Man klopf sich in dem, was mittlerweile von der institutionellen Wissenschaft übrig geblieben ist, gerne selbst auf die Schulter:

„8.11.2024 – Für seine herausragende Forschungsarbeit zu den wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels wurde Maximilian Kotz mit dem Leibniz-Promotionspreis 2024 geehrt. Am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersuchte er die wirtschaftlichen Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels, insbesondere steigende Temperaturen, zunehmende Schwankungen und häufigere Extremwetterereignisse wie Starkregen. Auf der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft erhielt er den Promotionspreis in der Kategorie Natur- und Technikwissenschaften.

Quelle: Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.

Die herausragende Forschung, für die Maximilian Kotz vor etwas mehr als einem Jahr bepreist wurde, sie hat sich unter anderem in einem Beitrag für Nature niedergeschlagen, der am 17. April 2024 veröffentlicht wurde, also vor mehr als eineinhalb Jahren:

Das ist eine dieser Studien, in der sich angebliche Wissenschaftler an Grundrechenarten berauschen und ganz überrascht tun, wenn sie herausfinden, dass dann, wenn man annimmt, dass der angeblich von Menschen verursachte Klimawandel die Kosten X verursacht und zudem annimmt, dass die Kosten der „Klimaschutzmaßnahmen“ in Y zusammengefasst sind, dann als Bedingung anfügt, dass X größer als Y ist und im weiteren Verlauf zusammengestoppelte Werte mit X und Y multipliziert, eine Zahl für die angeblichen Kosten des menschengemachten Klimawandels herauskommt, die höher ist als die Zahl, die für die die Kosten bestimmt, die Klimaschutzmaßnahmen mit sich bringen.

Das Ganze wird natürlich in bei vielen Ehrfurcht verursachende Gleichungen gepackt und mit bei machen Schockstarre auslösenden statistischen Methoden kombiniert, aber das ändert nichts daran, dass es dabei letztlich nur um die Anwendung von Grundrechenarten geht und am Ende das herauskommt, was man zu Beginn der Rechnung in seinem System von Gleichungen vorherbestimmt hat.

Dieser Mist überschwemmt seit Jahren die „Fachjournale“ und wird eigentlich nur verbreitet, damit ihn Leute in Shitstream-Medien aufnehmen können, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, sich deshalb auf das, was im Abstrakt zu diesem Beitrag verbreitet wird, stürzen, um ihre Katastrophenmeldung zu fabrizieren:

Schlagzeilen wie diese, Bullshit, der in den dafür so anfälligen Shitstream-Medien verbreitet wird, sie bleiben natürlich online, selbst dann online, wenn einer der seltenen Fälle eintritt, in dem die Studie so grottenschlecht ist, dass selbst der wohlwollendste Gutachter und seit Springer Nature übernommen und zu zerstören begonnen hat, gibt es davon bei Nature mehr als genug, die Veröffentlichung nicht mehr empfehlen kann, aus Angst, sich lächerlich zu machen.

Das hat aber natürlich keine Auswirkungen auf Bullshit-Meldungen wie die Meldung der ARD-Tagesschau vom 18. April 2024, die wir heute aus dem Internet geholt haben. Sie steht weiterhin online, verbreitet weiterhin den Mist, den Kotz und seine Mittäter Nature untergeschoben haben, der von Nature aber nun, nach eineinhalb Jahren, aus dem Verkehr gezogen wurde, mit einer Begründung, die sich gewaschen hat:

„The authors have retracted this paper for the following reasons: post-publication, the results were found to be sensitive to the removal of one country, Uzbekistan, where inaccuracies were noted in the underlying economic data for the period 1995–1999. Furthermore, spatial auto-correlation was argued to be relevant for the uncertainty ranges. The authors corrected the data from Uzbekistan for 1995–1999 and controlled for data source transitions and higher-order trends as present in the Uzbekistan data. They also accounted for spatial auto-correlation. These changes led to discrepancies in the estimates for climate damages by mid-century, with an increased uncertainty range (from 11–29% to 6–31%) and a lower probability of damages diverging across emission scenarios by 2050 (from 99% to 90%).

