Eine Umfrage offenbart, dass die Menschen in Deutschland mehrheitlich nicht mehr an den aktuellen Klimazielen festhalten wollen. So jedenfalls lautet das Ergebnis einer INSA-Umfrage, die für 53 % der Bundesbürger festgehalten haben möchte, dass das Klimaneutralitätsziel von 2045 auf 2050 verschoben werden solle. Damit würden die Klimaziele in Deutschland auf das Niveau verschoben, das die EU vorgegeben hat.

32 % halten an den bisherigen Klimazielen in Deutschland fest, der Rest der Antworten offenbart, den Menschen sei es gleich oder jedenfalls sind sie in irgendeiner Form neutral.

Ist dies ein „Sonderweg“?

Kritiker sprechen bei den Verfahren in Deutschland schon lange von einem Sonderweg, den man einschlage. Der sei vor allem von der vormaligen Regierung, der „Ampel“ massiv vorangebracht worden. „Heizungsverbote“ sind das ausdrücklichste Ziel, wobei es hier wohl eher um die Fortsetzung der Gebäudeenergiepolitik der Merkel-Regierung ging.

Die „Verbote“ in der Heizungswahl bezogen sich in ihrer verschärften Variante nur darauf, dass die Heizungen, die neu eingebaut würden, zu 65 % klimaschonende Energie verwenden sollten.

Die Union lässt aktuell noch nicht erkennen, dass diese Klimaziele nicht mehr gelten werden. Zurück zu den Ergebnissen:

Die Wählerinnen und Wähler der „Linken“ sollen der Umfrage nach zu 38 % gleichfalls für eine Verschiebung sein. Dies ist insofern interessant, als die Mehrheit dieser Gruppierung die Klimaziele nicht verschieben möchte. Das Erreichen der Klimaziele allerdings wird Geld kosten, vor allem das Geld der sogenannten kleinen Leute. Energiepreis-Anhebungen kommen im Alltag nicht nur beim Heizen an, sondern auch in jeder Form der Mobilität und in den Preisen für Produkte in Lebensmitteln. Der Zusammenhang ist in aller Regel entweder nicht bekannt oder er spielt keine Rolle. Übersetzt gesagt: Bei der Verschiebung der Klimaziele geht es am Ende vor allem um viel privates Geld.





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