Der Irankrieg geht in die dritte Woche und nach den Worten des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz in seine „entscheidende Phase“. Neue Luftangriffe trafen iranische militärische Ziele, während der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen in der Region reagierte.
Alle Entwicklungen im Nahen Osten vom 15. März im Liveticker:
Israel will noch „tausende Ziele“ im Iran angreifen
Israel hat die Öffnung des mit Beginn des Iran-Krieges geschlossenen Grenzübergangs Rafah vom Gazastreifen nach Ägypten für kommenden Mittwoch angekündigt. Es werde dann wieder in Absprache mit Ägypten und unter Aufsicht einer EU-Mission ein begrenzter Personenverkehr in beide Richtungen erlaubt, teilte die für Palästinenserangelegenheiten zuständige israelische Behörde Cogat mit.
Nach Trump-Äußerungen zu möglichem Abkommen: Iran will nicht mit Washington reden
Nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über den angeblichen Wunsch des Irans nach einem Abkommen zur Beendigung des Krieges hat Teheran betont, dass es nicht mit Washington verhandeln wolle. „Wir sehen keinen Grund, warum wir mit den Amerikanern reden sollten“, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Sonntag dem US-Fernsehsender CBS. „Wir waren ja schon mit ihnen im Gespräch, als sie beschlossen, uns anzugreifen.“
„Es gibt keine guten Erfahrungen mit Gesprächen mit Amerikanern“, fügte Araghtschi hinzu. „Wir haben nie nach einem Waffenstillstand gefragt und wir haben auch nie um Verhandlungen gebeten.“
US-Präsident Trump hatte am Freitag erklärt, dass der Iran „vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht“. Er fügte hinzu, die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei aber „kein Abkommen, das ich akzeptieren würde“.

FAIRFORD, ENGLAND – 15. MÄRZ: Eine Soldatin inspiziert Bomben, nachdem diese kurz nach der Landung auf dem RAF-Stützpunkt Fairford am 15. März 2026 in Fairford, England, aus einer C-130J-30 Super Hercules entladen wurden. Die Vereinigten Staaten nutzen den RAF-Stützpunkt im Rahmen ihrer Militäroperationen im Iran.
Foto: Matthew Horwood/Getty Images
Netanjahu macht sich über Internet-Gerüchte über seinen angeblichen Tod lustig
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat sich über Internet-Gerüchte über seinen angeblichen Tod lustig gemacht. Er könnte lediglich „für einen Kaffee sterben“, sagte Netanjahu sarkastisch in einem am Sonntag auf seinem Konto im Onlinedienst X veröffentlichten Video – und bekommt umgehend einen Kaffee gereicht.
Dann hob der Regierungschef seine Hände vor die Kamera und fragte: „Wollt ihr die Finger zählen?“ Dabei spielte er auf Spekulationen in Online-Netzwerken an, dass seine jüngste Fernsehansprache von Künstlicher Intelligenz generiert worden sei, da er den Spekulationen zufolge an einer Hand sechs Finger zu haben schien.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Sonntag gedroht, Netanjahu zu töten. Die Revolutionsgarden würden Netanjahu „verfolgen und töten“, sollte dieser noch am Leben sein, erklärte die iranische Nachrichtenagentur Irna auf X.
Libanon: UN-Soldaten mutmaßlich von „nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen“ beschossen
Die UN-Mission im Libanon (Unifil) ist nach eigenen Angaben am Sonntag im Süden des Landes dreimal beschossen worden – mutmaßlich von „nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen“. Zwei Patrouillen hätten das Feuer in Notwehr erwidert, später hätten sie ihre geplanten Aktivitäten wieder aufgenommen. Es seien keine Blauhelmsoldaten verletzt worden, erklärte die Unifil.
Nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran hatte die vom Iran finanzierte libanesische Hisbollah-Miliz Anfang des Monats ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen – Israel reagierte mit eigenen Militäraktionen.
