Wann immer wir etwas über „Krankheiten“ im öffentlich-rechtlichen Schundfunk sehen, läuft es uns kalt den Rücken hinunter:

Fake News Quelle: Tagesschau

Zwei Behauptungen stellt die noch Auszubildende in Sachen Berichterstattung, Daniela Remus, in diesem kurzen Segment auf:

1) Affenpocken, MPox, seien zoonotisch, würden also von Tieren auf Menschen übertragen;
2) Affenpocken der Klade 1b, eine leichter verbreitbare mutierte Form, die Klade IIb in Verbreitung nachgefolgt ist, sei erstmals auch in Deutschland aufgetaucht.

Beginnen wir mit der Zoonose.

Eigentlich sind Affenpocken ein Virus, das zoonotisch ist. Es wird von Tieren auf Menschen durch Bisse, Kratzer, durch Kontakt mit infiziertem Gewebe, etwa beim Jagen oder Fleischessen übertragen und kann anschließend nur durch sehr engen Kontakt zwischen Menschen weitergegeben werden. Entweder durch sehr engen Hautkontakt, durch sexuellen Kontakt oder durch den Austausch von Speichel, beim Küssen. Aufgrund dieser mehr oder weniger restringierten Möglichkeit für das Virus, sich zu verbreiten, waren Ausbrüche in der Vergangenheit lokal begrenzt und schnell im Griff lokaler Gesundheitsbehörden.

Welche Tiere die wichtigsten Reservoirs für Affenpocken darstellen, ist noch umstritten. Die Hinweise verdichten sich jedoch, dass Streifen-/Eichhörnchen [Thomas’s Rope Squirrel (Funisciurus anerythrus); Fire-footed Rope Squirrel (Funisciurus pyrropus)], afrikanische Schläfer (Dormice, Gattung Graphiurus, z. B. Graphiurus lorraineus) oder Riesenhamsterratten (Cricetomys spp) Hauptträger des Affenpocken-Virus sind. Alle genannten Tiere gibt es ausschließlich in Afrika. Entsprechend können diese Tiere Affenpocken in Deutschland nicht übertragen, auch nicht die Affenpocken der Klade 1b, deren Verbreitung im Moment wie folgt aussieht:

WHO

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Quelle: WHO

Zwangsläufig können Affenpocken bislang nur da endemisch sein, wo es ein Reservoir, einen dauerhaften Träger für Affenpocken gibt, Hörnchen der oben genannten Art. Kurz: Fälle von Affenpocken können in Europa NICHT per Zoonose auftauchen, sie müssen von Reisenden importiert und an Nichtreisende weitergegeben haben. Schon 2025 haben wir auf die bahnbrechende Arbeit, die diverse Schwulenfestivals bei der Verbreitung von Affenpocken in Europa leisten, hingewiesen.

Hintergrund war der massive globale Ausbruch von Affenpocken, den es 2022 gegeben hat, einen, der von Schwulen getrieben wurde, die das Virus im Rahmen ihrer Feierlichkeiten massenverteilt haben.

Quelle

Besonders überraschend für Forscher war, dass nicht die leichter übertragbaren Affenpocken der Klade I schnelle Verbreitung gefunden haben, sondern Viren der Klade IIb, die bislang als schwer übertragbar angesehen wurden.

„Clade IIb viruses were known from the 1970s, but zoonose are rare compared to clade I. Nevertheless the rapid global spread of mpox in 2022 was a clade IIb outbreak that originated in Nigeria…“

aus:
Maluquer de Motes, Carlos, and David O. Ulaeto. Mpox poses an ever-increasing epidemic and pandemic risk.Nature medicine (2025): 1-4.

