Ein 37-Jähriger wurde in einem Park nahe dem Wiener Westbahnhof von drei Jugendlichen – einem Syrer, einer syrischen Landsfrau und einer Rumänin – mit Messern brutal attackiert. Laut Opfer wurde er umringt und mehrfach mit dem Messer verletzt. Das Wiener Straflandesgericht verurteilte die Täter am gestrigen Mittwoch zu mehrjährigen – und ausnahmsweise einmal nicht bedingten – Haftstrafen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Opfer von Jugendbande schwer verletzt

Der brutale Vorfall hatte sich im September 2025 ereignet. Der 37-Jährige war in Bedrängnis geraten, als die drei migrantischen Jugendlichen ihn gemeinsam attackiert hatten. Das Opfer berichtete, es sei umringt und mit Messern angegangen worden. Der Mann erlitt sieben Stichverletzungen sowie zahlreiche Schnittwunden; ein Messer blieb in seiner linken Hand stecken, die rechte Hand wurde schwer verletzt – mit bleibenden Einschränkungen. Das rasche Eintreffen der Rettung dürfte dem Mann das Leben gerettet haben.

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Widersprüchliche Aussagen von Angeklagten, Opfer und Zeugen

Am zweiten Verhandlungstag legte der syrische Hauptangeklagte (18) seine Version dar: Ein Ellbogenstoß des Opfers – ebenfalls Syrer – sei der Auslöser gewesen. Er habe daraufhin ein Brotmesser aus der Wohnung seiner Ex-Freundin geholt. Das Gericht schenkte dieser Darstellung wenig Glauben. Mitangeklagt waren die 16-jährige syrische Ex-Freundin sowie eine 15-jährige rumänische Bekannte. Mehrere Zeugen erschienen nicht oder konnten nicht vorgeführt werden, einer kam zwar, war aber sichtlich illuminiert.

Insgesamt elf Jahre Haft

Der Schöffensenat sprach den Syrer wegen versuchten Mordes schuldig und verurteilte ihn zu fünf Jahren Haft. Die beiden jugendlichen Mitangeklagten erhielten je drei Jahre Freiheitsstrafe wegen absichtlich schwerer Körperverletzung. Bei einer Angeklagten wurde eine bedingte Vorstrafe widerrufen. Das Opfer tritt zivilrechtlich auf und fordert 3.840 Euro Schmerzengeld für die schweren Verletzungen und die bleibenden Folgen, insbesondere an der rechten Hand.



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