Vor dem Hintergrund der Kriege in Osteuropa und im Nahen Osten haben die USA eine Interkontinentalrakete getestet. Der Flugkörper des Typs Minuteman III legte 6.800 Kilometer zu seinem Ziel zurück. Das US-Militär leugnete jeglichen Bezug zum aktuellen Weltgeschehen.

USA testen Interkontinentalrakete: Militär leugnet Bezug zum aktuellen Weltgeschehen© Urheberrechtlich geschützt / U.S. Army Space and Missile Defense Command

Das US-Luftwaffenkommando für weltweite Luftangriffsoperationen (AFGSC) hat am Mittwoch über einen Raketentest berichtet. Demnach handelte es sich um eine ballistische Interkontinentalrakete des Typs Minuteman III. An Bord gab es keine Sprengladung, dafür aber zwei zu testende Wiedereintrittskörper.

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Der Test fand am 3. März statt. Die Rakete hob vom Weltraumbahnhof Vandenberg im US-Bundesstaat Kalifornien ab und legte erfolgreich ungefähr 6.800 Kilometer zurück, bis sie ihr Ziel nahe dem Atoll Kwajalein im Pazifik-Staat Marshallinseln traf. Mit dieser Probe wollte das AFGSC Daten zu Präzision und Zuverlässigkeit der Interkontinentalrakete sammeln.

In einer entsprechenden Pressemitteilung wurde insbesondere betont, dass der Teststart keinen Bezug zum aktuellen Weltgeschehen gehabt habe. Es handele sich nämlich um ein seit Jahrzehnten dauerndes und für mehrere Jahre vorausgeplantes Programm, das mehr als 300 Proben umfasse, um die Schlagkraft des Systems zu prüfen.

Die Minuteman III ist die bislang einzige ballistische US-Interkontinentalrakete, die in Raketensilos stationiert werden kann. Ihre Reichweite beträgt 12.000 Kilometer. Derzeit verfügen die USA über 400 solcher atomfähigen Flugkörper. Inzwischen läuft in den USA ein Umrüstprogramm, bei dem die in den Bundesstaaten Montana, Wyoming und North Dakota im Dienst stehenden Raketen durch das System LGM-35 Sentinel ersetzt werden sollen.

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