Nun scheint im Verlauf der verschiedenen Affenpocken-Festivals nicht nur das Virus in seiner Stammklientel schnelle Verbreitung gefunden zu haben. Es hat offenkundig seine Fähigkeit, von Mensch zu Mensch übertragen zu werden, verbessert, und zwar durch einen Weg, der eher ungewöhnlich ist, über APOBEC3-Enzyme, die normalerweise Viren den Garaus machen. Indes Affenpocken machen sie keinen Garaus, im Gegenteil, sie befördern deren Mutation und auf diesem Weg die Fähigkeit des Virus, von Mensch zu Mensch übertragen zu werden:

„In this context, the constant acquisition of APOBEC3-driven mutations drives natural selection and could refine mpox H2H transmission routes.“

aus:
Maluquer de Motes, Carlos, and David O. Ulaeto. Mpox poses an ever-increasing epidemic and pandemic risk.Nature medicine (2025): 1-4.

Bislang ist die Verbreitung von Affenpocken mehr oder weniger auf sehr engen Kontakt angewiesen, was dazu geführt hat, dass die meisten bisherigen Ausbrüche in Afrika auf Jungen und junge Männer beschränkt geblieben sind. Indes, seit das Virus globale schwule Netzwerke als Übertragungsweg entdeckt hat, ist nicht nur die Anzahl der APOBEC3-getriebenen Mutationen gestiegen, gefördert durch eine längere Verweildauer des Virus in seinem Wirtsorganismus, es sind auch offenkundig Mutationen entstanden, die die Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch verbessert haben. Die Konstanz, so schreiben Maluquer de Motes und Ulaeto mit der sich die Affenpocken auch dann, wenn Shitstream-Medien sie nicht zum Anlass nehmen, um Restriktionen das Wort zu reden, in ihrer Hauptdemographie: Schwulen halten, spricht für eine solche verbesserte Fähigkeit.

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Auch beim RKI ist man der Ansicht, die Affenpocken aus Klade 1b seien nicht neu, sondern alte Bekannte, die sich abermals ein Stelldichein geben:

„In Deutschland wurden seit Oktober 2024 einzelne Mpox-Fälle durch Klade Ib nachgewiesen, die überwiegend mit im Ausland (Ruanda, Kenia, Tansania und Uganda) erworbenen Infektionen im Zusammenhang standen.

Im Herbst 2025 wurden u.a. in Europa erstmals einige autochthon erworbene Infektionen mit Mpox Klade Ib bekannt, die wahrscheinlich im Rahmen sexueller Kontakte zwischen Männern erworben wurden. Auch in Deutschland werden nun autochthone, sexuell unter Männern übertragene Infektionen gemeldet.

Auf Basis der verfügbaren Daten stuft das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) das Risiko der Variante Ib für die allgemeine Bevölkerung in Europa derzeit weiterhin als „gering“ und für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), als „moderat“ ein (siehe das Threat Assessment Brief des ECDC vom 24.10.2025).“

Quelle: RKI

Und falls Sie sich dafür interessieren, wie sich die Lage an der MPox-Front derzeit darstellt: Hier die aktuellen Daten des RKI

Quelle: RKI

Und wenn Sie dann noch wissen wollen, ob Sie „Risikogruppe“ für MPox in Europa sind, für Fälle, bei denen in Europa, in Deutschland das Virus von Mensch zu Mensch und ohne dass auch nur ein Tier beteiligt wäre, weitergegeben wird, dann haben wir eine Tabelle, auf der die Merkmale von Personen zu finden sind, die besonders gerne an MPox erkranken:

Die Tabelle stammt aus:

Es ist eindeutig – oder nicht?
Wer auf Nummer sicher gehen will, muss als Mann sexuelle Kontakte zu Männern meiden.
So einfach ist das.
Ganz ohne Impfstoff.

Und wenn Sie sich nun fragen: Wo kommen die Frauen und Kinder her, die mit Affenpocken infiziert sind? Kinder infizieren sich entweder über ihre Mutter, die wiederum von einem Sexualpartner infiziert wurde, während sie schwanger war oder sie infizieren sich im Haushalt eines mit Affenpocken Infizierten. Frauen können sich ebenfalls in Haushalten, die sie mit Infizierten teilen, infizieren oder über „Bisexuelle“.

Ist sie nicht schön, die Diversität der Ansteckungsmöglichkeiten, die mit Buchstabenmenschen einhergeht?


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