Die Niederlande führen ab 2028 eine Steuer ein, die auf nicht realisierte (fiktive!) Kursgewinne zugreift. Das ist ein direkter Angriff auf den privaten Vermögensaufbau. Sparen, Investieren, eine Zweitwohnung fürs Alter – alles unbezahlbar und sinnlos. Der alte WEF-Spruch „You will own nothing“ lässt grüßen. Ob das die Bürger wirklich so “happy” macht, sei dahingestellt.
Die Reform der niederländischen Vermögenssteuer (Box-3-Steuer, offiziell „Wet werkelijk rendement box 3“) wurde im Mai 2025 von der Regierung vorgeschlagen und soll am 1. Januar 2028 in Kraft treten. Die aktuelle Regierung, eine Koalition aus der linksliberalen D66, der konservativ-liberalen VVD und der christdemokratischen CDA, wird ab 2028 fiktive Vermögensgewinne aller Bürger besteuern. Wer in der Koalition links-scheinkonservativ eine Parallele zu den Koalitionen in Österreich und Deutschland sieht, der täuscht sich nicht. Unter liberal-konservativer Flagge wird ein stramm linker Kurs umgesetzt.
Für bestimmte Anlageklassen werden in Zukunft nicht nur reale Zinsen oder Dividenden besteuert, sondern auch rein fiktive Wertsteigerungen, auch wenn die Werte nie verkauft wurden. Betroffen sind vor allem Investitionen wie Aktien, Anleihen, Fonds und Kryptowährungen. Dazu kommen Zweitwohnungen und Anlageimmobilien sowie sonstige Vermögenswerte, etwa Bargeld oder Schmuck, sofern sie nicht rein privat genutzt werden. Schulden dürfen abgezogen werden, aber natürlich nur bis zu bestimmten Schwellen. Bei der Steuer selbst gibt es weder Schwellen noch Gnade.
Der Steuersatz bleibt voraussichtlich bei rund 36 Prozent. Steigt der Wert Ihrer Aktien oder Ihrer Zweitwohnung, schickt Ihnen das Finanzamt eine Rechnung, egal ob Sie das Geld dafür haben oder nicht. Wer die Steuer nicht bar bezahlen kann, muss dann verkaufen. Das macht die neue Steuer zur Enteignungssteuer.
Ein kleines Rechenbeispiel. Stellen Sie sich ein österreichisches Ehepaar vor, das in Kenntnis des maroden Pensionssystems 2010 in Tirol eine Wohnung für die Altersvorsorge gekauft hat. Damaliger Kaufpreis: 300.000 Euro, heutiger Wert: 800.000 Euro. Unter dem niederländischen Modell wären das 500.000 Euro Wertsteigerung. Bei 36 Prozent Steuer sind dann 180.000 Euro fällig. Und diese Zuwachssteuer wird ad infinitum fällig. Ihr Aktiendepot macht dieses Jahr einen Sprung nach oben? Dumm gelaufen, das wird sofort in Cash fällig. Das wird die meisten Menschen zwingen, ihre Wohnung oder ihre Aktien wieder zu verkaufen. Die Rentenvorsorge fällt aus, der Vermögensaufbau ist zerstört. Die Finanz hört nicht auf, Rechnungen zu schicken, bis das Vermögen ganz aufgefressen ist.
Das ist die Verwirklichung der feuchten Träume all jener, die seit Jahren von der „gerechten“ Umverteilung schwärmen. Das World Economic Forum hat den Satz „You will own nothing and you will be happy“ zwar nie als direkte Empfehlung für die Steuerpolitik formuliert, aber die Umsetzung ist perfekt. Private Vermögen werden systematisch abgebaut, die Bürger werden abhängiger vom Staat. Was jetzt in den Niederlanden passiert, wird nach dem Willen von Globalisten und Sozialisten nicht auf die Niederlande beschränkt bleiben.
In Österreich drängt die SPÖ unter Andreas Babler massiv auf „Steuern für Reiche“. Reich ist für die Babler-Truppe jeder, der mehr hat als das Existenzminimum. Auf alle Fälle jeder mit Ersparnissen, Aktien oder einer Eigentumswohnung. Vermögenssteuern, Erbschaftssteuern, höhere Kapitalertragssteuern – das alles hat die SPÖ schon im Programm. Die niederländische Regierung liefert Blaupause und Vorbild.
Die offizielle Begründung lautet – wie immer bei allen Kollektivisten – Gerechtigkeit. Das Ergebnis wird nicht eine gerechte Gesellschaft, sondern eine verarmte Gesellschaft sein. Die Mittelschicht, der Träger des Landes, wird vernichtet. Die wirklich Reichen, Multimilliardäre mit internationalen Trusts und Stiftungen, werden von der Regierung nicht belästigt werden. Übrig bleibt eine Gesellschaft, in der alle gleich arm und auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind. Dann kommt der Bürger auch nicht auf dumme Ideen, wie zum Beispiel, der Regierung zu widersprechen.
Die Niederlande zeigen, wie aus einer vermeintlich „gerechten“ Steuerreform eine politische Waffe gegen das Bürgertum wird. Wer glaubt, dass Österreich vor dieser Entwicklung gefeit ist, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Die Enteignung der Menschen ist das Ziel der globalistischen Spinner. In Österreich wartet die SPÖ nur auf ihre Chance, nach der nächsten Wahl sollen zusätzlich noch die Grünen ins Boot geholt werden, um den scheinkonservativ-marxistischen Kurs nicht ändern zu müssen. Und dann könnte die Tiroler Pensionsvorsorgewohnung plötzlich sehr teuer werden.