Können Sie sich erinnern, jemals in MSM einen Beitrag gelesen zu haben, in dem die Frage gestellt wurde, wie die vielen Steuern und Abgaben, die Polit-Darsteller im Dienste von Lobbyisten erfunden haben, um mit der Menschen-machen-Klima-Erzählung Geld von denen, die es erwirtschaften, zu denen, die von der „Menschen machen Klimawandel“-Erzählung profitieren, umzuverteilen?

Ich nicht.

Das mag daran liegen, dass CO2Abgaben oder allgemein Steuern, die mit dem „Klimaschutz“ begründet werden, eine Art sakrosankten Status einnehmen, während man, wenn z.B. der Ölpreis steigt, nicht lange warten muss, bis versucht wird, einen steigenden Ölpreis ideologisch auszuschlachten und als alleinigen Treiber von Inflation aufzubauen.

Und in der Tat:

Tagesschau

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Quelle: Tagesschau

Die Verlockung, steigende und zwischenzeitlich wieder fallende Ölpreise als Sündenbock für eine verfehlte und Steuerzahler ausraubende Politik der letzten Jahrzehnte verantwortlich zu machen, ist so groß, die politischen Vorgaben so bindend, dass derartiger Mist nicht nur in den öffentlich-rechtlichen Medien erscheint, um Bürger auf die falsche Fährte zu setzen.

Indes, Ölpreise sind etwas, das auf Angebot und Nachfrage reagiert, das Inflation unterschiedlich beeinflusst, während Steuern und Abgaben eine Grundlast schaffen, einen Grundstock der Preissteigerung errichten, der Inflation in entsprechender Höhe garantiert.

Wir haben vor diesem Hintergrund die Raubsteuern und -abgaben, die unter dem Vorwand, das Klima retten zu wollen, deutschen Steuerzahlern bzw. Unternehmen, die sich dann über höhere Preise das Geld bei Kunden wiederholen, abgepresst werden, um in die Taschen von Klimawandel-Profiteuren kanalisiert zu werden, zusammengetragen:

Direkte CO2-Abgaben/Steuern für das „Klima“

  1. CO2-Preis / CO2-Steuer (Brennstoffemissionshandelsgesetz – BEHG): Nationale Bepreisung von CO2-Emissionen aus Brennstoffen (Heizöl, Erdgas, Benzin, Diesel, Kohle, Abfallverbrennung). Begründung: Anreiz zur Reduktion fossiler Brennstoffe. Preis 2026: 55–65 € pro Tonne CO2.
  2. Nationaler Emissionshandel (nEHS): Verkauf von Emissionszertifikaten für die Sektoren Wärme, Verkehr und Gebäude. Begründung: Reduktion durch Knappheit von Zertifikaten, seit 2024 ist der nEHS auf Abfallverbrennung erweitert.
  3. EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS1): EU-weiter Handel mit CO2-Zertifikaten für Industrie, Energieerzeugung und Flugverkehr. Begründung: CO2-Reduktion um 55 % bis 2030 (Fit-for-55-Paket). Preis 2025: im Durchschnitt ~74 €/Tonne.

Indirekte CO2-Abgaben/Steuern für das „Klima“

  1. Energiesteuer (einschließlich Mineralölsteuer): Auf Kraftstoffe, Heizöl und Strom. Begründung: Umweltlenkung und CO2-Vermeidung (z. B. ~65 ct/Liter Benzin);.
  2. Stromsteuer: Auf Stromverbrauch. Begründung: Förderung energieeffizienter Nutzung. 2026: 2,05 ct/kWh für Haushalte, reduziert auf EU-Mindestsatz (0,05 ct/kWh) für produzierende Unternehmen.
  3. Kraftfahrzeugsteuer (Kfz-Steuer): CO2-abhängig seit Reform. Begründung: Anreiz zu emissionsarmen Fahrzeugen (z. B. E-Autos steuerfrei bis 2030).
  4. Luftverkehrsabgabe: Auf Flugtickets. Begründung: Reduktion CO2-Emissionen im Luftverkehr.
  5. EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz): Früher Umlage für Erneuerbare, seit 2022 durch Bund übernommen. Begründung: Übergang zu erneuerbaren Energien.
  6. Weitere Gebühren: Abwasserabgabe, Abfallgebühren (teilweise klimabezogen, z. B. Abfallverbrennung seit 2024 in nEHS – nationaler Emissionshandel).

Aus diesen Abgaben und Steuern zur Rettung des Klimas resultieren Einnahmen in Höhe von rund 80 Milliarden Euro, 50 Milliarden Euro stellen direkte Kosten für Unternehmen dar, der Rest wird von Steuerzahlern abkassiert.

  • CO2-Steuer / nEHS: ~18–20 Mrd. € (basierend auf 16 Mrd. € 2025, plus Preisanstieg um ~18 %).
  • EU-ETS1: ~5–6 Mrd. € (2025: 5,4 Mrd. €, leichter Anstieg erwartet).
  • Energiesteuer (inkl. Mineralöl- und Stromsteuer): ~40–45 Mrd. € (Hauptanteil der umweltbezogenen Steuern 2023: ~50 Mrd. €, angepasst an Entlastungen).
  • Kfz-Steuer: ~10 Mrd. € (2023: ~9 Mrd. €).
  • Gesamt umweltbezogene Steuern: ~70–80 Mrd. € (2023: 69,5 Mrd. €, plus Inflation und Preisanstiege).

Berechnet man nun die Auswirkung dieser direkten und indirekten Steuern auf die Inflation, dann ergibt sich das folgende Bild:

  • Direkte Effekte: Preisanstieg CO2-Steuer (2026: +10 €/Tonne), daraus resultieren um ~0,5–1 Prozentpunkt erhöhte Energiepreise; (z. B. Benzin +3 ct/Liter, Gas +0,3 ct/kWh).
  • Indirekt Effekte: Weitergabe an Güter/Dienste (+0,5 Prozentpunkte). Gesamt: +1–1,5 Prozentpunkte auf HVPI (Harmonisierter Verbraucherpreisindex).
  • Berechnung:
    7,4% des VPI [Verbraucherpreisindex]-Anteils werden von „Energie“ beigesteuert;
    Preisanstieg von Energie durch CO2-Abgaben/Klimasteuern: ~18 % (von 55 auf 65 €/Tonne)
    → Inflationsbeitrag = 7,4 % × 18 % × 0,5 (Weitergabequote) ≈ 0,7 Prozentpunkte.
    Mit sekundären Effekten (Löhne, Kerninflation): +1 Prozentpunkt.

1% Preissteigerung, 1% der jährlichen Inflation stammt aus Abgaben und Steuern, die angeblich der Rettung des Klimas dienen. Ausgehend von der Zielinflation von 2% wird die Gesamtinflation durch mit „Klima“ begründete Steuern und Abgaben auf mindestens ~3–3,5 % erhöht.

Jenseits der Erhöhung der Inflation wirken CO2-Abgaben und im erweiterten Sinne Klimawandelabgaben dämpfend auf das Wirtschaftswachstum. Zwischen 0,2 und 0,5%punkte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts werden auf diese Weise beseitigt und im Gegensatz zu Ölpreissteigerungen, die über kurz oder lang revidiert werden, sind die Effekte von Steuern und Abgaben auf Inflation und Wirtschaftswachstum dauerhaft negativ.


 

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