Ein heftiger Wintersturm ist über den Südwesten und das Zentrum der USA hinweggefegt und hat – von New Mexico bis North Carolina – Schnee und Eisregen mitgebracht.

Am Samstag (Ortszeit) erreichte der Sturm die dicht besiedelten Mittelatlantik-Bundesstaaten und bewegte sich dann in Richtung Nordosten weiter, während sich kalte Luftmassen über dem ganzen Land ausbreiteten.

Luftaufnahme des Arkansas State Capitol und der Innenstadt von Little Rock am 24. Januar 2026 in Little Rock, Arkansas. Ein gewaltiger Wintersturm bringt fast 200 Millionen Amerikanern eisige Temperaturen, Eis und Schnee.

Foto: Will Newton/Getty Images

In der gesamten Mitte der USA – darunter in den Bundesstaaten Kansas, Oklahoma und Missouri – fiel Schnee. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge lag dieser am Abend des 24. Januar stellenweise bereits 20 Zentimeter hoch.

Bis zu 240 Millionen Menschen betroffen

„Die Auswirkungen von Schnee und Schneeregen werden bis weit in die nächste Woche hinein anhalten, wobei es immer wieder zu Vereisungen kommen wird“, welche die Straßen und Gehwege gefährlich machten, warnte der Wetterdienst.

Am 24. Januar 2026 in Little Rock, Arkansas, auf der Interstate 630.

Foto: Will Newton/Getty Images

US-Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte am Freitag vor einem „historischen Wintersturm“ gewarnt. US-Verkehrsminister Sean Duffy teilte mit, dass bis zu 240 Millionen US-Bürger von dem Sturm betroffen sein könnten.

Mindestens 20 Bundesstaaten und die US-Hauptstadt Washington haben den Notstand ausgerufen.

US-Bürger haben viele Supermärkte vor der erwarteten Kaltfront leergekauft – so wie hier in Arlington, Virginia, am 23. Januar 2026.

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Angesichts des drohenden Sturms waren tausende Flüge gestrichen worden. In vielen Städten wurden Wärmestuben für Wohnungslose geöffnet. Vor Supermärkten bildeten sich lange Schlangen von Menschen, die sich zuvor mit Lebensmitteln eindecken wollten. (afp/ks)



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