet: „43 Prozent aller Personen mit Geburtsort in Österreich, aber nur 18 Prozent der im Ausland Geborenen [mit Migrationshintergrund] wohnten in einer Gemeinde mit einer Bevölkerungszahl von weniger als 5. 000 Personen. Daher war der Anteil der im Ausland geborenen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung in großen Städten deutlich höher als in kleinen Gemeinden.“ Dennoch reicht das, um die ohnehin ums finanzielle und demografische Überleben kämpfenden Gemeinden auch in Kärnten schwer zu belasten. 

Traditionelle Kultur erhalten

Aufgrund von Überalterung, fehlender Landes- und Bundesmittel werden – so das Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) – 45 Prozent der Kommunen bald sogenannte Abgangsgemeinden sein. Kann man da noch kulturfremde, islamisierte Arbeitsunfähige und arbeitsunwillige Menschen integrieren wollen? Geht es nicht vielmehr darum, Geld zu sparen, die Kärntner Gemeinden infrastrukturell zu stärken, traditionelle Kultur und bewährte Bildungsstrukturen zu erhalten und vor allem den Österreichern eine Familienpolitik anzubieten, die eine demografische Gesundung aus eigener Kraft initiiert?



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