The authors acknowledge that these changes are too substantial for a correction, leading to the retraction of the paper.

Das ist schon deftig und für diejenigen, die sich in Statistik ein wenig auskennen, ein vernichtendes Urteil. Wenn ein kleines Land wie Usbekistan das Ergebnis des „Weltmodells“ in einer Weise durcheinander würfeln kann, wie es hier der Fall ist, wenn der Vertrauensbereich um rund 40% größer, das Ergebnis also schwammiger und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein richtiges Ergebnis handelt, um 9%punkte geringer wird und bei 90% und damit in dem Bereich landet, der mit zuviel Fehler behaftet ist, als dass er noch interpretiert werden könnte, dann hat man es unverkennbar mit JUNK SCIENCE zu tun.

Man muss schon umfassenden Mist zusammen modellieren, wenn das Entfernen eines Miniaturlandes, wenn der Effekte des angeblichen von menschengemachten Klimawandels auf dieses Miniaturland, ausreicht, um das gesamte Modell vor die Hunde gehen zu lassen. Das ist, als würde man ein Modell zur Vorhersage über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland machen, und diese Vorhersage durch die Entfernung der wirtschaftlichen Daten von Edenkoben in der Pfalz revidieren müssen, ganz so, als wäre Edenkoben in der Pfalz der wirtschaftliche Motor für Gesamtdeutschland, dessen Entfernung die deutsche Wirtschaft zum Erliegen bringt.

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Das Ganze ist indes schlimmer als es die Überschrift erahnen lässt, denn die Mädchen und Frauen, die wegen des Klimawandels 30% mehr Zeit benötigen, um Wasser zu holen, können in dieser Zeit nichts anderes tun, denn sie holen ja bereits Wasser, und weil sie nichts anderes tun können, deshalb können sie sich nicht bilden und weil sie sich nicht bilden können, deshalb bleiben sie dumm. Das, in unserer Kurzform, ist die Aussage des ideologischen Bullshits, der aus dem PIK kommt.

Wenn Sie denken, wir hätten Ihnen die ideologische Crux zu knapp vor die Füße geko…, lesen Sie, was Autor Maximilian Kotz dazu … sagt:

„… die Wasserholzeiten [können! KÖNNEN!] um 20 bis 40 Prozent ansteigen aufgrund von höheren Temperaturen in einem Szenario mit hohen Emissionen“, sagt Autor Maximilian Kotz vom PIK. Weltweit verbringen Frauen und Mädchen insgesamt bis zu 200 Millionen Stunden pro Tag mit dieser lebenswichtigen Aufgabe (Stand 2016), die auch eine physische und psychische Belastung darstellt und dazu führen kann [KANN!], dass ihnen weniger Zeit für Bildung, Arbeit und Freizeit [!sic] bleibt.

Und damit wissen Sie, warum Mädchen in Afrika und Asien und Südamerika und wo sie sonst noch Wasser holen, während Jungen und Männer Dinge tun, die die Leute im PIK nicht interessieren, weil diese Dinge Minnesang avers wären, dumm bleiben.

Auch dieser BS, diese „Studie“ aus dem PIK hat es in Nature geschafft. Seit Springer an Nature beteiligt ist, kann man einen gewissen Brain Drain nicht übersehen.

Machen wir kurzen Prozess: Wie sind die PIKsler zu ihrem Ergebnis gekommen?
So:

Keine Sorge: Das ist simpler als es vielleicht aussieht und besagt letztlich nur, dass die Wasserholzeit (Wry) eine lineare Funktion von Niederschlagsmenge (Pry; Pry2) und Temperatur (Try), ist und dass all das, was man nicht mit dem Modell erklären kann, eine Funktion konstant über die Zeit verteilter Merkmale von individuellen Wasserholern (yr) und Zeit (δy) ist.

Kurz: Der Zeitraum, den die Helden betrachten, beginnt 1990 und endet 2100 und in all der Zeit wird sich außer der Niederschlagsmenge und der Temperatur NICHTS dramatisch ändern, kann sich nichts ändern, ist ausgeschlossen, im Modell. Mädchen in Afrika und wo sie sonst noch Wasser holen mögen, bleiben also dumm, Wasserholzeiten werden in keiner Weise durch technische Hilfsmittel verkürzt, Wasserleitungen bleiben auch weiterhin unbekannt, nur die Zeit, die Mädchen und Frauen benötigen, um Wasser zu holen, die nimmt zu, die Mädchen nicht, weder in Muskelmasse über Generationen noch in Körpermasse über Generationen.