IEA: Strategische Öl-Reserven sollen in Asien und Ozeanien sofort freigegeben werden
Nach der angekündigten Freigabe aus strategischen Reserven soll das Öl nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) „bald“ auf die Weltmärkte kommen. Öl werde „sofort“ in Asien und Ozeanien und ab Ende März in Amerika und Europa von den IEA-Ländern freigegeben, erklärte die IEA am Sonntag.
Die IEA hatte am Mittwoch eine historische Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl beschlossen, um den durch den Irankrieg ausgelösten Preisanstieg abzufedern. Es ist die sechste Freigabe strategischer Reserven in der Geschichte der vor mehr als 50 Jahren gegründeten IEA und die bislang größte.
Mindestens acht Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel
Bei iranischen Raketenangriffen sind in Israel nach Behördenangaben mindestens acht Menschen verletzt worden. Vier Menschen wurden am Sonntag nach Angaben der Rettungskräfte durch eine Streubombe in der Region Tel Aviv verletzt. Drei weitere Menschen wurden bei weiteren Angriffen durch umherfliegende Splitter verletzt, ein Mensch erlitt eine Rauchvergiftung.
Von der Polizei veröffentlichte Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten einen Einschlag in einer Straße im Raum Tel Aviv, bei dem es sich demnach um eine Streubombe handelte.
Der israelische Außenminister Gideon Saar warf dem Iran vor, absichtlich zivile Ziele ins Visier zu nehmen. „Während wir militärische Ziele angreifen, zielt das iranische Regime auf Zivilisten“, sagte Saar bei einem Besuch in der nordisraelischen Stadt Sarsir, wo bei einem iranischen Raketenangriff zwei Tage zuvor fast 60 Bewohner verletzt worden waren. Sämtliche Opfer in Israel seit Beginn des Krieges vor zwei Wochen seien Zivilisten, betonte Saar. Es handele sich „natürlich um ein Kriegsverbrechen“.
Israel erhöht sein Budget für das Militär
Die israelische Regierung hat in einem Dringlichkeitsbeschluss eine Aufstockung des Militärbudgets auf den Weg gebracht. Das Kabinett habe einen zusätzlichen Haushaltsposten von 2,6 Milliarden Schekel (720 Millionen Euro) für Rüstungskäufe verabschiedet.
Das meldete die israelische Zeitung „Haaretz“. Die Gelder seien für „dringenden Bedarf“ vorgesehen. Mehrere israelische Medien zitierten aus einem Dokument des Finanzministeriums, wonach die Bereitstellung der zusätzlichen Gelder durch „die Intensität der Kämpfe“ notwendig geworden sei.
Es sei der „dringliche und sofortige Bedarf“ entstanden, unter anderem weitere Munition und moderne Waffensysteme zu erwerben und wichtige Arsenale für die Kriegsführung aufzufüllen.
Die zusätzlichen Mittel für den Rüstungserwerb wurden nachträglich in den Entwurf des Gesamthaushalts der Regierung aufgenommen, den das Kabinett einige Tage zuvor verabschiedet hatte. Der Haushalt mit einem Volumen von umgerechnet rund 194 Milliarden Euro soll am 31. März vom Parlament verabschiedet werden.
Verdacht auf Einsatz von Streumuntion durch den Iran
Bei einem weiteren iranischen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv ist es nach israelischen Medienberichten zu mehreren Einschlägen gekommen. Videoaufnahmen zeigten, wie ein Fahrzeug in Flammen aufging. An anderen Orten waren Einschlagskrater zu sehen.
Der TV-Sender N12 berichtete, der Iran habe dem Verdacht nach erneut Streumunition eingesetzt. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mindestens zwei Menschen verletzt. Ein zuvor aus dem Iran auf die Küstenstadt Eilat im Süden des Landes abgefeuerte Rakete sei von der Raketenabwehr abgefangen worden.
Die iranische Armee meldet, das Hauptquartier einer israelischen Polizei-Spezialeinheit sowie ein Zentrum für Satellitenkommunikation in Israel mit Drohnen angegriffen zu haben. Die Angriffe richteten sich unter anderem gegen die Polizei-Spezialeinheit Lahav 433 sowie das Satelliten-Kommunikationszentrum Gilat Defence.

