Die Arktis gewinnt immer mehr an Bedeutung. Je stärker die Region in den Fokus der Geopolitik rückt, desto mehr militärische Aktivitäten finden dort statt. Im März will die NATO in den nordeuropäischen Staaten Norwegen, Schweden und Finnland eine Militärübung durchführen.

In diesem März will die NATO erneut in der Arktis üben. Die Manöver mit dem Codenamen „Cold Response“ (auf Deutsch so gut wie „Kalte Antwort“) werden das wichtigste Militärtraining unter den unwirtlichen Verhältnissen von Nordeuropa im laufenden Jahr sein. Die Übung soll vom 9. bis zum 20. März unter der Leitung Norwegens ausgetragen werden. Das Übungsgebiet wird sich zudem auf die Nachbarländer Schweden und Finnland erstrecken.

Wie der finnische Rundfunk Yle berichtet, werden an den Manövern insgesamt etwa 25.000 Armeeangehörige aus 14 Ländern der Welt teilnehmen. Allein auf dem Territorium Finnlands werden es 7.500 Soldaten sein. Mehr als die Hälfte von ihnen – 4.000 – werden aus anderen NATO-Staaten, darunter den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien, anreisen. Das angekündigte Ziel der Manöver ist es, die Abwehr von Gefahren aus dem Ausland unter den arktischen Verhältnissen zu üben.
Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt zitiert den finnischen Brigadegeneral Manu Tuominen mit den Worten:
„Für Finnland ist es ausschlaggebend, dass sich die von der NATO geplanten gemeinsamen Trainingsaktivitäten auch unmittelbar auf Finnlands Staatsgebiet erstrecken. Das stärkt die Abschreckung und die Verteidigungsmöglichkeiten.“
Der hochrangige Militär teilte mit, dass die Trainingskämpfe in Finnland vor allem auf dem Schießplatz Rovajärvi und in der Gemeinde Sodankylä stattfinden würden. Das Ziel sei es, die logistischen Fähigkeiten beim Verlegen und Zusammenziehen von Truppen zu prüfen. Die Übung solle die multinationale Zusammenarbeit und die Reaktionsbereitschaft in der sich schnell verändernden Sicherheitslage fördern.
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