Zehntausende Euro für Fußballvereine in Afrika, aber in Österreich muss der Nachwuchs mit schimmligen Duschen vorliebnehmen. FPÖ-Nationalratsabgeordneter Martin Graf deckte im Parlament eine skandalöse Zweckentfremdung von Sportfördergeldern auf. Im FPÖ TV kritisierte Graf zudem Integrations-Maßnahmen zur Bildung von Parallelgesellschaften und machte einen Vorschlag, wie man es besser machen kann.
Parallelgesellschaften werden versteckt gefördert
Im Jahr 2024 wurden 225 Millionen an Bundesmitteln für Sportförderung aufgewendet. Das Geld kommt offenbar aber nicht dort an, wo es tatsächlich gebraucht wird. Unter Schwarz-Grün flossen insgesamt eine Million Euro an Organisationen wie muslimische Pfadfinder oder muslimische Jugend – und hunderttausende Euro an die „asylkoordination österreich“. So werden versteckt Parallelgesellschaften gefördert.
Beschäftigungsprogramm für NGOs
Andererseits fließt Steuergeld in skurrile Projekte ins Ausland, um hier offenbar ein Beschäftigungsprogramm für NGOs zu finanzieren. Man fördert ein Gender-Sport-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo mit 50.000 Euro, oder ein Selbstverteidigungs-Projekt in einem Kriegsgebiet zur mentalen Stärkung der Jugendlichen, die dort mit Kalaschnikows aufwachsen. Graf bezeichnete es als Sündenfall, dass der grüne Sportminister Werner Kogler einige dieser Projekte zum Ende seiner Amtszeit mit langfristigen Verträge ausgestattet habe.
Zu viel zum Leben, zu wenig zum Sterben
Graf, selbst mehr als 40 Jahre als Akteur und Funktionär im Sportbetrieb tätig, sagte, dass die heimischen Vereine „zu viel zum Leben und zu wenig zum Sterben“ hätten, hunderte Vereine wüssten nicht, wie sie das nächste Jahr finanziell überleben sollen. Dabei gebe es eine ganz einfache Lösung, die Sportvereinen helfen könnte und echte Integration fördern würde. Graf wörtlich:
Jeder einzelne Sportverein ist ein Integrationsprojekt an sich.
Allgemeinheit werden Sportfördermittel entzogen
Daher sei er immer sehr hellhörig, wenn spezielle Integrationsprojekte gefördert werden, „da frage ich mich, warum werden die bestehenden Integrations-Projekte, die oftmals schon seit mehr als hundert Jahren erfolgreich funktionieren und immer die Jugend und die Eltern im Sport zusammengebracht haben, nicht gefördert?“ Wenn man sich genau anschaue, was tatsächlich gefördert wird, sehe man, dass Parallelgesellschaften unterstützt würden, so Graf. Man entziehe der Allgemeinheit Sportfördermittel und gebe sie in die ideologisierten Projekte hinein. Das sei unter dem grünen Sportminister Werner Kogler massiv angestiegen.
Ungerechtigkeit gehört beseitigt
Graf schlägt daher vor, bestehende Institutionen – nämlich Vereine im Umfeld von Schulen und Kindergärten – entsprechend zu unterstützen und die Zusammenarbeit zu fördern. Jeder Verein habe mit den Nachbarschulen Kontakte, übernehme auch Trainingsstunden für die Schulkinder. Aber die Trainer der Vereine seien in der Regel nebenberuflich und ehrenamtlich tätig und würden in Konkurrenz mit Leuten stehen, die im Integrations-Förderbereich hauptamtlich die Betreuung von Kindern übernehmen. Diese Ungerechtigkeit gehöre einfach beseitigt.