Ein Feuerwehrmann löscht am 15. März 2026 im Süden von Tel Aviv einen Brand in einem Fahrzeug, der durch den Einschlag eines Geschosses bei einem iranischen Angriff entstanden ist.
Foto: Jack Guez/AFP via Getty Images
Staaten prüfen US-Wunsch nach Schiffen
Nach Forderungen von US-Präsident Donald Trump, andere Staaten sollten auch für den Schutz der Schifffahrt durch die Straße von Hormus sorgen, hat der britische Minister für Energiesicherheit, Ed Miliband, wichtig sei nun, „den Konflikt zu deeskalieren“.
Zuvor hatte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärt, London berate derzeit mit seinen Verbündeten und Partnern über „Optionen zur Sicherung der Schifffahrt in der Region“.
Japan plant keine Schiffe zu schicken. Ein Regierungsvertreter sagte, die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Entsendung japanischer Marineschiffe seien „extrem hoch“. Die Lage müsse zudem „mit großer Vorsicht betrachtet werden“.
Ein Vertreter des südkoreanischen Präsidialamts sagte am Sonntag AFP, Seoul verfolge Trumps Äußerungen genau und werde „das Thema in enger Abstimmung mit den Vereinigten Staaten gründlich betrachten“. Die Regierung erwäge „verschiedene Maßnahmen“ um die Energielieferrouten zu sichern.
Drohnenangriffe in der Nähe von Hochrisiko-Häftlingen
Die irakische Regierung hat sich besorgt über Drohnenangriffe am Flughafen von Bagdad und in der Nähe eines benachbarten Gefängnisses mit inhaftierten IS-Kämpfern geäußert.
Einschläge nahe dem Gefängnis Al-Karch weckten „Befürchtungen um die Sicherheit des Gefängnisses, in dem terroristische Hochrisiko-Häftlinge einsitzen“, erklärte ein Sprecher des Justizministeriums.
Seit Beginn des Iran-Kriegs beschießen pro-iranische bewaffnete Gruppen immer wieder US-Einrichtungen im Irak. Auch der Flughafen von Bagdad, wo sich eine diplomatische Vertretung der USA befindet, wird dabei angegriffen.
Das Gefängnis Al-Karch war früher ein Gefangenenlager der US-Armee mit dem Namen Camp Cropper. Es gehört zum weitläufigen Bagdader Flughafenkomplex und beherbergt derzeit rund 5.700 mutmaßliche Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat, die in den vergangenen Monaten aus Syrien in den Irak verlegt worden waren.

Eine Drohne der irakischen Luftwaffe am 24. April 2024 auf dem Luftwaffenstützpunkt Balad nördlich von Bagdad – die Drohne an sich ist eine CH4-Drohne aus chinesischer Produktion.
Foto: Ahmad Al-Rubaye/AFP via Getty Images
Neue israelische Angriffswelle: Im Ziel ist der Westen des Iran
Die israelische Armee hat am Sonntagmorgen neue Luftangriffe auf den Iran gestartet. Bei der „großangelegten Angriffswelle“ werde „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ im Westen des Landes ins Visier genommen, teilte die Armee mit.
Der Iran hat eine weitere Welle von Raketen auf Tel Aviv abgefeuert, auch in Zentralisrael gab es Schäden.
Iran: landesweite Razzien, hunderte Verhaftungen
Die iranischen Behörden haben im Nordwesten des Landes mindestens 20 Menschen wegen des Verdachts der Zusammenarbeit mit Israel festgenommen.
Die Festnahmen erfolgten bei Razzien gegen Netzwerke in der Provinz West-Aserbaidschan, wie die iranische Nachrichtenagentur „Fars“ unter Berufung auf den Staatsanwalt der Region, Hossein Madschidi, meldete.
Bei landesweiten Razzien haben die iranischen Behörden örtlichen Medien zufolge hunderte Menschen wegen möglicher Zusammenarbeit mit Israel und den USA festgenommen.