In Afrika (Asien und Südamerika) steht die Zeit still, weil es das PIK so will.

Und in Deutschland auch. In welchem anderen Land könnte man mit schon modrig riechender Ideologie, einer Mixtur aus Staatsfeminismus und Klimawandelhysterie Steuergelder von mental offenkundig Retardierten aus ewiggestrigen Ministerien loseisen?

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Dass Jungen und Männer in dieser Übung in Rosinenpicken nicht berücksichtigt werden, liegt natürlich daran, dass sie – während die Mädchen und Frauen Wasser holen – im nahegelegenen Supermarkt eine mit deutschem Pfand versehene Wasserflasche erworben und sich zur Bildung aufgemacht haben.

Wenn man Dummheit und Opportunismus als Gewicht materialisieren und auf das Dach des PIK in Potsdam fallen lassen könnte, wäre das Gebäude platt.

Doch zurück zum Reim:
In Afrika (Asien und Südamerika) steht die Zeit still, weil es das PIK so will…
Und warum will es das PIK so?
Weil die Klimawandel-Katastrophen-Erzählung um ein weiteres Märchen ergänzt werden soll.

Das liest sich so:

„Specifically, the coefficients of this regression (shown in column (1) of Table 1) are multiplied by future values of temperature, precipitation and precipitation squared.“

Mit anderen Worten: Die PIKS nehmen die Handelsüblichen CMIP-6 Vorhersagen der kommenden Klimawandel-Apokalypse, die allesamt Erwärmung und nur Erwärmung bei gleichzeitigem Rückgang von Niederschlag vorhersagen und extrapolieren die Daten für die Jahre, die noch bis 2100 fehlen, indem sie die berechnete steigende Temperatur der Zukunft und den berechneten zurückgehenden Niederschlag als fixe Größe pro Jahr in die Gleichung oben einfügen. Und man kann vorhersehen, dass Mädchen in Afrika und Asien und Südamerika ab dem Jahr 2101 nur noch mit Wasserholen beschäftigt sein werden.

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Worin der wissenschaftliche Wert einer vermeintlichen Forschung bestehen soll, in der gezeigt wird, dass dann, wenn man Wasserholzeiten in Abhängigkeit von NUR Temperatur und Niederschlag und NUR als jährlichen Durchschnitt unterschiedlicher Regionen berechnet und das Ergebnis dann mit simulierten Werten aus abstrusen Klimamodellen multipliziert, die allesamt Temperaturanstieg und reduzierten Niederschlag annehmen, man also zeigen kann, dass die Wasserholzeit, die in Abhängigkeit von Temperatur und Niederschlagsmenge modelliert wurde, eben diese Abhängigkeit zeigt und steigt, wenn die angenommene Temperatur steigt und die Niederschlagsmenge sinkt, ist eine Frage, die wir nicht beantworten können.

Für uns hat derartiger Junk schlicht keinen Wert.
Für das PIK ist der Junk natürlich Geld wert, Steuergeld, das mit einem weiteren Märchen akquiriert wird. Für die Shitstream-Medien hat es einen Wert, denn solche Meldungen liebt der dort in umfassender Unkenntnis Vegetierende…

Das einzige, was Kotz-Studien und anderer BS in Klimawandel zeigen, ist die hervorragende Vernetzung, die es diesen Leuten ermöglicht, ihren Mist durch die Medien zu treiben und dort zu belassen, selbst dann, wenn der Aufschrei der verbliebenen Wissenschaftler über die methodischen Abgründe und die statistischen Inkompetenzen, nicht zu vergessen, die theoretischen Lücken, die Text geworden sind, dazu führt, dass sich selbst Springer-Nature gezwungen sieht, eine Mindestanforderung an Qualität einzufordern und deshalb Kotz-Beiträge entfernt.


 

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