Die von der Lazarsfeld-Gesellschaft für Oe24 durchgeführte Umfrage sorgte Donnerstag vor einer Woche für Verwunderung. Da hatte die ÖVP plötzlich einen Zugewinn von drei Punkten und kam auf 23 Prozent. Bei der aktuellen Sonntagsfrage aber wurde die alte Rangordnung wieder hergestellt. 

ÖVP nur noch bei 20 Prozent

Die ÖVP verliert demnach wieder diese drei Punkte und kommt nur noch auf 20 Prozent, während die SPÖ diesmal mit 19 Prozent und die Neos mit acht Prozent (Im Vergleich: Die Grünen kommen auf zehn Prozent) an ihren seit Monaten angestammten Plätzen verharren. 

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FPÖ würde Wahl klar gewinnen

Unverändert die Freiheitlichen. Ihnen werden 36 Prozent zugeschrieben. Stand heute würde Herbert Kickl mit seiner Partei die Nationalratswahl klar gewinnen. Die FPÖ ist seit Monaten in Höhen, die seinerzeit noch Sebastian Kurz als türkiser Wunder-Wuzzi erreichte. 

Verlierer-Ampel bringt nichts zusammen

Politische Beobachter führen das Ergebnis auf die schlechte Performance der Verlierer-Ampel zurück. Zuletzt hatten das ÖVP-Kanzler Christian Stocker, sein SPÖ-Vize Andreas Babler und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als sie sich über effektive Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise nicht einigen konnten. 

Als wohl kleinster Nenner eines Kompromisses wurde nach dem Ministerrat am Mittwoch allen Ernstes verkündet, dass bei Tankstellen Preiserhöhungen nur noch drei Mal die Woche erfolgen dürfen. Jedes Kind hätte auf die Teuerung besser reagiert als die Verlierer-Ampel.



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