Ukraine will Unterstützung der USA nicht wegen Irankrieges verlieren
Die Ukraine will laut ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht die Unterstützung der gegen den Iran kämpfenden USA verlieren. „Wir wollen die Amerikaner nicht verlieren“, während sie „derzeit zweifellos mit der Golfregion beschäftigt sind“, sagte er.
Die Ukraine zeige ihre Bereitschaft, den USA und ihren Verbündeten in der Golfregion zu helfen, indem sie angeboten habe, ihr Fachwissen über Drohnen zu teilen.
„Wir hoffen stark, dass die USA sich wegen des Nahen Ostens nicht von der Frage des Ukrainekrieges abwenden werden“, fügte Selenskyj hinzu. Das Gespräch fand gestern statt, es galt eine Sperrfrist bis heute.

Ein Bomber vom Typ Boeing B-52 Stratofortress kurz nach dem Start von der RAF-Basis Fairford am 15. März 2026 in Fairford, England. Die USA nutzen die Basis im Rahmen ihrer Militäroperationen im Iran.
Foto: Matthew Horwood/Getty Images
Bahrain und Saudi-Arabien: Formel-1-Rennen abgesagt
Wegen Sicherheitsbedenken sind die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im nächsten Monat ersatzlos abgesagt worden. Wie der Automobil-Weltverband FIA mitteilte, wird „aufgrund der anhaltenden Lage im Nahen Osten der Große Preis von Bahrain und Saudi-Arabien im April nicht stattfinden“. Es seien verschiedene Alternativen geprüft worden. Letztlich sei entschieden worden, „im April keine Ersatzrennen auszutragen“.
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulajem erklärte, die Sicherheit und und das Wohlbefinden „unserer Gemeinschaft und unserer Kollegen“ stünden „immer an erster Stelle“. Die Entscheidung zur Streichung der Rennen wurde demnach „nach sorgfältiger Überlegung“ getroffen.
Der Große Preis von Bahrain war ursprünglich vom 10. bis 12. April geplant. Das Rennen in Saudi-Arabien sollte eine Woche später stattfinden.
Saudi-Arabien hatte in den vergangenen Tagen mehrere Drohnenangriffe auf sein Staatsgebiet gemeldet. Bahrain hat seit Beginn der iranischen Angriffe nach eigenen Angaben 125 Raketen und 203 Drohnen abgefangen, zwei Menschen wurden bei den iranischen Angriffen getötet. In den Golfstaaten kamen 24 weitere Menschen ums Leben.
Hisbollah kämpft gegen libanesische Armee
Die vom Iran unterstützte Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben im Südlibanon direkte Kämpfe mit der israelischen Armee. Die Kämpfe in der südlibanesischen Stadt Chiam seien seit Samstagabend im Gange und dauerten an.
Es seien „leichte und mittelschwere Waffen sowie Raketengeschosse“ zum Einsatz gekommen, so die Hisbollah. Zudem griff die Miliz auch israelische Streitkräfte in drei Grenzdörfern an.
Israels Bodentruppen gehen derweil im Südlibanon weiter gegen die Hisbollah vor. Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah seien zerstört worden. Israel macht die komplette Entwaffnung der Miliz zur Bedingung für ein komplettes Ende seiner Angriffe auf Stützpunkte der Miliz im Süden des Libanon.
Laut der UN-Resolution 1701 vom August 2006 soll zwischen der israelisch-libanesischen Grenze und dem Litani-Fluss keine anderen bewaffneten Gruppen als die libanesische Armee und die UN-Truppe UNIFIL stationiert sein. Hisbollah-Kämpfer und ihre Waffen sollten aus diesem Gebiet entfernt und abgezogen werden. Die libanesische Regierung hatte zugesagt, die Hisbollah vollständig zu entwaffnen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderte erneut ein Ende der gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah.
Trump zur Straße von Hormus
US-Präsident Trump schlägt vor, dass viele Staaten Kriegsschiffe in die Straße von Hormus entsenden, „um sie offen und sicher zu halten“, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Konkret nannte er China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien.
