Die russisch-deutsche Gaspipeline Nord Stream wurde mutmaßlich von ukrainischen Saboteuren zerstört, und auch die Druschba-Leitung, die Ungarn und die Slowakei mit russischem Öl versorgt, wurde bereits mehrfach von der Ukraine attackiert – jetzt wurden weitere Pipelines angegriffen.

Drohnenangriff auf wichtige Pipelines

Nach russischen Angaben soll die Ukraine erneut Kompressor-Stationen angegriffen haben, die Gas über die Pipelines TurkStream und Blue Stream in die Türkei transportieren. Von dort aus wird ein Teil der Lieferungen über den Balkan nach Europa weitergeleitet. Das russische Außenministerium und der Gazprom-Konzern hatten am gestrigen Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Tass erklärt, dass alle eingesetzten Drohnen abgefangen wurden.

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Nach Öl- wird auch Gasversorgung angegriffen

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó teilte mit, dass er mit dem stellvertretenden russischen Energieminister Pawel Sorokin gesprochen habe. Die Ukraine blockiere bereits die Öllieferungen nach Ungarn und nehme nun auch die Gasversorgung ins Visier, erklärte er.

Provokationen gegen Ungarn und Slowakei gehen weiter

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setze völlig unverhohlen seine Provokationen gegen die Nachbarländer Ungarn und Slowakei fort – „nur weil diese in EU-Gremien zu Recht wiederholt selbstzerstörerische Sanktionen gegen Russland blockieren“, meinte die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger.

Ungarn setzt sich in Europa weiterhin gegen die Strafmaßnahmen gegen Russland und damit auch gegen das geplante 20. Sanktionspaket ein – sehr zum Unmut der Ukraine, aus der bereits mehrfach Drohungen gegen Ministerpräsident Viktor Orbán kamen. Auch Selenskyj selbst hatte dem ungarischen Regierungschef sogar mit einem Killerkommando gedroht, was von den Ampel-Parteien völlig ignoriert wurde. Inzwischen sichern die ungarischen Behörden auch die Energieinfrastruktur im Grenzgebiet zum Nachbarland vor den befürchteten ukrainischen Sabotageakten.

Sabotiert Ukraine Wahlen in Europa?

Mit dieser Totalblockade werde die Energiesicherheit Ungarns und weiterer zentral- und südosteuropäischer Staaten akut bedroht, so Steger. Für sie steht fest, dass diese Angriffe nicht zufällig erfolgen würden:

Mitten im Wahlkampf in Ungarn zielt Kiew darauf ab, Bevölkerung und Regierung unter Druck zu setzen und oppositionelle Kräfte zu begünstigen. Wir erleben hier nicht nur ein geopolitisches Manöver, sondern eine gezielte Einmischung in die demokratischen Prozesse souveräner EU-Mitgliedsstaaten – wie auch die jüngsten Drohungen von Selenskyj sowie eines ehemaligen Generals des ukrainischen Geheimdienstes gegen Premier Orbán und seine Familie eindrucksvoll belegen

Ukraine wurde zum Sicherheitsrisiko

Ihre Forderung: Anstatt weiterhin einseitige Milliardenspenden nach Kiew zu überweisen, solle man die Lage kritisch hinterfragen, denn die Ukraine habe sich längst zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für die Energieversorgung einzelner Mitgliedsstaaten entwickelt und „offenbar nun auch zum Wahlsaboteur“. Die EU-Kommission solle nun die Ukraine zum Einlenken bewegen, „anstatt sie für ihre eigenen politischen Interessen, die unzweifelhaft gegen Ungarn gerichtet sind, zu missbrauchen“.

Steger erwartet klare Maßnahmen, um die Angriffe auf europäische Infrastruktur zu stoppen und die Stabilität der Energiesysteme sicherzustellen, um damit auch die Teuerung durch fehlende Energie zu stoppen. Ebenso müssten faire Wahlen ohne ausländische Einmischung gewährleistet werden.



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