Er drohte weitere Angriffe auf die für Irans Ölindustrie wichtige Insel Charg an. Das US-Militär zerstörte gestern auf der Insel Militäranlagen, um Teheran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bewegen.
Trump schrieb auf Truth Social, die Straße von Hormus werde so oder so bald wieder „OFFEN, SICHER und FREI“ sein.
Iran reagierte mit Spott. Der Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Aziz Reza Tangsiri, schrieb auf der Plattform X: „Die Amerikaner haben fälschlicherweise behauptet, die iranische Marine zerstört zu haben. Dann haben sie fälschlicherweise behauptet, Öltanker zu eskortieren. Jetzt bitten sie sogar andere um Verstärkung“, schrieb er mit Blick auf Trumps Post.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi schrieb auf X: „Die USA bitten nun andere, sogar China, um Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus“. Der Iran rufe „seine brüderlichen Nachbarn dazu auf, ausländische Aggressoren zu vertreiben, zumal deren einziges Anliegen Israel ist.“
Trump: Nukleare Ambitionen müssen Teil eines Abkommens mit dem Iran sein
US-Präsident Trump ist noch nicht bereit für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran.
„Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht schließen, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind“, zitierte ihn der Sender „NBC News“.
Trump bestätigte, dass eine Verpflichtung des Irans, jegliche nukleare Ambitionen aufzugeben, Teil der Bedingungen für ein Abkommen mit dem Iran sein würde.
Auf die Frage, wie die Bedingungen für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges aussehen müssten, habe Trump am Telefon erwidert: „Das möchte ich Ihnen nicht sagen.“

Israel wird erneut Ziel iranischer Raketen.
Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa
Israel meldet erneuten Beschuss aus dem Iran
Der Iran feuerte in der Nacht erneut Raketen auf Israel ab. Nach Angaben des israelischen Militärs kam es im Zentrum des jüdischen Staates zu einem Einschlag. Möglicherweise handele es sich um herabgefallene Trümmerteile infolge des Abfangens eines Geschosses, berichtete die „Times of Israel“. Zwei Menschen seien laut Rettungsdienst leicht verletzt worden.
Militärische Infrastruktur von Irans Ölinsel Charg angegriffen
Die US-Armee flog gestern massive Angriffe auf die militärische Infrastruktur der iranischen Öl-Insel Charg. Das Eiland ist ein strategischer Knotenpunkt im Persischen Golf – und der Öl-Standort des Iran, von dem nach der US-Bank JP Morgan etwa 90 Prozent der iranischen Rohölexporte abgewickelt werden.
Charg gilt als stark befestigt und wird von Einheiten der iranischen Revolutionsgarden geschützt. Irans staatliche Nachrichtenagentur „Fars“ meldete keine Schäden an Ölanlagen, der Exportbetrieb laufe normal weiter.
Ist Modschtaba Chamenei verletzt?
Nach US-Angaben über eine Verletzung des neuen obersten Führers des Irans hat der Außenminister des Landes betont, dass es „kein Problem“ bei Modschtaba Chamenei gebe. „Er erfüllt seine Pflichten gemäß der Verfassung und wird dies auch weiterhin tun.“
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am 13. März erklärt, Chamenei sei „verletzt und wahrscheinlich entstellt“.
Medienberichten zufolge wurde Modschtaba Chamenei am ersten Tag des Irankrieges am 28. Februar bei einem Luftangriff auf Teheran verletzt, bei dem sein Vater Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde.
Nach seiner Ernennung hatte Modschtaba Chamenei am 12. März seine erste Botschaft veröffentlicht. Er trug diese nicht persönlich vor und trat auch nicht in der Öffentlichkeit auf, eine Journalistin verlas seine Erklärung im Staatsfernsehen. Dass sich der 56-jährige Chamenei nicht öffentlich äußerte, löste Spekulationen über seinen Verbleib aus.
Die USA haben eine Belohnung von bis zu zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Aufenthaltsort Chameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher im Iran ausgesetzt.
Mit Material der Nachrichtenagenturen